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Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Im Land der Riesenschildkröten

    ImageSteffi und Oli

    Zu unseren Flitterwochen wollten wir uns mal etwas ganz besonderes gönnen. Letztendlich standen Bali und die Seychellen zur Auswahl. Nachdem wir einige Informationen gesammelt und Videos angeschaut haben, fiel die Wahl dann ziemlich schnell auf die Seychellen (was auch deshalb gut war, da an unserem Abreisedatum auf Bali ein Vulkanausbruch drohte).

    Anreise

    Nach einer für uns doch ungewohnt langen Anreise kamen wir, leider ohne unsere drei Gepäckstücke, am Flughafen in Victoria an. Das Gepäck lag noch in Istanbul, wo wir einen aufgrund der Verspätung des ersten Fluges sehr kurzen Aufenthalt hatten, der für die Aufnahme der Koffer leider nicht ausreichend war. Geflogen sind wir mit Turkish Airlines. Erst hatten wir etwas Bedenken wegen des Aufenthalts in Istanbul, sind im Nachhinein von dem Service und dem Flug aber positiv überrascht.

    Als klar wurde, dass unsere Koffer nicht mehr kommen würden, war unsere Stimmung erst einmal ziemlich gedämpft – trotz des tollen musikalischen Empfangs in Victoria. Während wir aber zum Hafen gefahren wurden und das Blau des Meeres sahen, ging es uns gleich viel besser – was braucht man schon groß bei den Temperaturen? Da wir etwas Zeit bis zur Abfahrt der Fähre hatten, haben wir uns in Mahé erstmal kurze Hosen gekauft – war doch etwas warm in den langen Jeans.

    Die einstündige Überfahrt von Mahé nach Praslin war wie eine Achterbahnfahrt. Ich bin wirklich standhaft was das angeht, aber fand es ziemlich heftig – es war aber auch sehr starker Seegang. Mein Mann hat trotz mehrerer Tabletten gegen Reiseübelkeit ab 25 Minuten nur noch die in (ausreichend ausliegenden) Kotztüten geschaut und sich danach laut seiner Aussage „noch nie so schlecht gefühlt“.

    Stop 1: Berjaya, Praslin

    Abends kamen wir dann endlich im Berjaya Praslin Resort an und wurden mit einem Getränk begrüßt. Wir waren ziemlich kaputt und froh, endlich auf das Zimmer und unter die Dusche zu können. Hier gab es gleich das nächste ‚Problem‘: unser gebuchtes Deluxe-Zimmer war leider noch nicht frei, sodass wir eine Nacht im Standard-Zimmer übernachteten. Das Hotel hat hier aber total kundenorientiert reagiert und uns als Entschädigung das Buffet im dazugehörigen Restaurant spendiert. Da haben wir nach der Dusche gleich unseren Energiehaushalt aufgetankt.

    Das Berjaya Praslin Resort war viel besser als wir es (besonders für den wirklich geringen Preis im Gegensatz zu anderen Unterkünften) erwartet haben. Die Gartenanlage ist schön angelegt, das Hotel gut gelegen, der Strand nicht weit weg und viele Essensmöglichkeiten zu Fuß erreichbar. Das Frühstück in Buffettform ist nichts Besonderes, aber allemal ausreichend: es gibt Toast, Croissants, verschiedenes an Obst, Cornflakes, Eier, Pancakes und wechselnde warme Gerichte, teilweise Nudeln und Frühlingsrollen – was uns etwas verwundert hat, aber jeder findet etwas, was er oder sie mag, und man kann auf jeden Fall satt werden und gut in den Tag starten.

    ImageStrand am Berjaya, Praslin

    Der anliegende Strand ist sehr schön, es gibt kostenlose Liegen und man wird ständig angequatscht, ob man noch ein Taxiboot benötigt (wir haben schon überlegt, ob wir uns ein Schild basteln). Wir haben direkt am Strand einen Ausflug zu den Schildkröten nach Curieuse und zum Schnorcheln nach St. Pierre inklusive Lunch am Strand für 55 Euro p.P. gebucht und es hat uns gut gefallen. Das Gelände mit den vielen freilaufenden Riesenschildkröten auf Curieuse war beeindruckend, wobei es auch nochmal toll war, später auf La Digue einfach so Besuch von einer freilebenden Riesenschildkröte am Anse Severe zu bekommen.

    ImageSchildkröte an der Anse Severe, La Digue

    Insgesamt sind wir mit dem Berjaya Praslin Resort auf Praslin zufrieden, man sollte aber nicht sooooo hohe Erwartungen haben – für den Preis ist es unserer Meinung nach wirklich gut, Preis-Leistung super. Die Deluxe-Zimmer haben eine Terrasse zum schönen Garten hin, wobei die Klimaanlage hier älter und lauter war als die im Standard-Zimmer.
    Besonders zu empfehlen ist auf Praslin auch eine private Tagestour, die wir persönlich über Edelweiss Tours schon in Deutschland gebucht hatten. Wir haben dabei viel über die Insel erfahren und einen guten Überblick über diese bekommen, zudem werden viele Bilder als Erinnerung geschossen. Im Zuge dieses Ausfluges haben wir auch den Nationalpark Fond Ferdinand angesehen – um einiges günstiger als der Vallée de Mai und laut dem Guide genauso schön. Auch uns hat er wirklich begeistert.

    Stop 2: La Diguose, La Digue

    Nach sieben Tagen ging es für uns dann weiter nach La Digue. Hier soll einmal erwähnt werden, wie toll alles mit den von SeyVillas gebuchten Transfers geklappt hat. Es gab bei der Abholung im Hotel mal Verspätung, aber wir sind immer pünktlich überall angekommen – auf den Seychellen tickt die Uhr einfach ein wenig langsamer.

    Auf La Digue haben uns die traumhaften Strände, die tollen Fische beim Schnorcheln und die Ruhe fasziniert. Mit einem Rad die Insel eigenständig zu erkunden ist toll. Wir haben einmal Besuch von zwei freilaufenden Riesenschildkröten am Strand bekommen – das war schon sehr einzigartig und besonders!
    Unsere Unterkunft auf La Digue war das La Diguoise-Guesthouse, gelegen nahe dem Anse La Reunion.

    ImageZimmer auf La Digue ImageFrühstück auf La Digue

    Auch hier haben wir Frühstück dazu gebucht. Das La Diguoise ist ganz anders als das Berjaya – kleiner und ruhiger. Es gibt einen wunderschön angelegten Garten und das kleine Frühstück (pro Person zwei Weißtoastscheiben, selbstgemachte Marmelade, Ei, Obst) wird sehr liebevoll angerichtet. Die Zimmer sind schön, wobei auch hier die Klimaanlage ungewohnt laut war – aber man gewöhnt sich relativ schnell daran, genauso wie an die vielen Geräusche der Nacht, wie die der Geckos.

    Auf La Digue haben wir mit dem Fahrrad die Insel und deren Strände auf eigene Faust erkundet, das geht auch wirklich gut. Am besten gefallen hat uns auch hier das Schnorcheln – wir haben so viele schöne bunte Fische gesehen, mehr als vor St. Pierre beim gebuchten Ausflug. Tolle Strände gibt es hier viele: Anse Severe, Anse Source d'Argent, Grand Anse, Petite Anse, …und alle sind mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß (wenn man gerne wandert) wunderbar zu erreichen.

    Nahe dem La Diguoise gibt es das Gala Takeaway, wobei wir das vegetarische Curry beim Mi Mums-Takeaway noch besser fanden (unbedingt vor Ort essen – es wird – fast wie im Restaurant - schön angerichtet und war sogar eine größere Portion als wenn man es mitnimmt). Von den Takeaways sind wir immer satt geworden.

    Abreise

    Die Überfahrt auf dem Rückweg von Praslin nach Mahé war sehr viel ruhiger und wir, beziehungsweise mein Mann, hat keine Kotztüte benötigt (wir haben diesmal (auf einer etwas größeren Fähre) auch keine ausliegen gesehen und saßen auf dem Oberdeck). Mit den Transfers hat wieder alles gut geklappt, wir kamen rechtzeitig am Flughafen an und durften nach der langen Rückreise auch unsere Koffer pünktlich in Deutschland begrüßen.

    Unsere persönlichen Highlights

    Besonders gefallen hat uns die Tour auf Praslin, da wir die Insel so gut und von verschiedenen Seiten kennenlernen durften. Die Anse Georgette ist traumhaft schön und für uns ein Favorit. Auch den Fond Ferdinand zu besichtigen war super interessant. Die Riesenschildkröten auf Curieuse und La Digue zu sehen war faszinierend und ein ganz besonderes Erlebnis für uns.
    Es ist auf den Seychellen einfach toll, die Natur, die traumhaften Strände und kleinen Städte zu erkunden aber gleichzeitig auch super entspannen zu können.

    Fazit

    Insgesamt sind wir mit unseren Flitterwochen auf den Seychellen mehr als zufrieden. Wir haben die verschiedenen Inseln kennengelernt, neue Dinge entdecken können, traumhafte Strände erkundet aber auch Entspannung genossen.
    Das Berjaya Praslin Resort und La Diguoise können wir weiterempfehlen, besonders auch eine Tagestour auf dieser Insel. Ansonsten wäre ein Mietauto empfehlenswert, wobei die Straßen dort sehr eng und keine Leitplanken vorhanden sind – es geht dann direkt in den Graben. Ich persönlich würde da eher nicht fahren wollen! Was wir beim nächsten Mal anders machen würden: mehr als ein paar Stunden auf Mahé verbringen. Auch diese sehr viel größere Insel hat viel zu bieten und ist sicherlich sehenswert.
    Was für uns besonders wichtig war: ein Moskitonetz für das Bett (im La Diguoise vorhanden) und verschiedene Mückenabwehr-Sprays! Wir haben einiges an Stichen eingefangen, wobei sich bei meinem Mann auch welche entzündet und wir Antibiotika- und Cortisoncreme in der Apotheke bekommen haben. Also lieber gut schützen vor den Biestern!
    Ansonsten sind die Seychellen einfach ein Traumreiseziel. Wir werden diesen besonderen Urlaub nie vergessen und wahrscheinlich nicht das letzte Mal dort gewesen sein.

    ImageAnse Georgette, Praslin
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  • Image von Steffi & Oli Bad Fallingbostel
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