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    Unser unvergesslicher Seychellen Trip

    Warum wir uns für die Seychellen entschieden haben?

    Als ich 21 Jahre jung war, zeigten mir Bekannte einen Film von den Seychellen. Die Aufnahmen packten mich vollends - Dieses Inselarchipel war wohl etwas ganz Besonderes...Dort musste ich als nächstes hin!

    Leider brach ich mir mein Bein und konnte meinen nächsten Urlaub nicht auf den Seychellen verbringen. Dann lernte ich meinen Mann kennen und andere Dinge waren wichtiger, wie ein Haus zu bauen und die Kindererziehung. Heute bin ich 56 Jahre alt und immer noch glücklich verheiratet. Unsere Kinder sind erwachsen und nun endlich haben mein Mann und ich uns gemeinsam meinen Traum erfüllt und sind auf die Seychellen gereist - und das Ganze mit Hilfe von SeyVillas!

    ImageGlückliche Urlauber! ImageGrand Anse Manfred in den Felsen ImageAnse Source d´Argent auf La Digue

    Vor 2 Jahren sind wir schon auf Mauritius gewesen, aber mein Mann, 1,90 Meter groß, hat heute noch Alpträume von dem Nonstop-Flug. Deshalb musste eine Alternative her: Emirates mit Zwischenstopp in Dubai! Das war eine super gute Idee von der Mitarbeiterin von SeyVillas. Sprichwörtlich wie im Flug verging die Zeit und man wurde an Board regelrecht verwöhnt: W-LAN, leckeres Essen, stets kühle Getränke und viel Platz für die Beine.

    Mahé

    Auf Mahé angekommen, warteten schon eine Reiseleiterin, sowie der Transfer auf uns und ab ging es von einem Hotel zum nächsten, bis wir am Bord Mer Villa - unserem Hotel auf Mahé - ankamen. Wir wurden freundlich begrüßt und bekamen Zimmer Nr. 3 im Erdgeschoss, welches ein geräumiges Schlafzimmer mit großem Doppelbett, ein großes Bad mit Dusche, eine Klimaanlage, eine TV-Lounge, eine voll-ausgestattete Küche, eine Veranda mit herrlichem Gartenblick, einen Wäscheservice und kostenloses W-LAN beinhaltete.

    Ein paar Schritte und wir waren am Meer, zwar liegt die Anlage an der Straße, aber das störte überhaupt nicht. Wir mussten nur beim Überqueren auf den Linksverkehr achten. Da man mit dieser Unterkunft mitten im Geschehen ist (Markt, Take-Aways, Restaurants, Geschäfte alles in Reichweite), benötigt man kein Auto. Die Bushaltestelle ist auch bequem per Fuß zu erreichen.

    ImageAnse Major ImageWanderweg zur Anse Major ImageWanderweg zur Anse Major ImagePrivater Strand - Anse Major Wir machten am 2. Tag eine Wanderung an den Stränden Beau Vallon, Bel Ombre und Anse Major. Danach ging es an der Straße entlang hin zum Regenwald, der wirklich einzigartig schön ist. Man benötigt aber festes Schuhwerk (also keine Flipflops) und wird am Ende belohnt: wir bekamen einen kleinen Traumstrand für uns zwei ganz alleine.

    Zurück fuhren wir mit einem Wassertaxi und hatten nun eine ganz andere Perspektive auf Mahé. Palinuro-blaues Wasser und ausgewaschene Felsformationen waren ein Anblick, den ich nie mehr vergessen werde, wirklich unglaublich schön! Viktoria haben wir auch besucht, allerdings ist es bei den dort vorherrschenden Temperatur schöner am Strand zu sein.

    ImageWassertaxi-Fahrt ImageWassertaxi-Fahrt ImageWassertaxi-Fahrt ImageBeau Vallon Strand ImageBau Vallon Strand

    La Digue

    Am 4. Tag wartete schon die Fähre nach La Digue auf uns und wir hatten so ein Glück - Die See war super ruhig, der Himmel, sowie die Deko-Wolken spiegelten sich im Wasser und die Fische sprangen! Ich konnte mich an diesen Farben und der Unendlichkeit des Wassers gar nicht satt sehen.

    Im Hafen von La Digue änderte sich das Wasser von Blau in Grün und ich kann nicht sagen welche Farbe schöner ist. Ein zufälliger Schnappschuss auf das glasklare Wasser im Hafenbecken zeigte uns später sogar noch einen Rochen unter Wasser.

    ImageFährfahrt nach La Digue ImageDer Hafen von La Digue ImageAnse La Reunion auf La Digue

    Auf La Digue ist es wie in einer anderen Welt - Ruhe, Vogelgezwitscher im Regenwald und viele Fahrräder. Wir wurden sofort mit dem Taxi (die Ochsenkarren sind Legende, die gibt es leider nicht mehr) zu unserer neuen Unterkunft gebracht. Im Zerof Guesthouse hatten wir über dem hauseigenen Geschäft ein Zimmer für 5 Nächte. Wir wurden freundlich begrüßt. Das Hotel erlebt gerade einen internen Generationenwechsel, die Senioren sind zwar noch sehr aktiv im Geschäft dabei, aber die jungen Leute haben bereits die Leitung übernommen.

    Wir hatten hier Halbpension gebucht, die sich als Glücksfall herausstellte. Es gab jeden Abend reichhaltiges Buffet, gegrillten Fisch, diverse Currys und viel mehr als man essen konnte.

    Wir hatten glücklicherweise ein Dreibettzimmer, so dass ich in der 2. Nacht in das Einzelbett umziehen konnte. Die Matratze unseres Doppelbetts hatte nämlich leider in den letzten Jahren stark gelitten, was sich auf den Liegekomfort ausgewirkte. Leider war auch die Toilettenspülung unseres Zimmers eine Zumutung, diese müsste unbedingt verbessert werden.

    Natürlich war nach dem Auspacken der erste Weg zu dem wohl am meist fotografierten Strand der Welt: Anse Source d'Argent! Ich bin ihm auch verfallen und habe gefühlte tausend Fotos gemacht. Hier kann man sehr schön Schnorcheln und es gibt in dem flachen Wasser sehr viel zu sehen. Ich hatte sogar das Glück eine Meeresschildkröte beobachten zu können.

    ImageAnse Source d´Argent auf La Digue ImageAnse Source d´Argent auf La Digue ImageAnse Source d´Argent auf La Digue ImageAnse Source d´Argent auf La Digue ImageAnse Source d´Argent auf La Digue Am 2 .Tag haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind zu den Stränden Anse Patates und dem sog. "Rochenstrand" gefahren, die beide sehr sehenswert sind. Für uns war beim Schnorcheln ein wunderbares Erlebnis noch eine Meeresschildkröte und andere bunte, große Fische beobachten zu können.

    Am 3. Tag regnete es, als ob alle Schleusen geöffnet worden sind, aber gegen Mittag war eine kurze Regen-Pause. Diese nutzten wir und fuhren zum Grand Anse um dort zu baden. Aber dann kamen schnell wieder schwarze Wolken auf und es goss wieder wie aus Kübeln, also zogen wir uns erst gar nicht an. Die Kleidung war eh schon so nass geregnet, also nur in Badesachen aufs Rad und ab zurück zur Unterkunft.

    Da wir uns auf dem Hinweg angestrengt hatten und viel bergauf gefahren sind, konnten wir es jetzt genießen bergab zu radeln. Trotz des Regens war es aber nicht kalt - Immer noch 27 Grad warm…herrlich! Am nächsten Tag sind wir nochmal zur Grand Anse gefahren. Diesmal hat auch die Sonne geschienen und die Gegend sah gleich ganz anders aus. Weiter ging es für uns zur Petite Anse und wenn man aufmerksam ist, sieht man schöne rote und große Krabben, die sich bestens als tolle Fotomotive eignen.

    ImageKrabbe am Strand Baden kann man an den Stränden allgemein ohne Bedenken, auch vor Haien etc. muss man sich hier eigentlich nicht fürchten. Aufpassen sollte man jedoch trotzdem, wegen der teils starken Strömung. An der Anse Cocos, aber auch Petit und Grand Anse, stehen Warnschilder in allen Sprachen wegen der starken Strömung.

    ImageGrand Anse ImageGrand Anse ImageGrand Anse Wellen ImageVogel am Grand Anse

    Praslin

    Und so fuhren wir auch schon weiter mit der Fähre nach Praslin, der wilden Insel, wie ich sie empfunden habe. Der Transfer klappte auch wieder reibungslos und bald kamen wir im Islander an. Dort bekamen wir, nach einem sehr freundlichen Empfang inklusive Erfrischungstüchern sowie frischem Fruchtcocktail, ein Zimmer-Upgrade. Eine tolle Suite, die in den Farben der Insel gemalert war, eine sehr geschmackvoll Einrichtung hatte und eine schöne Terrasse besaß, sollte nun für 6 Nächte unsere Unterkunft sein - Das war echt der Knaller! Hier hatten wir nur Frühstück gebucht, das am Strand serviert wurde.

    ImageSonnenuntergang am Strand ImagePraslin bei Nacht Das direkt anliegende Restaurant Capricorn wird zwar allseits sehr gelobt, aber das können wir nicht unbedingt bestätigen. Wir aßen am ersten Abend dort Fisch und Hähnchen-Curry, dazu ein halber Liter Rosé-Wein, für insgesamt 63 Euro (fanden wir etwas zu teuer). Geschmacklich muss ich wirklich sagen, stehen die Take-Aways am Beau Vallon auf Mahé, den High-End Restaurants in nichts nach.

    ImageEssen im Restaurant ImageLeckeres Takeaway Gericht Der Strand bei unserem Hotel, an dem wir hier auf Praslin am meisten waren, war sehr einsam, ruhig und optimal zum Schnorcheln. Nur an manchen tagen waren hier auch starke Wellen.

    Auf Praslin haben wir uns das Naturreservat Fond Ferdinand, mit der berühmten Coco de Mer angesehen. Dieses Reservat ist kleiner und nicht so bekannt wie das berühmte Vallée de Mai, aber genauso schön und dazu noch billiger im Eintrittspreis. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die geführte Wanderung geht durch den Regenwald zu einer Bergspitze, vor der man eine tolle Rundumsicht hat.

    Um dorthin zu kommen, kann man mit dem Bus in Richtung Süden der Insel fahren (nur 35 Cent). Allerdings muss man sich auf eine Achterbahnfahrt gefasst machen. Mit dem Mietauto zu fahren ist nicht ratsam, da die Strecke eher gefährlich erscheint (scharfe Kurven und Abhänge ohne Absperrung).

    Was man auf Praslin auf keinen Fall verpassen darf, ist es sich den viertschönsten Strand der Welt anzusehen, die Anse Lazio. Der Strand liegt mit seinem puderfeinen Sand in einer Bucht und hat an seinen Enden links und rechts Granitsteine zu liegen.Schnorcheln ist hier ein absolutes Highlight!

    ImageNoch glücklichere Urlauber! Wir haben natürlich wieder den Bus genommen, um die ganze Insel zu erkunden. Dabei sind wir auf unseren weltbesten einsamen Strand gestoßen - die Anse Boudin gegenüber der Insel Curieuse. Natürlich hat dieser Strand auch Puderzucker-Sand und klares Wasser zu bieten und an seinem Ende liegen rote, leicht abfallende Steinfelsen - Eine tolle Farbkombination aus blau, grün und rot! Wir hatten diesen Strand nur für uns allein, während gegenüber auf Curieuse die Schiffe ankerten und die Strände bevölkerten.

    ImageAnse Boudin ImageVogel-Beobachtung

    Die letzen Tage wieder auf Mahé

    Und so verging die Zeit auch hier und es ging mit dem Flieger von Praslin zurück nach Mahé. Wir hatten Glück und es regnete nicht, die Sicht war gut und von oben konnte man auf den breiten Strand von Cousin und auch auf Eden Island bei Mahé blicken.

    ImageEden Island von oben ImageMahé von oben Auf Mahé hatten wir die The Diver's Lodge mit Frühstück gebucht, die viel näher an der Bord Mer Villa lag, als wir es zu nächst vermutet hatten. Diese Unterkunft war sauber, und es gab täglich neue Bettwäsche. Leider lag sie etwas abseits und abends musste man an der Straße zurück laufen, die sehr dunkel ist. Für Taucher ist dieses Hotel ideal, da es direkt neben der Tauchschule liegt. Das Personal ist wenig motiviert, hat uns allerdings nicht gestört.

    Wir haben uns an den letzten 2 Tagen noch einen Sparziergang zur Nordspitze gegönnt, wieder schöne Buchten entdeckt und 2 mal sehr leckere Take-Aways mit Fisch gegessen und Bier getrunken. Alkohol ist allgemein sehr teuer auf den Seychellen, aber die Take-Away-Gerichte sind für rund 6 bis 9 Euro pro Person lecker, reichlich und gesund.

    Tipp: Es war wirklich sehr sinnvoll, den Urlaub auf Mahé starten und enden zu lassen, da die An- und Abreise schon sehr lang sind. Wir konnten so die traumhafte Überfahrt nach La Digue in vollen Zügen genießen!

    Ja und so sind auch die 17 Tage vergangen. Nach wie vor höre ich Seychellen-Musik und schaue mir unsere gemachten Traumfotos an. Wir können uns vorstellen, noch einmal mit SeyVillas auf die Seychellen zu fliegen!
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  • Image von Manni & Elli Deutschland