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    Die Inseln der Seychellen

    Bei traumhaftem Wetter sind wir am 27.12.2015 auf Mahé gelandet und kurz darauf ging unsere Fähre, die Cat Cocos, nach Praslin, wo wir nach etwa einer Stunde anlegten. Der Transfer mit den Fähren und Transport auf den Inseln durch Creole, den wir im Vorhinein über Seyvillas gebucht hatten, hat immer ausgezeichnet funktioniert und es war sehr hilfreich sich vor Ort nichts mehr organisieren zu müssen.

    Unsere ersten vier Nächte verbrachten wir in den Villas de Mer und waren sehr zufrieden mit unserer Wahl. Die Anlage war recht klein, aber sehr schön gestaltet. Das Zimmer war sauber und das Essen sehr gut (hatten Halbpension gebucht). Auch der Strand war sehr schön und man konnte sehr lange auf und ab spazieren und war dabei fast immer alleine.

    Für zwei Tage haben wir uns ein Auto gemietet, um die Insel zu erkunden. Der Nationalpark “Vallée de Mai“ ist sehr empfehlenswert. Hier kann man mit oder ohne Guide die einheimische Pflanzen- und Tierwelt bestaunen. Wir haben den Park auf eigene Faust erkundet, was mit einem Plan gut möglich war, da die Wege sehr gut beschriftet sind.

    Außerdem sind wir sehr viele verschiedene Strände angefahren. Keiner gleicht dem anderen und jeder ist sehr sehenswert. Die Anse Volbert (Cote d'Or) und die Anse Lazio (tolle hohe Wellen) gehören für uns zu den schönsten Stränden auf Praslin.

    Folglich würden wir jedem Praslin-Urlauber raten, mit einem Mietauto durch die tolle Gegend zu fahren, da man sonst die Schönheit der gesamten Insel nicht erfassen kann, was sehr schade wäre.

    Aber unser absolutes Highlight auf Praslin ist das Constance Lémuria Resort. Ein mega 5-Sterne-Golf-Resort, welches seine Pforten zum Glück auch für „Tagesgäste“ (nach Anmeldung) öffnet. Die Anlage ist ein Traum und muss man unserer Meinung nach gesehen haben. Es gibt dort drei wunderschöne Strände und für uns ist Anse Georgette der schönste auf ganz Praslin und auch nachdem wir auf La Digue und Mahé waren, favorisieren wir noch immer die Anse Georgette als den tollsten Strand unserer Seychellen-Reise.

    ImageAusblick vom Hotelzimmer (Patatran) ImageAnse Source d´Argent

    Am 31.12. ging unsere Fähre nach La Digue. Die Fahrt dauerte nur 15 Minuten. Die ersten drei Nächte verbrachten wir im Hotel Patatran. Unser Bungalow war etwas abgewohnt, aber die Aussicht von unserem Balkon war atemberaubend (zwischen uns und dem Strand, Meer und Palmen war nur eine kleine Straße). Wir hatten Halbpension gebucht und das Essen war sehr gut. Das Personal war sehr freundlich und man konnte direkt im Hotel Fahrräder ausleihen. Das ist auch unbedingt zu empfehlen, da sich auf La Digue Urlauber sowie Einheimische auf dem Fahrrad bewegen.

    ImageAnse Cocos ImageTour Robert – Süden von La Digue

    Hier haben wir fast alle Strände gesehen… Grand AnsePetite Anse und Anse Cocos sind wunderschön, aber auch die Anse Source d'Argent (etwa 7 Euro Eintritt) ist einen Besuch wert, wo man zusätzlich Riesenschildkröten, Vanilleplantagen und riesige Palmen bewundern kann.

    ImageAnse Georgette ImageAnse Georgette

    Um die Anse Marron zu besuchen, wurde uns eine geführte Tour mit Robert empfohlen und wir waren sehr froh diese gemacht zu haben, denn sie führte uns durch die unberührte Natur von La Digue (über Felsen, unter Felsen durch, durch das Meer…).

    ImageFrühstück in der Domaine de l´Orangeraie ImagePalmen auf La Digue

    Am 3.1. wechselten wir für drei Nächte in die Le Domaine de L'Orangeraie, ein ausgezeichnetes 4-Sterne-Hotel, sehr zuvorkommendes Personal, sehr leckeres Essen, tolle Zimmer und eine wunderschöne Park- und Poolanlage inkl. Bar. Auch hier hatten wir wieder Halbpension gebucht. Das Frühstücks- und Abendbuffet lies nie Wünsche offen und zauberte einheimische und internationale Köstlichkeiten.

    Am 6.1. machten wir uns mit der Fähre auf den Weg nach Mahé (La Digue > Praslin > Mahé) und kamen dort im The Beach House. Das Gästehaus war für den Preis ganz ok, das Frühstück sehr lecker und das Personal sehr bemüht.

    Der Beau Vallon liegt direkt vor der Haustür und ist sehr breit und lang, allerdings gibt es bedeutend schönere und einsamere Strände. Beispielsweise die Anse Intendance, die Anse Takamaka oder auch die Police Bay haben uns richtig gut gefallen.

    Auf Mahé waren wir drei Tage mit einem Mietauto unterwegs. Die Hauptstadt Victoria mit dem Clocktower, dem hinduistischem Tempel sowie dem Markt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert und es gibt auch tolle Aussichtspunkte.

    Restaurant-Tipp: Perle Noire

    Abschließend möchten wir allen potentiellen Seychellen-Urlaubern das Island-Hopping (über Seyvillas.com) empfehlen, da keine Insel der anderen gleicht und Praslin und La Digue (aufgrund der schöneren Strände und auch weil weniger los ist) unserer Meinung nach sehenswerter sind als Mahé.

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  • Image von Manuela Österreich