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Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017

Seychellen Reiseführer Der komplette Reiseführer für die Seychellen

Seychellen Karte

Äußere Inseln


Amiranten

Etwa 250 km südlich von Mahé beginnen die Koralleninseln der Outer Islands, bestehend aus ganzen 73 weit verstreuten Inseln und Atollen. Mit mehr als 200.000 km² bilden sie nahezu die Hälfte der gesamten Landesfläche, aber nur 2% der Bevölkerung der Seychellen. Eine erste größere Gruppe bilden die Amiranten: Desroches, African Banks, Rémire, D’Arros, St. Joseph, Poivre, Étoile, Boudeuse, Marie Louise und Desnœufs.

Sie wurden im Jahr 1502 von dem Portugiesen Vasco da Gama entdeckt und mit dem Namen "Ilhas do Almirante" (“Inseln des Admirals”) versehen. Anders als auf anderen Inseln, die Naturwunder zu bieten haben, dürfen sich Touristen auf den kleinen Inseln der Amiranten auch länger als einen Tagesausflug dauernd aufhalten, denn es gibt dort sogar ein Hotel. Was die Amiranten so sehenswert macht, ist ihre einzigartige Flora und Fauna. Die Korallenbänke sind von imposanter Schönheit und bieten unter anderem Clown-, Rotfeuer- und Kofferfischen, allen bunten Papageienfischen und auch den zarten Seeanemonen einen geschützen Lebensraum.

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Desroches

Nur 3,2 km² ist sie groß, die 230 km südwestlich von Mahé liegende und zu den sogenanten Amiranten gehörende Insel Desroches. Während es auch in ihrer Inselgeschichte um Kopragewinnung ging - das hiesige Kopra galt als das hochwertigste des Indischen Ozeans -, wurde sie vor nicht all zu langer Zeit auch touristisch erschlossen. Und somit beheimatet die Insel heute das Desroches Island Resort, ein Luxushotel mit gut 100 Zimmern. Von hier aus kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad das Eiland erkunden sowie Ausflüge zu einigen Nachbarinseln unternehmen. Auch Tauchen und Hochseefischen werden hier groß geschrieben, darüber hinaus Windsurfen und Kajakfahren. Ein Eldorado ist Desroches auch für Taucher, denn die Insel befindet sich auf einem unter Wasser liegenden Atollring, der zum Meer hin steil abfällt und mit Schluchten, Tunneln und Grotten spannende Tauchausflüge verspricht. In den Monaten November bis Mai sind die Bedingungen dafür am besten. Wer mag, belegt einen Kurs in der dem Hotel angegliederten PADI-Tauchschule.

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ImageDesroches Island Resort, Amiranten, Äußere Inseln Seychellen

Die Küste der Insel säumt ein 15 km langer, feiner Sandstrand, und die fünf Mal pro Woche von Mahé aus angesteuerte Landepiste macht sie zur am leichtesten zu erreichenden Destination der Amiranten sowie zugleich zu ihrer Drehscheibe. Die Insulaner leben in einer alten Siedlung, deren hübschestes Gebäude das von 1925 stammende White House ist - hier wohnt der Verwalter. Vom Leuchtturm aus, der am östlichen Inselende steht, kann man eine traumhafte Aussicht genießen. Eine reichhaltige Vogelwelt findet hier ihren Lebensraum, so zum Beispiel Seychellenweber, Feenseeschwalben und Sperbertäubchen. Karett- und Suppenschildkröten kommen kommen zur Eiablage an den hiesigen Strand. Ihren Namen erhielt Desroches 1771 vom Chevalier de Roslan, der das Schiff “L'Heure du Berger” unter seinem Kommando hatte und an den Chevalier des Roches erinnern wollte, den Gouverneur der „Îles de France et de Bourbon“, dem heutigen Réunion.

 

African Banks

Die buschigen Sandbänke von African Banks nehmen eine Gesamtfläche von etwa 10 km² ein und sind ein Refugium für Tausende Seevögel. Der Ursprung des Namens ist nicht hinreichend geklärt - die Inseln wurden 1797 von Admiral Willaumez entdeckt, der sie Îlots Africains nannte. 10 km nordwestlich des nördlichen Teils liegt eine für den Schiffsverkehr gefährliche Untiefe, die sogenannte Lady Denison-Pender-Sandbank.

Seevogel bei African Banks, Amiranten, Äußere Inseln SeychellenSeevogel bei African Banks, Amiranten, Äußere Inseln Seychellen
 

Rémire

Rémire, auch Eagle Island genannt, ist die nördlichste bewohnte Insel der Amiranten, nur 0,27 km² groß. Die ovale Insel ist dicht bewachsen, erhebt sich allerdings kaum mehr als 3 m über den Meeresspiegel. Die Guano-Vorkommen waren früher sehr begehrt, ebenso wurden Kokosnüsse und Gemüse angebaut. Heute befindet sich auf der Insel ein kleines Hotel. Rémire verfügt auch über eine 457 Meter lange, befestigte Start- und Landebahn und diente lange Zeit als präsidialer Wochenend-Rückzug. Knapp 3 km nordöstlich der Insel befindet sich das gleichnamige und 10 km² große Rémire-Riff.

 

D’Arros & Atoll St. Joseph

D’Arros und das Atoll St. Joseph mit seinem einzigartigen Ring kleiner Inselchen gehören der früheren iranischen Königsfamilie. Bis 2012 war D’Arros Eigentum der L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt, der Verkaufspreis betrug 60 Millionen US-Dollar. Man findet dort ein Hotel sowie einen Flugplatz. Auf beiden Inseln leben und brüten unzählige Keilschwanzsturmtaucher und andere Vögel. Auf den größeren Inseln des Atolls wachsen Kasuarinen, einst wurden auch Kokospalmen gepflanzt.

Atoll St. Joseph, Amiranten, Äußere Inseln SeychellenAtoll St. Joseph, Amiranten, Äußere Inseln Seychellen
 

Poivre

Poivre, ebenfalls ein Atoll und etwa 38 km südwestlich des Desroches-Atolls befindlich, wurde lange Zeit als Kokos- und Vanilleplantage genutzt und ist heute noch bewohnt. Die Gesamtfläche einschließlich der Riffplattform beträgt mehr als 20 km².

Kokos-Plantage auf Poivre, Amiranten, Äußere Inseln SeychellenKokos-Plantage auf Poivre, Amiranten, Äußere Inseln Seychellen
 

Étoile und Boudeuse

Fast vegetationslos bei einer Fläche von 0,01 km² ist Étoile, die flach ist und nur maximal 5 m über den Meeresspiegel hinausragt. Sie ist ebenso wie Boudeuse unbewohnt. Beide Inseln dienen Rußseeschwalben als Nistplatz.

 

Marie Louise & Desnœufs

Marie Louise und Desnœufs lebten einst vom Guanoabbau. In den 1980er Jahren unternahm man den Versuch, Marie Louise für den Tourismus zu entwickeln und einige kleine Häuser zu errichten, scheiterte jedoch an den Einschränkungen der Luftfahrt, denn die zahlreichen Vögel auf der Insel machten eine Landung für Flugzeuge unmöglich oder zumindest gefährlich. Die Landung auf der nur 3 m hohen Insel mit dem Schiff ist aufgrund des steilen Küstenabfalls und der Gesteinsbrocken am Ufer ebenfalls äußerst kompliziert. Es leben nur wenige Menschen hier. An der Nordküste von Desnœufs stehen einige Gebäude, die gelegentlich von Wissenschaftlern genutzt werden, die sich für die zahlreichen auf der Insel brütenden Seevögel interessieren.