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    Besuch der Unterwasserwelt auf Praslin und La Digue

    Es war mein erstes Mal auf den Seychellen. Ich, Anfang 30, war als Alleinreisender unterwegs und es war ein super schöner Urlaub.

    ImagePraslin Sonnenuntergang Anse Possession am Ocean Bay Guest House

    Ich bin hauptsächlich zum Schnorcheln und wegen der Natur gekommen. Ich kenne bereits die Malediven und das Rote Meer und wusste, dass ich auf den Seychellen nicht mehr als dort erwarten durfte. Mit dieser Vorkenntnis bzw. diesen Erwartungen war jeder Schnorchelgang die Reise wert. Ich habe erwartet, dass ich möglicherweise längere Strecken ohne Fische unter Wasser erleben werde. Das war aber nie der Fall, denn es war immer etwas zu sehen.

    ImageLa Digue Sonnenuntergang Anse Union

    Ich war jeden Tag unterwegs, um meine zuvor in Deutschland ausgesuchten und zum Schnorcheln empfohlenen Strände bzw. Riffe zu erkunden. Ein Schnorchelngang geht bei mir so 1,5 Stunden am Stück und das dann jeweils 2-3 Mal an einem Tag. Ich war meistens mit dem Leih-Fahrrad unterwegs. Zum Teil dann auch zu Fuß wegen den nur zu Fuß passierbaren Trails zwischen den Stränden.

    ImageLa Digue Blick vom Trail südlich vom Anse Source d'Argent

    Am meisten habe ich mich auf La Digue gefreut, da ich es liebe wenig Autoverkehr um mich zu haben. Hier wurde ich etwas enttäuscht, da doch einige Autos auf der Insel unterwegs sind, deutlich mehr als ich erwartet hatte.

    Meine Transfers habe ich direkt über Seyvillas gebucht, damit ich mir selbst keine Gedanken und Sorgen machen muss. Folgendes ist keine Beschwerde, nur eine Beschreibung, was geschehen ist. Ich war jeder Zeit zufrieden!

    Vor Ort gab es ein kleines Problem am Fährenhafen, wo normal der Voucher gegen das Ticket für die Fähre getauscht wird, welches aber professionell vor Ort durch Creole Travel Service ohne großen Einsatz meinerseits behoben wurde. Ich war jede Zeit gut gelaunt, entspannt und habe mich sehr gut behandelt gefühlt. :-) Meine drei Fähren-Transfers waren zwar im System von Creole Travel gespeichert, aber die, wie für andere Reisende vorbereiteten Tickets für die Fähre gab es für mich nicht. Mir wurden dann nach längeren Verhandlungsgesprächen und Telefonaten “Not-Tickets” mit extra Beleg rausgeschrieben. Bis auf einmal hat es trotzdem zeitlich für die geplante Fahrt gereicht. Das eine mal musste ich eine Stunde auf die nächste Fähre warten. Die Damen von Creole Travel haben gute Arbeit geleistet.

    Zu meiner Reisezeit hatte die lokale Bierbrauerei Seybrew wohl Lieferschwierigkeiten. Trotz mehrerer Bemühungen habe ich auf Praslin keine einzige Flasche mehr bekommen. Dann konnte ich vorerst mal nur den Rum der Takamaka testen, welcher echt gut ist.

    ImageLa Digue Sonnenuntergang Anse La Réunion

    Auf La Digue sah es ähnlich auch. Hier konnte ich aber dann doch noch in einem Restaurant mein Vorhaben, das lokale Bier zu testen, mit positivem Testergebnis abhaken. Dieses Restaurant hatte noch einen Vorrat an Seybrew.

    Das Wetter war die ersten drei Tage stürmisch mit mehreren Regen-Phasen von insgesamt ca. 2 Stunden pro Tag (an diesen drei Tagen) und aufgwühltem Meer mit schlechten Unterwasser Sichtverhältnissen. Dies kam wohl von einem Ausläufer eines Zyklones. Am dritten Tag war aber zum Glück schon zu sehen, dass es sich jetzt alles wieder beruhigt und auch die Unterwasser sicht wurde dann von Tag zu Tag deutlich besser. Ab dann hat es nicht mehr geregnet und das Meer war sehr sehr ruhig.

    ImageLa Digue Trail zwischen Grand Anse und Anse Songe

    Sehr angenehm hat ich auch überrascht, dass viele Einheimische Reggae hören. Da ich Reggae liebe war das echt eine super Überraschung.

    I love Seychelles

    ImagePraslin Blick auf Anse Lazio vom Trail zur Anse Georgette
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  • Image von Tobias Ingelfingen, Deutschland