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Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Die Seychellen sind ein Traum für Jedermann

    Die Seychellen sind ein Traum für Jedermann. Natur pur, Erholung ohne Ende, Traumstrände wohin man auch schaut, kreolisches Essen der Hammer für uns Europäer. Das Wetter, nun ja – wir hatten Pech mit der 2. Woche auf Mahé. Sie war verregnet. Fernab vom Mallorcaflair oder sonst irgendein halli-galli. Wir reisten zu dritt. Ich, als Einzelperson und ein junges Ehepaar.

    La Digue

    La Digue: unsere Unterkunft: Moonlight Beach Villa, Smarthotel, 3 *, mit Frühstück, 6 Zimmer Die Zimmer waren immer ordentlich und sauber. Da gibt man gerne für die Reinigung Trinkgeld. Frühstück war eher einseitig. Es gab für alle einen größeren Obstteller, für jeden dann abgezählt geröstetes Toast, klacks Butter, klacks Marmelade. Nach Wahl entweder Rühr-, Spiegel- oder gekochtes Ei oder Omelett. 1 Glas Saft (aus der Packung) 1 ½ Tassen Kaffee. Fahrradvermietung im Haus. 100 Rupien / Tag.

    ImageBadebucht auf La Digue

    La Digue ist eine kleine überschaubare Insel. Es gibt nur eine Hauptstraße, mehrere kleinere Nebenstraßen. Entweder biegt man am Minihafen nach rechts oder links ab. Und: entweder zu Fuß oder mit dem Rad. Autos für Touris – gibt*s nicht.

    Biegt man rechts ab, kommt man an einer kleinen hübschen Kirche und an einer Schule vorbei. Der Hauptweg endet genau vor dem Eingang vom Nationalpark. Eintritt kostet 100 Rupien. Im Nationalpark befinden sich unter anderem die berühmtesten und sehr sehenswertesten Strände und Granitsteinformationen der meisten Postkartenmotive. Man kann mit Riesenschildkröten (Aldabra-Schildkröten) auf Tuchfühlung gehen, sie sogar füttern.

    Fährt man links vom Minihafen ab, kommt man an unserem „Hotel“ s. o. vorbei, erwarten dem Tourist nicht weniger Traumstrände, nur viel weniger Gestein. Dafür wieder Blick auf die Nachbarinseln, unter anderem auf Felicite. Die Luxusinsel für die Reichen der Reichen aus aller Branche. David Bagham baut wohl gerade dort sein „Urlaubshäuschen“.

    Am Ende der Hauptstraße (wortwörlich ENDE) befindet sich ein offenes Restaurant / Bar. Alleine schon die Lage – direkt am Meer. Dann das Essen, ein Genuß. Die Menge, völlig ausreichend, genug.

    Sehr zu empfehlen ist der Oktopussalat mit Reis = 200 Rupien. Irre wie der schmeckt. Dazu einen frischgepreßten Fruchtcoctail, ab 70 Rupien. Fischcurry mit Reis = 230 Rupien ist auch sehr empfehlenswert, allerdings ist er scharf.

    Wer jetzt auf La Digue nicht so großen Wert auf tolles Essen legt dem wäre der „Take away“ Stand am Hafen zu empfehlen. Das Essen kostet nur einen Bruchteil von einem Essen aus dem Restaurant und ist auch sehr schmackhaft. Kostet mit Getränk um die 100 Rupien (Essen = 60 Rupien). Es gibt eine dicke Lage Reis und dazu Fisch oder Fleisch oder Hühnchen (freie Auswahl) und Salat.

    Auf La Digue haben wir eine geführte Wanderung mit Robert Agnes mit gemacht. Kostet entweder 35 Euro oder 500 Rupie. Dauer= von 08.30 Uhr bis 14.30 Uhr, incl. Mittagsleckerei. Kein richtiges Essen. Seine Tour fängt im Nationalpark an und endet wieder dort. Als Teilnehmer darf man kein Angsthase sein, muß relativ sportlich und beweglich sein. Die Knien müssen funktionieren. Werden z. Teil arg beansprucht. Er klettert überall hin. Durch Felsspalten, in die Felsspalten, auf die Felsen neben die Felsen. Rein ins Wasser, raus aus*m Wasser. Jeder Schritt sitzt und seine Hilfestellungen müssen unbedingt und exakt eingehalten werden. Und jedesmal wurden uns Ausblicke dargeboten, ein Traum. Das waren Strände, Buchten, Ausblicke – da kommt kein normaler Touri sonst hin. Pflicht für solche Touren – rutschfestes Schuhwerk (hatte Turnschuhe an), leichte Kleidung, incl. Badesachen. Fotoausrüstung sollte in einer Folientüte separat sein, weil es öfters durchs Wasser geht, der Rucksack muß hochgehalten werden oder es kommt urplötzlich doch ein ordentlicher Regenguß runter und der Rucksack wird naß.

    ImageHafen von La Digue

    Wer Kondition hat, kann auf den höchsten Berg von La Digue wandern. Er ist nur knapp 400 m hoch. Eigentlich lächerlich, wenn da nicht die hohe Luftfeuchtigkeit, die hohen Tagestemperaturen und der steile Anstieg wären. Wir haben den näheren Weg gewählt. Wir sind zum Aussichtsrestaurant „Belle View“ gelaufen unter den gleichen Bedingungen. Incl. genialer Sonnenuntergang und anschließend Dinner. Sehr sehr schön. Kosten: 500 Rupien, incl. mit dem Auto wieder runter ins Dorf. Zu Fuß ginge es sehr schlecht. Es ist wirklich stockdunkel und keine Straßenlaternen wie in Deutschland.

    Mahé

    Auf Mahé ist alles anders. Große Touristeninsel, gemischt mit den Einheimischen. Es gibt kleine Hotels bis hin zu großen 5 Sterne Hotels („Savoy“, „Kempinski“, „Hilden“) Der Flair einer Trauminsel bleibt auf der Strecke.

    ImageCoco de Mer

    Für seine Urlaubswoche muß man unternehmungsfreudig sein. Zum Essengehen muß man fahren, zum Einkaufen muß man fahren. Wir hatten einen kleinen Flitzer gemietet. Linksverkehr. Wer*s nicht gewohnt ist, ist ne kleine Herausforderung für*s Gehirn. Dichter Verkehr, immer im Fluß mitfahren. Nicht ans Anhalten und Gucken denken. Wer von A nach B fahren möchte, wie wir, mußte immer über Victoria fahren. Mahe hat viel Natur. Pflanzen oft wie im Dschungel. Viele Serpentinen, unten angekommen erwarteten uns wieder die schönsten aber auch zum Teil sehr windigen Strände. Trotz nasser Wetterlage, alle Tage Regen und wie aus Gießkannen, sind wir fast alle Strände angefahren und zum Teil blieben wir dort. Unter anderem waren wir an einem Strand, da kommen die Meeresschildkröten und vergraben ihre Eier. Schilder weißen daraufhin.

    Wir waren in Victoria. Zuerst besuchten wir den Wochenmarkt. Anschließend gingen wir in den Hindutempel. Wenn man höflich fragt, darf da drin fotografiert werden. Zwischendurch regnete es wieder. Nach Sightseeing in Victoria fuhren wir weiter in den Botanischen Garten. 100 Rupien Eintritt. Sehr schöne Pflanzen. Dort gibt es auch die Coco de Mer. Nebenbegleiterscheinungen Moskitos, klein und bissig. Anschließend waren wir nur noch am krabbeln. Beim nächsten Strandbesuch half auch das kühle Naß.

    ImageStrand auf Mahé

    Wir waren in Beau Vallon zweimal essen. Pizza. Direkt am großen Strand. (Restaurant macht erst nach Sonnenuntergang = 18.30 Uhr auf) Pizza kostet ab 140 Rupien aufwärts. Der Reißer ist es nicht, schmeckt und macht satt. An der Strandprommenade gibt*s hausgemachtes Essen zum Mitnehmen. Leider hat es uns anschließend ein bißchen magenmäßig erwischt. Wissen aber nicht, ob es wirklich von diesem hausgemachten Essen kam. Danach hieß es für uns 3 Tage – 5-Minuten-Terrine und Weißbrot.

    Unterkunft – in Beau Vallon „Ocean View Guest House“ neuwertig, 3 *, großzügige Zimmer, 2 Erwachsene, 1 Kind, 1 Baby (mein Zimmer) – Kühlschrank, Bad, Safe im Schrank. Frühstück, wie auf La Digue. Nur die Menge war pro Person größer.

    ImageHindu Tempel in Victoria
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  • Image von Carola Frammersbach, Deutschland