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Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Traumurlaub auf La Digue

    1. Unterkunft
    Für acht Tage waren wir zu zweit im erstklassigen Hotel Le Domaine de L'Orangeraie untergebracht. Wir buchten die „Villa de Charme (Elegance)“ mit Halbpension. Durch die gehobene Villenklasse waren einige Dinge inklusive, wie z.B. die Fahrradmiete und eine 0,375 l Flasche Champagner zur Begrüßung. Auch bekamen wir jeden Tag pro Person 2 x 0,5 l Wasserflaschen, so dass die Wasserversorgung ausreichend war und wir uns nichts dazu kaufen mussten. Abends gab es noch in Form von vier sehr leckeren Schokopralinen einen Betthupferl. Zu weiteren zusätzlichen Vergünstigungen später.

    Das Hotel ist wirklich spitzenmäßig. Die einzelnen Wohnappartements schmiegen sich am Berg an. Man glaubt mitten im Dschungel zu wohnen. Die Anlage ist sehr sauber, gepflegt und sehr gut angelegt. Weil es zu den Villen zum Teil recht steil hoch geht (bis zu 27% Steigung gemessen), wird man mit Elektrobuggys bequem gefahren.

    ImageHotelanlage vom Meer ausgesehen Es gibt zwei Restaurants. Das Buffet-Restaurant befindet sich zum Teil unmittelbar am Meer. Hier kann man frühstücken und zu Abendessen. Das kostenpflichtige à la Carte-Restaurant befindet sich am Pool mit Blick aufs Meer. Mittags gibt es reichlich Auswahl zwischen Burger, Pizza, Salate, Steaks und weiteres. Abends stehen Menüs zur Auswahl. Hier kann man jeweils zwischen zwei Vor-, Haupt- und Nachspeisen wählen. Des Weiteren besteht die Wahl aus weiteren Hauptspeisen wie Steaks, Fischplatten mit Lobster usw. Das Essen ist allgemein sehr gut, im à la Carte-Restaurant sogar spitzenmäßig. Zusätzlich ist auch hier der Service perfekt.

    2. Anreise
    Auf Mahé wurde man freundlich begrüßt. Anstatt mit der Fähre weiter zu reisen flogen wir mit einer kleinen Propeller Maschine weiter zur Insel Praslin. Vom dortigen Klein-Flughafen wurden wir unmittelbar nach Ankunft zum Hafen von Praslin gebracht. Die Fahrt dauerte ca. 20 Minuten. Leider mussten wir dann zwei Stunden warten (am Flughafen vor Abflug ebenfalls eine Stunde), bis wir mit der Fähre nach La Digue fuhren. In der Zwischenzeit kam auch die Fähre von Mahé an. Eine Zeitersparnis durch den 15-minütigen Flug von Mahé nach Praslin ist daher nicht gegeben. Auf der Rückreise waren ebenfalls lange Wartezeiten mit bis zu drei Stunden am Flughafen auf Mahé gegeben. So kamen wir Freitagabend nach insgesamt ca. 20 Stunden Reisedauer ab Frankfurt am Main an. Insgesamt wurde man an jeder „Haltestelle“ freundlich vom Creole Travel Service empfangen und weitergeleitet.

    ImageLa Digue vom Flugzeug aus, links Hotelanlage „Le Domaine de L’Orangeria
    ImageLa Digue vom Flugzeug aus, „Anse Source D’Argent“
    Vor Ort stellten wir fest, dass man von Mahé aus auch mit dem Hubschrauber nach La Digue fliegen kann. Dies würde sicherlich eine deutliche Zeitersparnis beinhalten. Mit An- und Abreise zusammen würde sich die Urlaubszeit auf La Digue um geschätzt einen ganzen Tag verlängern.

    3. Aufenthalt

    3.1 Samstag
    Am ersten Tag fuhren wir mit dem Fahrrad natürlich zum Strand Anse Source d'Argent. Hier muss man pro Person 100 Rupien, also ca. EUR 7,00, Eintritt bezahlen. Dafür fährt man durch eine herrliche Kokosnuss- und Vanilleplantage. Des Weiteren fährt man an einem Gehege mit Riesenschildkröten, die man füttern kann, vorbei. Der Weg mit dem Fahrrad endet an einem Restaurant, in dem man landestypisches kreolisches Mittagessen bekommen kann. Die restlichen Meter zum Strand geht man bequem zu Fuß. Der Strand bietet durch die Granitfelsen und dem hellblauem Wasser einen atemberaubenden Eindruck. Da das Wasser flach ist, ist der Strand ideal für Familien mit Kindern. Über die Wassertemperatur muss man sich keine Sorgen machen, die beträgt geschätzt 33°C. Der Strand bietet durch entsprechende Bepflanzung genügend Schatten. Fische schwimmen einen unmittelbar an den Beinen vorbei. An den am Strand liegenden angespülten Algen muss man sich jedoch gewöhnen, sind aber nicht sonderlich ekelhaft oder hinderlich. Aufgrund von einigen toten Korallenstücken am Strand und im Meer trugen wir Badeschuhe.

    ImageRiesenschildkröte
    ImageVanille Plantage
    ImageKokosnuss Plantage
    3.2 Sonntag
    Am Sonntag fuhren wir vom Hotel aus in Richtung Norden und dann weiter an der Küste Richtung Süden entlang, bis der Weg abrupt am Strand Anse Fourmis endet. Auch hier ist das Wasser klar und warm. Man muss jedoch über Steine ins flache Wasser (d.h. Badeschuhe dringend empfohlen), das erst nach dem Riff tiefer wird, gehen. Dort findet man jedoch beim Schnorcheln eine große Fischvielfalt. An den Felsen im Wasser befinden sich Seeigel mit ca. 10 cm langen Stacheln. Der Strand ist leider aufgrund des Wegs ins Wasser für kleine Kinder eher ungeeignet. Die Fahrt dahin lohnt sich jedoch auf jeden Fall. Unterwegs sind wir freilaufenden Riesenschildkröten begegnet.

    3.3 Montag
    Am Montag wollten wir mit dem Fahrrad ins Landesinnere Richtung „Belle Vue“ zur Mitte der Insel fahren. Wir mussten die Fahrt jedoch aufgrund der Steilheit der Straße abbrechen. Selbst wenn man das Fahrrad schiebt, war der Weg zu anstrengend, da dieser zum Teil steiler war, als unser Weg im Hotel mit ca. 27% Steigung. Daher drehten wir um und fuhren wieder nach „Anse Source D’Argent“.

    ImageAnse Source D’Argent
    ImageAnse Source D’Argent
    3.4 Dienstag
    Am Dienstag fuhren wir durch den Dschungel im Landesinneren zum Strand Grand Anse. Unterwegs sahen wir ca. 20 cm lange und 1 cm dicke Tausendfüßer. Die letzte Wegstrecke geht etwas steil bergab, so dass die Fahrräder über gute Bremsen verfügen sollten. Diese sollte man grundsätzlich vor Fahrtantritt testen. ImageTausendfüßer Am Strand angekommen waren wir überwältigt. Hier fanden wir einen langen weißen sauberen reinsten Sandstrand vor. Das Wasser war hellblau und absolut frei von Pflanzen. Badeschuhe benötigt man hier nicht. Allerdings fällt der Strand relativ steil ins Wasser, so dass hier 1 bis 2 m hohe Wellen vorhanden sind. Uns und den anderen vor Ort haben die Wellen einen riesen Spaß gebracht, auch wenn grade wegen den Wellen auf einem Schild vor dem Schwimmen gewarnt wird. Für kleine Kinder ist der Strand daher eher ungeeignet. Aber auch hier lohnt sich allein der Weg dorthin, da dieser, wie beschrieben, durch den Dschungel führt. Ebenfalls am Strand befindet sich ein kleines Restaurant, dass für 300 Rupien (ca. EUR 21,00) pro Person ein Mittagsbuffet u.a. mit frisch gegrilltem Fisch bietet. Wir fanden diesen Strand am schönsten, aber leider hat auch das Schöne seine Nachteile. Hier gibt es nur EINEN Nadelbaum, der ein bisschen Halbschatten bietet. Ansonsten liegt man voll in der knallen Sonne. Durch die Wellen wird die Sonnencreme, auch wenn sie Wasserfest ist und einen LSF von 50 hat, abgespült. Nachcremen ist hier dringend empfohlen! Mein Sohn (20) hatte ohne Nachcremen abends Brandblasen auf den Schultern, die einige Tage mächtig weh taten.

    ImageGrand Anse
    ImageGrand Anse
    ImageGegrillter Fisch bei Grand Anse Da für uns nun Halbzeit war, gingen wir zur Feier des Tages abends ins à la Carte Restaurant. Hier teilte man uns dann zu unserem größten Erstaunen mit, dass aufgrund unserer gebuchten gehobenen Villa das (spitzenmäßige) Menü in unserem Reisepreis enthalten ist. Dies wurde uns bei der Begrüßung und Führung durch das Hotel nicht vermittelt. Wir hatten das so verstanden, dass das Menü für uns EUR 14,00 pro Person zusätzlich kostet. Dies war recht ärgerlich! Zu dem mittwochs das à la Carte Restaurant geschlossen hat und wir somit nur dreimal das spitzen Essen mit erstklassigem Service genießen konnten.

    3.5 Mittwoch
    Aufgrund der Brandblasen auf den Schultern meines Sohnes blieben wir am Mittwoch in unserer Villa. Dies tat auch meinem leichten Sonnenbrand auf dem Rücken gut.

    3.6 Donnerstag
    Für Donnerstag hatten wir über Creole Travel Service eine Schnorcheltour zu den drei Nachbarinseln „Big Sister“, „Coco“ und „Felicité“ gebucht. Die Tour mit einem großen Katamaran dauert den ganzen Tag und kostete EUR 95,00 pro Erwachsenen. Im Ort wurde die Reise auf einem kleinen Motorboot für EUR 100,00 pro Erwachsenen angeboten, so dass die Buchung über den Creole Travel Service empfehlenswert ist. Mit fährt schon um 08:00 Uhr mit dem Schiff los. An den drei genannten Inseln befinden sich Korallenriffe, die einen großen und abwechslungsreichen Fischbestand bieten. Leider sind die Korallen aber alle abgestorben, so dass nur noch die Fische bunt sind. An Bord erhält man zum Mittagessen ein BBQ, dies ist mit einem Softdrink und zwei 0,5 l Flaschen Wasser pro Person im Preis enthalten. Die Tour lohnt sich, allein schon daher, da man mal was anderes außer Strand sieht.

    3.7 Freitag
    Am Freitag besuchten wir auf dem Weg zum „Anse Source D’Argent“ das „Veuve Reserve“. Ein kleines Reservat, in dem man den ursprünglichen Dschungel und die einheimische Palmenspinne kostenlos besichtigen kann.

    3.8 Samstag
    Da dies unser Abreisetag war (15:00 Uhr Abfahrt), blieben wir am Pool und aßen im à la Carte Restaurant sehr gut zu Mittag. Die Villa mussten wir bis 10.00 Uhr räumen, da neue Gäste kamen. Es steht jedoch ein Raum mit Dusche zur Verfügung, so dass man sich vor der Abreise noch frisch machen konnte. Highlight der Überfahrt nach Praslin war die Sichtung von Delfinen im Meer.

    3.9 Sonntag
    Um 07:05 Uhr, also nach 19 Stunden unserer Abreise von La Digue, landeten wir wieder in Frankfurt am Main. Die An- und Abreise ist zwar etwas anstrengend, aber der Besuch der Seychellen ist dies allem Mal Wert. Wir kommen gerne noch einmal wieder.

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  • Image von Georg Klein-Winternheim, Deutschland