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    Inselhüpfen 2016 Mahé, Denis Island und La Digue

    Mahé

    Unser erstes Ziel war Mahé, eine der drei Hauptinseln der Seychellen. Auf ihr befindet sich auch die Hauptstadt der Seychellen, Victoria, die nebenbei bemerkt die kleinste Hauptstadt der Welt ist.

    Uns war es wichtig nicht nur die Hotels und Resorts kennenzulernen, sondern auch die Menschen und vor allem, deren Art und Weise wie sie auf den Seychellen leben.

    Am ersten Tag haben wir uns erstmal unser Hotel, das Kempinski Seychelles Resort, angesehen und waren davon schon sehr begeistert. Am Abend wussten wir dann auch, worauf wir uns nun jeden Abend unseres Aufenthalts dort freuen können, ein sehr reichhaltiges, abwechslungsreiches Buffet und einen sehr zuvorkommenden Service.

    ImageHotel Kempinski am Abend Die nächsten Tage haben wir uns dann die Insel etwas genauer angesehen. Wir haben:

    • eine Tour um die ganze Insel gemacht,
    • an den schönsten Stränden gebadet,
    • bei Straßenhändlern Mittag gegessen,
    • uns die Hauptstadt Victoria angesehen,
    • den kleinen Markt besucht, wo man ganz frisches Obst, Gemüse und Fisch bekommt
    • und eine Tee-Fabrik besichtigt.
    Über unsere Reisebetreuerin haben wir dann noch einen weiteren Ausflug gebucht. Wir waren Schnorcheln, Fische füttern, haben die Piraten-Insel Mayenne besucht und am Strand von Cerf Island gegrillt

    ImageAusflug auf die Pirateninsel Mayenne Zudem haben wir uns getraut, ein Auto zu mieten und das trotz des Linksverkehrs auf den Seychellen. Dies kann man wirklich empfehlen, da man dort auch nicht sonderlich viel Verkehr antrifft. Mit dem Auto fuhren wir unter anderem zum Zip Lining am Constance Ephilia, was mit den lockeren Jungs, die mit uns die Tour unternommen haben, sehr viel Spaß gemacht hat. Ein tolles Erlebnis und zu zweit absolut erschwinglich!

    Denis Island

    Mit durchweg positiven Eindrücken verließen wir nach 7 Tagen mit einem lachenden und einem weinenden Auge Mahé in Richtung Denis Island, die wir mit einer kleinen Propeller-Maschine nach ca. 25 Min. Flugzeit erreichten.

    Dort angekommen wurden wir überaus freundlich und sogar auf deutsch vom Personal des Denis Private Island Hotels empfangen. Nach einem hervorragenden Mittagessen, brachte man uns auf unser Chalet direkt am Strand.

    ImageStrand von Denis Island Trotz des fehlenden Fernsehers und W-LAN-Empfangs im Chalet, fehlte es uns ansonsten an nichts - Außer vielleicht an einer vierten Wand im Badezimmer, die wir aber auch gerne zu Hause vermissen würden bei solchen einem Ausblick!

    ImageBadezimmer, Denis Island Lodge Es galt eine ganze Insel zu erkunden, die traumhafte Ruhe zu genießen, nahezu menschenleere Strände entlang zu schlendern, zu schnorcheln, zu tauchen, Meeresschildkröten im Wasser und an Land zu beobachten, wenn diese ihren beschwerlichen Weg zur Eiablage an Land auf sich nehmen, und die außergewöhnlich hohe Qualität der im Hotel gebotenen Speisen zu genießen.

    Der erschwerte Transport von Lebensmitteln auf die Insel, veranlasste die Hotelbetreiber wohl sich autark zu versorgen, indem sie unter anderem Gemüse direkt auf der Insel anbauen. Ebenso das zubereitete Fleisch, stammt aus der eigenen Schweinefarm auf der Insel. Dieser Umstand erklärt wohl auch die bemerkenswert hohe Qualität der Speisen die dort geboten wird.

    Jegliche Eindrücke, die man auf der kleinen Insel gewinnen kann haben wir eigentlich als Superlativ empfunden. Die Unterwasserwelt die dort in nur 5 – 10 Minuten vom Strand aus mit dem Boot zu erreichen ist, stellte unsere bisherigen Taucherlebnisse, in Anbetracht der Fischreichtümer und der Intaktheit der Korallenriffe, in den Schatten. Natürlich schlug auch hier die Korallenbleiche zu, aber es war zu erkennen, dass sich bereits viele Korallen davon wieder erholt haben. Ansonsten sind die Korallen vor Denis Island noch völlig intakt.

    Die Tauchausflüge waren zwar noch etwas teurer, als die auf Mahé, doch dafür war der gesamte Ablauf insgesamt stressfreier. Die beiden Jungs, die die Tour geleitet haben, halfen und unterstützen uns wo sie nur konnten und boten einen sehr erholsamen und erlebnisreichen Tauchgang.

    Als wir Denis Island dann schweren Herzens wieder verlassen mussten, war uns bewusst, dass dieses Niveau von nun an nicht mehr übertroffen werden kann!

    La Digue

    Die Reise führte uns weiter nach La Digue mit Unterbringung in der La Digue Island Lodge. Dieses Hotel bietet kleine Beach-Cottages an, die allerdings nicht alle direkt am Beach liegen. Durch den teils starken Einfluss von Ebbe und Flut auf die hiesigen Strände, hatte man in dem Hotel selbst nicht immer den besten Ausblick.

    Uns wurde also sehr schnell klar, dass La Digue seine Schönheit nicht so leicht preisgab, wie die anderen Seychellen-Inseln, die wir bis dahin besucht hatten. Ließ man sich aber auf mitunter wirklich abenteuerliche Märsche und noch unwirklichere Wege ein, wurde man mit zum Teil menschenleeren Stränden belohnt! Wir sprachen sogar mit anderen Touristen, die berichteten, dass einige Wege, auf denen diese unterwegs waren, plötzlich nicht mehr weiter führten. Jedoch haben wir gelernt, dass man nicht so leicht aufgeben sollte - hinter der nächsten Ecke können dann auf einmal von Granitfelsen umrahmte natürliche Pools liegen, in denen es sich wunderbar planschen lässt!

    ImageAnse Marron Besonders empfehlenswert ist eine Tour mit Robert, einem Guide auf La Digue, der kleinere Touristengruppen zu genau solchen Orten führt. Während seiner Tour hatten wir viel Spaß. Er macht viele Witze und hat Interessantes sowie teilweise auch Mitreißendes zu erzählen - ein echtes Erlebnis!

    Der Gesamteindruck von La Digue gleicht einem belebten Dorf, mit nur wenigen Autos und Transportfahrzeugen für Personen oder Material. Man kann die Insel prima mit dem Fahrrad erkunden. Dabei stießen wir auf einen kleinen Strand - der Petite Anse. Dieser sehr schöne Strand war weitläufig und nur wenig besucht (Mitte November).

    Während Familie und Freunde zu Hause mit dem ersten Schnee konfrontiert wurden, badeten wir an einem wellen-verwöhnten, feinen Sandstrand, an dem einige in den feinen Sandboden gesteckte Palmenwedel ausreichend Schatten boten und frisch aufgeschlagene Kokosnüsse, mit Strohhalm und Hibiskus-Blüten verziert, eine willkommene Erfrischung versprachen. Diese konnten zwar nicht mit den Cocktails mithalten, die wir uns gelegentlich in einer der zahlreichen Bars auf der Insel genehmigten, machten aber auf den Fotos umso mehr her!

    Unser Fazit zu La Digue ist, dass die Reise dorthin auch unbedingt lohnenswert ist! Allerdings würden wir uns nicht wieder für die La Digue Island Lodge entscheiden, da uns das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht überzeugt hat. Vor allem das Essen hätten wir uns besser gewünscht. Es war zwar kein absolutes Desaster, aber unser Urlaubsende hätten wir daher gerne woanders verbracht.

    Nichtsdestotrotz, war es alles in allem ein sehr schöner Urlaub und an der Betreuung durch SeyVillas gab es nichts auszusetzen. Ein Schnäppchen waren unsere Flitterwochen zwar nicht, doch es lohnt sich trotzdem auf jeden Fall die Seychellen zu besuchen!

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  • Image von Dominik Rendsburg, Deutschland