Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Unser erstes Mal Seychellen

    Anreise

    Wir sind mit Emirates von Hamburg über Dubai nach Mahé geflogen und von dort weiter mit Air Seychelles nach Praslin. Am Flughafen in Mahé wurden wir freundlich von Creole Mitarbeitern empfangen. Ein Mitarbeiter hat uns dann zum Inlandsflughafen begleitet und sich um alle Formalitäten gekümmert und meinte, dass er in Praslin Bescheid gibt, mit welcher Maschine wir eintrudeln… Wir hatten es uns gerade im Warteraum mit einem Kaltgetränk vom dortigen Kiosk bequem gemacht, als eine Airlinemitarbeiterin kam und uns Bordkanten für einen früheren Flug in die Hand gedrückt hat. Den Flug haben wir, obwohl das Wetter nicht perfekt war, genossen und kamen eine halbe Stunde eher als angekündigt in Praslin an. Das war aber für die Creole Mitarbeiter dort kein größeres Problem, innerhalb von 5 Minuten hatten sie einen alternativen Transport organisiert.

    Praslin

    Wir haben in den Cote D'Or Chalets für 6 Tage übernachtet. Die Bungalows waren sauber und großzügig. Der Empfang war sachlich aber okay. Kurz darauf kam dann auch schon die Creole Mitarbeiterin, leider war diese nur darauf aus, ihre Ausflüge zu verkaufen und obwohl wir tatsächlich einen gebucht haben, war sie nicht wirklich gewillt unsere Fragen zu beantworten. Das war aber auch der einzige negative Kontakt, den wir mit Creole hatten.

    Wir haben den Robinson Ausflug über Creole gemacht. Obwohl die Durchführung gut war, war uns das persönlich eine zu große Massenveranstaltung (ca. 60 Urlauber), außerdem finde ich es befremdlich bei einem Preis von 125 € pro Person, dass man genau einen Softdrink pro Person (plus 2 Flaschen Wasser) inklusive bekommt. Weitere Softdrinks und Bier waren gegen Aufpreis erhältlich. Das Schnorcheln auf dem Ausflug bei St. Pierre hat uns sehr gut gefallen - wir haben in 30 Minuten mehrere Adlerrochen, eine Schildkröte und einen Weißspitzen-Riffhai gesehen.

    Auf Curieuse hatte man genug Zeit um die Schildkröten zu streicheln. Die Wanderung zur anderen Inselseite wurde von unserem Guide gut und verständlich moderiert. Vielleicht sollte man aber vorher den Teilnehmern erklären, dass die Wanderung schon etwas anstrengend ist: da waren ein paar betagtere Urlauber in unserer Gruppe, bei denen man echt Angst haben musste, dass diese dabei umkippen. Hinterher gab es dann ein Barbecue an Bord des Schiffes.

    ImageCurieuse

    Zur Anse Lazio und zum Vallée de Mai sind wir mit dem öffentlichen Bus gefahren. Das hat im Großen und Ganzen gut geklappt. Der Fußmarsch zur Anse Lazio ist gerade wenn man den Rückweg nachmittags in der prallen Sonne zurücklegt schon ganz schön anstrengend aber machbar…

    ImageAnse Lazio

    Das Vallée de Mai hat uns sehr sehr gut gefallen. Wir wollten eigentlich zum Fond Ferdinand Park, wegen der geführten Touren, aber da der Bus ausgefallen war, haben wir dann den Bus zum Vallée de Mai genommen und waren positiv überrascht, dass man sich auch dort Guides nehmen kann. Man muss ggf. etwas warten bis die Guides 6 Leute zusammen haben, und mit 150 Rupien zusätzlich zum Eintritt ist es auch nicht so richtig günstig, aber uns war es das definitiv wert. Unser Guide ist 90 Minuten mit uns durch den Wald gelaufen und hat uns viel gezeigt und erklärt (auf Englisch, einen Teil der Pflanzen und Tiere konnte er aber auch auf Deutsch benennen). Danach hat er uns dann mehrere Möglichkeiten gezeigt, wie wir weiter laufen konnten. Wir haben uns für den längeren Weg entschieden und waren somit in Summe knapp 3 Stunden unterwegs (mit diversen Fotostopps).
    Einen Tag sind wir dann noch an der Anse Volbert (Cote d'Or) bis zum nordöstlichen Ende gelaufen. Dort waren wir fast ganz alleine und die Wasserqualität war deutlich besser als im direkten Umfeld von unseren Bungalows.

    ImageAnse Volbert (Cote d'Or) ImageDas hintere Ende der Anse Volbert (Cote d'Or)

    Gegessen haben wir in Praslin in den zahlreichen Restaurants am Strand. Hier wurden wir nirgends enttäuscht, die Qualität passte hier zu den Preisen. Hervorzuheben ist noch das wundervolle Café de Arts. Für einen Aufpreis von 50 € bekommt man einen separaten Tisch am Strand und darf sich pro Person einen Cocktail aussuchen. Das war uns das Vergnügen definitiv wert. Der Service war sehr gut und das Essen war sowohl lecker als auch reichhaltig. Der offene Wein war nicht billig aber von guter Qualität und wurde großzügig eingeschenkt.

    La Digue

    Nach 6 Tagen ging es dann weiter nach La Digue. Dort durften wir in der wundervollen Villa Creole übernachten. Der Empfang war überaus herzlich mit einem frisch gepressten gut gekühlten Saft. Die Dame des Hauses hat uns sehr umfangreich den Bungalow erklärt. 2 Fahrräder standen für 75 Rupien pro Tag und Fahrrad zur Verfügung. Bezahlt werden mussten nur die Tage, die man die Räder auch tatsächlich benutzt hat. Wenn man Probleme hatte, z.B. mit den Rädern, haben sich die Mitarbeiter innerhalb von Minuten darum gekümmert. Ein 22 l Wasserspender konnte für 150 Rupien verwendet werden. Alle Mitarbeiter waren überaus freundlich und haben uns immer wieder gefragt, ob sie uns helfen können.

    ImageDer Strand bei der Villa Creole Da die Bungalows nur 2 Fahrradminuten vom Eingang zum L'Union Estate entfernt sind, haben wir einen Morgen die frühen Öffnungszeiten genutzt und sind kurz nach 7 an die Anse Source d'Argent gefahren um den Strand auch mal menschenleer zu erleben. Wir waren 90 Minuten alleine vor Ort und haben jede Minute davon genossen. Als dann die ersten anderen Urlauber eintrudelten sind wir gemütlich zurück zum Bungalow gefahren und haben uns unser Frühstück servieren lassen.
    Das Ticket für den L'Union Estate Park ist den ganzen Tag gültig, man kann also später dann nochmal zurückkommen.

    ImageAnse Source d'Argent 42634264 Ein weiterer Pluspunkt der Villa Creole Bungalows sind die Liegen mit dicken Auflagen am Strand. Wir haben dort die Tage immer mit einem Kaltgetränk und romantischen Sonnenuntergängen ausklingen lassen. Das WLAN war in der Villa Creole im Preis inbegriffen, ausreichend schnell und hat sogar am Strand funktioniert.

    ImageSonnenuntergang am Strand der Villa Creole

    Lara, die Mitarbeiterin von Creole auf La Digue war sehr hilfreich. Sie ist mit uns alle sehenswerten Strände an Hand einer Karte durchgegangen und hat uns mit Tipps hinsichtlich Essen gehen versorgt und hat uns auch unseren Besuch im Snack Bellevue (mit Transfer) organisiert. Das Sonnenuntergangsdinner dort können wir jedem nur wärmstens ans Herz legen. Die Atmosphäre ist sehr entspannt und das Buffet am Tisch ist reichhaltig und schmackhaft. Uns hat das dort so gut gefallen, dass wir das noch einmal wiederholt haben.

    ImageBellevue Ansonsten war das Preisniveau was das Essengehen angeht in La Passe eher hoch und Qualität und Menge passten in den beiden von uns besuchten Restaurants nicht so ganz zum Preis. Dafür haben wir gut und günstig Essen beim Gala Takeaway geholt und dann am Strand bei unseren Bungalows gegessen. Hierfür stehen dort 2 Sitzecken zur Verfügung.

    Mahé

    Nach 5 Tagen hieß es dann leider Abschied nehmen und es ging weiter nach Mahé an den Beau Vallon ins The Beach House. Unser Zimmer dort war deutlich kleiner als die beiden Bungalows die wir vorher bewohnen durften. Das spiegelte sich aber auch im Preis nieder. Das Preis-Leistungsverhältnis war auf alle Fälle stimmig. Leider war aufgrund von Neumond das Hochwasser mehr als 2 m höher als das mittlere Hochwasser. So waren wir erst einmal ziemlich enttäuscht, weil wir bei Flut ankamen, und das Wasser an die Straße klatsche und kein Strand sichtbar war. Bei Ebbe war der Strandabschnitt mit seinen Granitfelsen aber sehr pittoresk. Auch hier konnte man traumhafte Sonnenuntergänge erleben. Von unserer Terrasse waren leider ein paar Büsche und Bäume im Weg. Also haben wir es wie die Einheimischen gemacht, und uns mit unseren Kaltgetränken an die Straßenkante ans Wasser gesetzt.

    ImageDer Strand am The Beach House bei Ebbe ImageSonnenuntergang am The Beach House

    Da nachmittags/abends Hochwasser war, konnte man leider nicht am Strand lang zum Ortskern zum Essen laufen. Den Weg die Straße entlang empfand ich als sehr stressig und eine Taschenlampe ist abends definitiv Pflicht. Dafür findet man an der Promenade mehrere sehr gute Take-Aways die dort auch frisch grillen. Man bezahlt mit 75 Rupien pro Portion etwas mehr als abseits der Promenade. Aber das Essen war sehr schmackhaft und reichhaltig. Wir träumen jetzt noch vom gegrillten Thunfisch mit einer extrem leckeren fruchtigen BBQ-Soße. Darüber hinaus gibt es auch mehrere Restaurants in jeder Preisklasse.
    Die Creole Mitarbeiterin Angela war sehr hilfreich. Weil wir uns den Stress der engen/ steilen Straßen und des Linksverkehrs sparen wollten, hat sie uns für einen Tag einen englischsprachigen Fahrer vermittelt. Dieser Ausflug hat uns zu zweit gerade mal 25 € mehr gekostet als eine Rundtour mit einer größeren Gruppe im Bus.

    Den ersten Tag sind wir, weil das Wetter etwas durchwachsen war, mit dem Bus nach Victoria gefahren. Die Stadt ist klein und die Sehenswürdigkeiten sind in wenigen Stunden erkundet.

    Am 2. Tag hatten wir dann den von Creole vermittelten Fahrer. Dieser kam morgens pünktlich um 9 Uhr mit einem sehr gepflegten SUV neueren Baujahrs. Wir hatten vorher ein paar Sachen auf einer Karte von uns angekreuzt, und unser Fahrer hat das dann mit Dingen verbunden, die er darüber hinaus als sehenswert erachtet hat. Zunächst ist er mit uns durch die Viertel von Victoria gefahren, die in den letzten Jahren durch Landgewinnung entstanden sind, und hat uns dabei viel Interessantes über Land und Leute erzählt.

    Auf unserer Inselrundfahrt haben wir eigentlich das komplette Straßensystem abgefahren. Erst einmal komplett herum, soweit es ging und dann noch in die Berge. Es waren definitiv Zwischenstopps dabei wo wir alleine den Weg nicht so ohne weiteres gefunden hätten. So war das für uns beide ein wunderschöner entspannter Tag, was uns auf jeden Fall jeden Cent wert war… Besucht haben wir, unter anderem, den Botanischen Garten in Victoria, Seychelles National Botanical Gardens, Le Jardin Du Roi Spice Garden (davon waren wir extrem begeistert, außerdem war der Ausblick von dort oben atemberaubend), die Takamaka Rum Distillery und danach waren wir im Craft Village. Essen haben wir dann in der Nähe der Anse Royale geholt und haben das dann am Strand gegessen. Dort waren wir auf Anraten unseres Fahrers auch schnorcheln. Im Bereich der vorgelagerten Insel gab es viel Fisch und auch intakte Korallen. Leider trübte eine extreme Strömung ein bisschen das Vergnügen. Wir hatten auflaufend Wasser und gehen mit sehr großen Tauchflossen ins Wasser. Wir mussten schon extrem strampeln um gegen die Strömung anzukommen… Bei ablaufendem Wasser möchten wir das an der Stelle lieber nicht ausprobieren.

    Hinterher haben wir dann noch ein bisschen im Wasser geplanscht und sind dann zurück zu unserem Fahrer. Danach ging es dann weiter die Küstenstraße entlang mit Stopps an diversen sehenswerten Stränden. Wir sind dann die Küstenstraße bis zum Ende gefahren, waren dort kurz am Strand spazieren und sind dann von dort in die Berge gefahren, erst vorbei an der Tea Factory, die aber am Wochenende leider geschlossen war. Der Anblick der Teeplantagen musste reichen. Dann sind wir zur Mission Lodge Lookout, wo man merkte, dass dieses unserm Fahrer sehr wichtig war. Er ist mit uns zur Aussichtsplattform gelaufen und hat uns am Wegesrand noch so einige interessante Pflanzen gezeigt und uns noch was zur Geschichte dieses Ortes erzählt. In den Bergen hat er an mehreren Stellen mit besonders atemberaubenden Ausblicken für uns angehalten, damit wir Bilder machen konnten. Am Ende ist er nochmal ganz steile enge Straßen gefahren, wahrscheinlich weil wir immer extrem beeindruckt von der Straßensituation waren.

    Unsere letzten 2 Urlaubstage haben wir dann als Strandtage am Beau Vallon verbracht. Wenn man ein Stück weiter hinter das südliche Ende der Promenade geht ist der Strand schön breit, es finden sich genug schattenspendende Bäume und der Zugang ins Wasser ist ein Traum, purer weißer Puderzucker Strand, kein Steinchen trübt das Vergnügen. Hier ist das Wasser dann auch endlich mal so tief dass man auch gut schwimmen kann.

    ImageBeau Vallon

    Wir hatten unseren Urlaubzeitraum so gewählt, dass wir 14 Netto-Tage auf den Inseln hatten, plus Anreise, plus Reisetage zwischen den Inseln. Insgesamt waren wir also 18 Tage unterwegs. So kam die Erholung nicht zu kurz.

    Wir möchten uns gerne ganz herzlich bei dem SeyVillas-Team für die fabelhafte Betreuung bedanken. Da wir erst mit der späteren Emirates Maschine auf Mahé gelandet sind, war der Transfer mit dem Flugzeug nach Praslin ideal, und dadurch dass uns der Flug mit auf dem Emirates Ticket gebucht wurde, hatten wir auch auf dem Inlandsflug die 30 kg Freigepäck. Wir haben alle Unterkünfte so erhalten, wie wir sie uns auf der extrem übersichtlichen Homepage ausgesucht haben, und alle Transfers waren vor Ort von Creole Travel perfekt und pünktlich organisiert.

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  • Image von Katja & Matthias Bremen
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