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Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Mahé, Bird Island, La Digue & Praslin – ein wahr gewordener Seychellentraum

    Unser Reiseziel waren dieses Mal die wegen ihrer Schönheit zu Recht viel gepriesenen Seychellen. Da wir weder Zeit noch Lust hatten, diese Reise wie sonst unsere Reisen als Individualreise zu planen, recherchierten wir im Internet und stießen auf die sehr übersichtlich und informativ gestaltete Internetseite von SeyVillas. Frau Bentrup von SeyVillas wurde also telefonisch kontaktiert und organisierte die Pauschalreise in Zusammenarbeit mit Creole Travel Services genau nach unseren Wünschen, die zwar teuer waren, deren Erfüllung sich aber unbedingt gelohnt hat.

    Die landschaftlichen Eindrücke waren überwältigend, ebenso die Flora und Fauna. Ebenfalls angetan waren wir von der Freundlichkeit der Seychellois. Wir danken den Teams SeyVillas und Creole Travel Services für die hervorragende Planung und Ausführung unserer Wunschreise.

    Mahé

    Am 05.09.2015 flogen wir von Berlin nach Mahé via Abu Dhabi mit Etihad. Schon die ersten Eindrücke beim Landeanflug auf Mahé faszinierten uns.

    ImageAnflug auf Mahé

    Untergebracht waren wir in den Romance Bungalows und die Aussicht von unserem Appartement "Hibiscus" war recht nett. Noch besser ist die Aussicht vom Appartement Rose aus. Leider hatten wir auf Mahé Pech mit dem Wetter. Es regnete jeden Tag stundenlang. Dafür sahen wir von unserer Terrasse aus einen schönen Regenbogen.

    ImageRomance Bungalows Mahé Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Frühstück gab es ausreichend. Die Unterkunft war sehr liebevoll hergerichtet. Der Beau Vallon ist ein schöner Strand – auch mit Wolken.

    ImageBeau Vallon Strand ImageBeau Vallon

    Wir besuchten den Markt am Beau Vallon und probierten Calou. Es gab dort auch preiswertes und gutes Essen, die Souvenierstände enttäuschten uns allerdings. Von Deutschland aus hatten wir für 3 Tage einen Mietwagen bei Maki Car Rental mit Navigationsgerät gebucht, was uns allerdings überhaupt nicht geholfen hat. Damit fuhren wir nach Victoria und besuchten die üblichen Sehenswürdigkeiten. Interessant fanden wir die Lage und Gestaltung des Friedhofes in Bel Air.

    ImageBel Air Cemetery

    Gut sitzen ließ es sich auch im La Café de L'Horloge mit Blick auf den Uhrturm.

    ImageVictoria, Clock Tower Sehr schön mutete auch die Architektur der Victoria St Paul´s Cathedral an. Take aways gibt es in Victoria reichlich, so dass man sich prima verpflegen kann. Die Supermärkte sind ziemlich teuer, aber gut ausgestattet. Takamaka Dark Rum kostete pro Flasche 245 SCR. Victoria ist insgesamt ein hübsch angelegtes Städtchen und wirkt gepflegt.

    Mit dem Mietwagen fuhren wir in den Südosten Mahés bis zur südlichen Spitze Petite Police. Besonders angetan hatte es uns die Anse à la Mouche. Da wir unbedingt zur Anse Intendance wollten, es aber so heftig geregnet hatte, mussten wir die letzte Strecke bis zur Anse Intendance zu Fuß zurücklegen.

    ImageMangroven-Wanderung

    So gefährlich sah die Strömung an der Anse Intendance gar nicht aus. Wir beließen es trotzdem beim Blick auf das Meer. Anschließend fuhren wir über die Police Bay bis zur Petite Police Bay, bei der dann die Straße endete.

    ImagePolice Bay

    Da das Wetter wirklich nur zum kurzen Sonnenbad einlud, fuhren wir mit dem Mietwagen auch noch zum Nordkap. Auch dort erwartete uns eine faszinierende Landschaft. An der Anse Etolie sahen wir Schulkinder, die uns freudig begrüßten. Die Straßen sind wir für uns Deutsche sicher gewöhnungsbedürftig, aber nicht wirklich gefährlich.

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    Bird Island

    Am 10.09.2015 flogen wir mit einer Twin Otter zu diesem ganz besonderen Reiseziel. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter und dementsprechend gute Sicht, wie am Rückblick auf Mahé zu erkennen ist. Auch die Aussicht auf den Marine Nationalpark war atemberaubend. Nach einer knappen Dreiviertelstunde kam dann auch Bird Island in Sicht.

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    Uns wurde der Bungalow 20 zugewiesen, der wirklich einen Meeresblick bot. (Ich hatte im Vorfeld die Bird Island Lodge angeschrieben und um einen Bungalow mit Meerblick gebeten)

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    Die Getränkepreise in der Bird Island Lodge sind nichts für jemanden, der auf jeden Euro achten muss. Die Lodge vermietet nur mit Vollpension, da es keinerlei Einkaufsmöglichkeiten auf der Insel gibt. Das Essen war sehr reichhaltig und wohlschmeckend.

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    Auf Bird Island leben nicht nur unzählige Vögel, sondern auch etliche Riesenschildkröten. Es machte Spaß, diese zu beobachten. Und natürlich statteten wir im Dorf auch Esmeralda einen Besuch ab. Sie lässt sich leicht an dem Schaden am Panzer erkennen. Ganz besonders beeindruckt hat uns die Vogelvielfalt. Die Vogeljungen waren immer wieder ein Hingucker.

    Image ImageWeißschwanz-Tropikvogel ImageReinweiße Feenseeschwalbe

    Und natürlich besuchten wir die Vogelschutzkolonie.

    ImageBird Island, Vogelbeobachtung ImageBird Island, Vogelbeobachtung

    Mit dem Wetter hatten wir Glück, es regnete nicht einmal, obwohl dunkle Wolken bedrohlich auftauchten.

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    Überhaupt ist Bird Island genau der richtige Fleck für Menschen, die Idylle und Romantik suchen und ein Abschalten vom hektischen Alltagsleben. Die Strände waren einfach nur schön und luden zu einsamen langen Strandspaziergängen und natürlich auch zum Faulenzen ein.

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    Die Sonne brannte allerdings unerbittlich und Sonnenschirme oder Bäume zum Schattenspenden gibt es an den Stränden von Bird Island nicht. Auch das Schnorcheln ist auf Bird Island ein Erlebnis, auch wenn die Unterwasserwelt nicht mit den Malediven, dem Great Barrier Reef und dem Roten Meer mithalten kann.

    ImageTurtle ImageAngelfisch

    Abends beim Strandspaziergang fühlten wir uns in der Nähe der Vogelschutzkolonie wie bei Hitchcock.

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    Herrliche Sonnenuntergänge faszinierten uns immer wieder. Am 14.09.2015 flogen wir nur zu zweit und dem Piloten mit Jil Air zurück nach Mahé. Auch hier hatten wir wieder herrliche Aussicht.

    La Digue

    Der Wettergott war uns auch bei der Fahrt mit der Fähre Cat Cocos auf unserer Seite, so dass wir unsere tollen Plätze auf dem Upperdeck in vollen Zügen genießen konnten.

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    Nach Zwischenstopp in Praslin ging es dann pünktlich mit Inter Island Ferry weiter nach La Digue. Gegen 18:15 Uhr erreichten wir das wirklich schön an der Anse Patates gelegene Patatran Hotel. Dort hatten wir Superior-Zimmer gebucht. Das uns zugewiesene Zimmer "Boisdamier" befand sich im Haupthaus und bot einen tollen Blick. (Nicht so toll war der bei den Mahlzeiten heraufziehende Essensgeruch, da das Zimmer sich direkt über dem Speiseraum befand)

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    Im Patatran gab es das beste Frühstück auf der Reise: reichhaltig, abwechslungsreich und wohl schmeckend. Die Anse Patates ist zwar klein, bietet aber einen spektakulären Anblick. Auch der Swimming-Pool des Hotels konnte sich sehen lassen. Sehr gut gefallen haben uns die komfortablen Strandpavillons, die auch bei Regen ein Relaxen im Freien ermöglichten und einen schönen Blick auf das Meer ermöglichten.

    Image Image ImageAnse Source d´Argent

    Faszinierend fanden wir die tosende Brandung abends, die wir auch gut von der Terrasse unseres Zimmers betrachten konnten.

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    Natürlich waren wir auch in La Passe zum Gucken und Einkaufen. Der Friedhof war sehr interessant. Auf der Rückfahrt genossen wir den Blick auf das Meer von La Passe aus. Die Ausblicke an der Anse Severe begeisterten uns ebenfalls.

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    Mit dem Boot vom Etoile Labrine unternahmen wir eine Schnorcheltour nach Coco Island und vor Félicité. Das Boot und die Mannschaft waren richtig klasse. Der Schiffsjunge holte bei Félicité eine Schildkröte aus dem Meer, um sie mir zu zeigen. Das Schorchelerlebnis war schön, aber nicht so spektakulär wie anderswo auf der Welt.

    Image Image ImageRochen

    Mit diesem Boot unternahmen wir auch eine private Sonnenuntergangstour zur Anse Source d'Argent. Der Wellengang an der Grand Anse war furchterregend. Wir waren froh, uns auf einem so großen Boot zu befinden.

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    Bizarre Gesteinsformationen sahen wir an der Anse Marron. Den Sonnenuntergang erlebten wir an der Anse Source d'Argent.

    ImageRiesenschildkröte

    Wir unternahmen auch einen Fahrradausflug zur L'Union Estate. Auch Schildkröten haben Bedürfnisse, wie wir dort feststellen konnten. Interessant fanden wir neben den anderen Sehenswürdigkeiten auch die alte Bootswerft. Und na klar, wir fuhren auch noch zur Anse Source d'Argent..

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    Die Fahrradtour zum östlichen Teil der Insel war ebenfalls ein Erlebnis. Die Anse Banane und die Anse Fourmis begeisterten uns.

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    Praslin

    Am 18.09.2015 setzten wir dann mit der Cat Roses II von La Digue nach Praslin über. Auch dieses Mal zum Glück bei gutem Wetter. Im Hafen von Praslin wurden wir wie immer zuverlässig von einer Mitarbeiterin des Creole Travel Services empfangen. Wir hatten uns aus dem reichhaltigen Angebot von SeyVillas für die an der Anse Volbert (Cote d'Or) gelegene Unterkunft Les Villas D'Or entschieden. Von Deutschland aus hatte ich Kontakt mit dem Manager Pierre aufgenommen und um eine strandnahe Villa mit Meerblick gebeten. Pierre war ganz besonders nett zu uns und quartierte uns in der Doppelvilla ohne Mehrkostenberechnung ein. Von der liebevoll ausgestatteten und geräumigen Terrasse aus hatten wir einen seitlichen Meerblick. Wie bereits schon auf Mahé wurden wir auch hier von kräftigen Regenschauern heimgesucht. Die Anlage ist sehr liebevoll angelegt und wird top gepflegt. Auch die Villa war ein Traum, sehr großzügig geschnitten und überaus sauber. Am Swimmingpool kann man auf sehr bequemen Liegen wunderbar vor sich hin dösen.

    Tipp: Ohne Frühstück buchen, da das Frühstück nun wirklich nicht als reichhaltig zu bezeichnen ist. Die Les Villas d'Or haben eine ausgezeichnet eingerichtete Küche. Und Einkaufsmöglichiten sind ganz in der Nähe im Ort. Bitte nicht erschrecken bei den Preisen: 250 gr Butter kosteten umgerechnet 5,50 Euro.

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    Die Anse Volbert eignet sich hervorragend für lange Strandspaziergänge und auch zum Nichtstun beim Liegen im warmen weißen Sand. Tipp: Direkt am Hotelstrand wurden mir Smartphone und Geld aus der Gürteltasche gestohlen, als ich für ein halbes Stündchen eingenickt war. Die Gürteltasche lag ca. 20 cm von meinem Kopf entfernt! Pierre hat sich in Teamarbeit mit Creole Travel Services darum gekümmert, dass die Polizei unauffällig zum Hotel kam, um die Anzeige aufzunehmen.

    Wir unternahmen mit der Mannschaft des Hotels Hirondelle einen Bootsausflug nach Curieuse und St. Pierre. Großer Vorteil ist, dass die Betreiberin des Hirondelle, Emilia, deutsch spricht. Curieuse fanden wir sehr interessant. Der Strand Baie Laraie, an dem wir für den Gang über die Insel landeten, ist ein weiterer Bilderbuchstrand der Seychellen.

    Image Beim ersten Teil unserer Inselbesichtigung begleiteten uns Schildkröten, die sich die Stufen hinauf mühten. Die Mangroven auf Curieuse sind absolut sehenswert. Das Doctor's House sollte man sich auch ansehen (inkl. der Ausstellung). Nach dem Inselbesuch Curieuse fuhren wir zum Schnorcheln nach St. Pierre. Leider hat uns dieser Schnorchelstopp mehr als enttäuscht.

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    Über das Internet hatte ich vorab Kontakt mit Mario von Edelweiß Tours aufgenommen, zwecks einer privaten Inselerkundung mit dem PKW. Das war eine sehr gute Entscheidung und unbedingt das für Seychellenmaßstäbe überraschend geringe Honorar wert. Unsere Erkundung führte uns zuerst zum Lemuria-Resort. Eine sehr imponierende Anlage erwartete uns.

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    Dank Marios Ankündigung beim Personal konnten wir auch zur herrlichen Anse Georgette gelangen. Ein Fest für die Augen war auch die Anse Kerlan.

    ImagePraslin Anse Kerlan ImagePraslin, Coco de Mer

    Weiter führte uns der Trip zur Grand Anse und die nächste Station war die Anse Takamaka. Hier verzehrten wir auch das vorher im Ort Grand Anse bei einem Schnellimbiss gekaufte Mittagessen. Weiter ging es zur Anse Consolation. Ein weiterer Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch des Parks "Fond Ferdinand". Er ist flächenmäßig kleiner als das "Valleé de Mai", hat aber genauso viel zu bieten (auch die sagenhafte Coco de Mer) und lässt sich schneller erkunden.

    ImagePraslin St. Anne Baie

    Über die Anse la Blague ging es zur Baie St. Anne. Nach einem kurzen Halt bei der Anse Boudin, erreichten wir dann Zimbabwe. Auf der Strecke dorthin konnten wir einen einmaligen Ausblick auf die Anse Lazio genießen.

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    Als Höhe- und Schlusspunkt der Tour fuhren wir zur Anse Lazio. Der Strand ist wegen der gewaltigen Gesteinsformationen sehr imposant, nur leider war er ziemlich voll und wir wurden bei einer Badepause ziemlich aufdringlich mit Musik beschallt. Tipp für ein Restaurant mit ganz hervorragend schmackhafter Küche: Von den "Les Villas d'Or" aus das "Les Lauriers" anrufen, Tisch bestellen und Hol- und Bringeservice vereinbaren lassen. Es war das beste Essen, was wir auf den Seychellen vorgesetzt bekamen.

    Am 22.09.2015 flogen wir dann von Praslin nach Mahé mit einer Twin-Otter und weiter mit Etihad über Abu Dhabi nach Berlin Tegel.

    Es war eine ganz tolle Reise mit vielen einmaligen Eindrücken, nur über Geld sollte man nicht zu viel nachdenken!

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  • Image von Eckart & Regina Brandenburg, Deutschland