Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    21 Tage Familienrundreise

    Die Seychellen standen schon lange ganz oben auf unserer Reisewunschliste. Im August 2017 hatte nun alles gepasst und wir haben uns diesen Wunsch erfüllt. Um kein „Risiko“ durch individuelle Buchungen einzugehen, haben wir uns entschlossen über SeyVillas zu buchen und haben das keinen Moment bereut. Alle gebuchten Leistungen waren wie beschrieben und die Organisation vor Ort einwandfrei - an dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür.

    Unser Rückflug von Mahé mit Emirates war schon morgens um 6:35 Uhr. Damit war für uns klar, dass wir die Hauptinsel am Ende unserer Reise einplanen. Die Bedenken das uns Mahé nach den ersten kleinen Trauminseln nicht mehr gefallen würde, waren im Nachhinein völlig unbegründet, die Inseln sind einfach alle traumhaft schön!

    Praslin

    Somit ging es nach einem langen Flug von Frankfurt über Dubai nach Mahé direkt weiter zur Fähre nach Praslin. Augusttypisch war die Überfahrt rau. Wir hatten zum Glück Plätze auf dem Oberdeck gebucht und genossen die frische Luft und die Gischtfontänen - jegliche Müdigkeit war verflogen. Am Hafen wurden wir bereits vom Autovermieter erwartet und nach einer kurzen Einweisung und der mehrmaligen Betonung nicht unter Kokospalmen zu parken fuhren wir mit dem Mietwagen zu unserer ersten Unterkunft Les Villas D'Or direkt am gleichnamigen Strand.

    ImageAnse Volbert (Cote d'Or)

    Entscheidend bei der Auswahl waren die zentrale Lage, ein seegrasfreier Strand und natürlich die direkte Strandlage. Hungrig machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Wie sich herausstellte, ist es empfehlenswert immer zu reservieren, der Andrang war überall recht groß. Aber mit etwas Geduld haben wir dann noch einen Tisch und eine erste sehr leckere Mahlzeit bekommen.

    Die Unterkunft hat uns sehr gut gefallen. Die gesamte Anlage ist sehr großzügig angelegt und die Chalets so luftig gebaut das wir ohne Klimaanlage auskamen. Die Mitarbeiter waren sehr nett und hilfsbereit bei der Organisation von Ausflügen. Wichtig ist hier sich auf das Motto der Seychellen einzulassen: "Klappt es heute nicht, dann morgen oder übermorgen!"
    Am Ende haben wir auf jeden Fall alle gewünschten Touren machen können. Highlight für unsere Tochter war das Gehege der Riesenschildkröten! Das Frühstück wurde jeden Morgen zur vereinbarten Zeit und mit den bestellten Getränken zur Villa geliefert. Uns hat es sehr gemundet und wir haben es genossen das Frühstück direkt im eigenen Haus oder auf der Veranda genießen zu können. Einzig beschattete Parkplätze haben wir vermisst.

    Nach einem erholsamen Tag am Strand haben wir am Folgetag das Vallée de Mai besucht, da wir erst gegen Mittag dort waren mussten wir etwas auf den Beginn einer Führung warten. Die Führung ist auf jeden Fall zu empfehlen - wir haben viel Interessantes über den einmaligen Palmenwald, seine Bewohner und die Insel erfahren. Am Nachmittag waren wir dann noch im Norden an der Anse Lazio - wirklich ein toller Strand, aber auch entsprechend gut besucht. Unbedingt auch die „Honesty Bar“ ganz am Ende der Bucht besuchen!

    Am Folgetag stand ein ganztägiger Ausflug nach Bird Island, Curieuse und St. Pierre auf dem Programm, diesen hatten wir über die Unterkunft gebucht und wurden per Boot auch direkt von dort abgeholt. Nachdem wir das richtige Boot gefunden hatten, stellte sich heraus, dass wir eine kleine Gruppe von insgesamt nur 5 Personen sind, das hat uns sehr gefallen ebenso die rasante Überfahrt nach Bird Island. Wir sind uns bis heute nicht sicher, aber wahrscheinlich hat Bird Island mehr Mücken als Vögel - entsprechend mit Mückenschutz ausgestattet haben wir aber zum Glück keine Stiche bekommen.
    Die Führung über die Insel erfolgte in einer größeren Gruppe, so dass es teilweise etwas schwer war den Ausführungen des Guides zu folgen. Auf jeden Fall war es faszinierend zu erleben, dass die Vögel gar keine Scheu zeigen und direkt neben den Wegen brüten. Nach der Führung wurde alle Gäste wieder mit dem inseleigenen (rattenfreien) Boot zu den ankernden Transferbooten zurückgebracht. Wie schon beim Anlanden waren wir die letzten, konnten also noch in alle Ruhe den schönen Strand genießen. Die Regenwolken zogen zum Glück am anderen Inselende vorbei!

    Weiter ging es nach Curieuse. Dort gab es ein großes Barbecue. Es war sehr lecker, aber da sich dort alle Gruppen der verschiedensten Anbieter zur gleichen Zeit trafen war es für unseren Geschmack etwas voll.

    Gestärkt machten wir uns auf eine kleine Wanderung zur „Schildkrötenbucht“, wo wir dann schon von zahlreichen hungrigen Riesenschildkröten erwartet wurden. Aber auch der Weg dorthin durch die Mangroven war sehr spannend und wir konnten danke Ebbe viele Tiere beobachten. Die Abholung verzögerte sich etwas da unser Boot einen Motorschaden hatte – kein Problem, so blieb mehr Zeit mit den Schildkröten. Mit dem Ersatzboot ging es dann zum Schnorcheln nach St. Pierre. Dort war es für unser Empfinden etwas zu wellig und das Ein- und Aussteigen aus dem Boot war etwas schwierig.

    Am nächsten Morgen ging es zur Anse Georgette. Der Zugang ist nur nach voriger Reservierung möglich. Wir haben also (wie die zahlreichen anderen kleinen Mietwagen auch) am Rande der Zufahrt geparkt, um dann am Tor um Einlass zu bitten. Zunächst wurde unsere Reservierung nicht gefunden, dann wurden wir aber doch eingelassen. Zu Fuß geht es ein gutes Stück über den Golfplatz und mit kleinen freiwilligen Umwegen zu tollen Aussichtspunkten zum Strand. Auch hier hat sich der Weg wieder gelohnt und wir genossen unsere erste Kokosnuss am Traumstrand. Auf dem Rückweg hatten wir großes Glück und ein Mitarbeiter des Hotels der gerade ein paar Gäste mit dem Golf-Cart zum Strand brachte war so freundlich uns mit zurück zu nehmen. So blieb uns der doch recht anstrengende Rückweg zu Fuß erspart. Den letzten Tag haben wir dann „zur Erholung“ im Hotel verbracht.

    Praslin war die erste Insel der Seychellen die wir besucht haben und für uns ein toller Einstieg. Noch ein vom Massentourismus verschontes Kleinod.

    La Digue

    Nach einer sehr kurzen Fährfahrt kamen wir gegen Mittag auf La Digue an, leider war beim Transfer von der viel gepriesenen Ruhe nicht viel zu merken - es ging doch sehr hektisch zu, zudem musste man das Gepäck alleine vom Anleger zum Taxi bringen; hier hätten wir uns etwas mehr Service gewünscht. Und auch die Fahrzeuge hätten nicht zwingend so vollgestopft werden müssen - die Wege sind so kurz man hätte auch einfach mehrmals Fahren können.

    Doch spätestens mit der Ankunft im Hotel begann die Erholung. Wir hatten uns für das Le Repaire Boutique Hotel entschieden. Auch wenn unser Zimmer nicht direkt wie ausgeschrieben an der „beach front“ lag hat es uns insgesamt doch sehr gut gefallen. Der Strand selbst ist schön, aber für die Seychellen eher nur durchschnittlich.

    ImageAnse La Réunion

    Vor allem das Frühstück war toll - man konnte nach Herzenslust aus einer großen Auswahl bestellen und es wurde alles an den Tisch gebracht.

    Gleich am Tag nach der Anreise haben wir uns mit den Leihrädern die es direkt im Hotel gab auf gemacht in Richtung „Grand Anse“ und von dort zu Fuß weiter via Petite Anse zur Anse Cocos.

    ImageAnse Cocos

    Ein wenig schweißtreibend war die ganz Wanderung, aber insgesamt gut machbar und leicht zu finden. Auf jeden Fall ist sie sehr lohnenswert.
    Unser Ziel am Folgetag war das Chez Batista Restaurant, das wir leicht mit dem Fahrrad erreicht haben. Die Strecke ist etwas bergig aber so bleibt genug Zeit die herrlichen Aussichten zu genießen.
    Beim leckeren Cocktail im Restaurant erhielten wir Besuch von einem ungewöhnlichen Gast.

    ImageChez Jules

    Wir wollten unbedingt auch noch ein paar der kleinen Inseln kennenlernen und schnorcheln. Daher buchten wir mit „Simplicity Boat Charter“ für den Folgetag einen Ganztagesausflug. Die Organisation klappte problemlos per WhatsApp. Der erste Stopp zum Schnorcheln war vor Grande Soeur leider war es hier recht wellig.
    Danach ging es an Land und wir konnten die kleine Insel erkunden. Wir fanden Grande Soeur war die traumhafteste der vielen traumhaften Inseln, zumal neben uns nur noch eine Handvoll anderer Touristen und auch wieder einige Riesenschildkröten unterwegs waren. Das gebotene BBQ war sehr lecker und dank der kleinen Gruppe sehr entspannt.

    ImageGrand Soeur
    ImageGrand Soeur
    ImageGrand Soeur

    Gestärkt ging es weiter zum Schnorcheln vor Félicité Island. Hier war das Schnorcheln wirklich klasse und es gab wirklich viel zu sehen; Höhepunkte waren die Adlerrochen, ein kleiner Riff Hai und einige Kalmare. Auf der Rückfahrt nach La Digue haben wir dann sogar noch Delfine gesehen. Ein wirklich toller Tag. Simplicity Charter können wir zu 100 % weiterempfehlen, die beiden Brüder waren wirklich sehr nett, hilfsbereit und professionell.

    Damit es ja nicht langweilig wird, haben wir uns für diesen Tag die Südumrundung vorgenommen. Dafür haben wir eine Tour mit Robert Agnes gebucht. Dies ist aus unserer Sicht unbedingt empfehlenswert, denn teilweise ist der Weg schon sehr schwer zu finden und je nach Gezeitenstand geht es durch ein wahres Felsenlabyrinth. Wir haben unterwegs einige verirrte Wanderer getroffen, die froh über einen Hinweis waren, wie der Weg wohl weitergeht. Wir verließen uns einfach auf unseren Guide und hatten so Zeit genug die traumhafte Landschaft zu genießen und wurden dann am Anse Marron mit einem sehr leckeren Lunch verwöhnt. Robert selbst wurde am Vorabend von einem Hundertfüßer gebissen. Trotz großer Schmerzen begrüßte er uns am Tag der Tour, die dann von seinem Bruder kompetent vertreten wurde. Der zweite Teil der Wanderung führte und dann das erste Mal zu dem Strand überhaupt, der Anse Source d'Argent.
    Zu Recht einer der berühmtesten Strände der Welt - idyllisch aber vor allem sehr früh und am Abend, wenn die Tagesausflügler noch nicht angereist bzw. schon wieder abgereist sind.

    Den Nachmittag des Folgetages verbrachten wir daher also an der Anse Source d'Argent und erholten uns dort von der morgendlichen Wanderung zum Nid d'Aigle. Bei guter Sicht unbedingt zu empfehlen.
    Leider endete damit auch schon unser Aufenthalt auf dieser wirklich tollen Insel. Wir fanden sie noch immer sehr entspannend, auch wenn viel geschrieben wird das es mittlerweile im Vergleich mit früher sehr hektisch wäre. Für uns noch immer eine Trauminsel!

    Mahé

    Aufgrund einer Fahrplanänderung wurde für die Überfahrt von La Digue eine andere Fähre eingesetzt. Leider gab es hier keine Plätze auf dem Oberdeck. Die raue Überfahrt auf dem Unterdeck war nichts für schwache Mägen, wir hatten zum Glück vorgesorgt, einigen Reisenden erging es leider ziemlich schlecht.

    Die Übernahme des Mietwagens direkt am Anleger verlief problemlos, ebenso wie die Fahrt zu unserem Hotel im Süden dem Double Tree by Hilton - Allamanda Resort & Spa. Wir hatten uns bewusst für die etwas einsame Lage im Süden entschieden und waren mit der Wahl voll zufrieden. Es gibt im Süden der Insel viel zu entdecken und auch der Norden ist nur eine kurze Fahrt mit dem Mietwagen entfernt.

    Unter anderem besichtigten wir den Le Jardin Du Roi Spice Garden und ließen uns von der Vielfalt der Pflanzen bezaubern. Auch das anschließende Mittagessen im zugehörigen Restaurant war lecker.

    Am Tag darauf ging es direkt vom Hotel zu Fuß zur Anse Capucins. Etwas Fitness vorausgesetzt eine tolle einsame Wanderung, die entgegen vieler Beschreibungen leicht zu finden ist. Etwas beängstigend waren nur die großen bellenden Hunde zu Beginn, zum Glück waren diese aber angeleint! Zum Schwimmen war der Strand im August ungeeignet aber die hohe Brandung bot als Ausgleich ein tolles Spektakel.

    Das Wetter war am nächsten Morgen etwas durchwachsen. So buchten wir im Constance Ephelia eine 'Zipline Adventure'. Es war toll. Das Team war sehr nett und unterhaltsam und die Ziplines durch den Dschungel spektakulär. Auf die Frage nach einer Apotheke in der Nähe, um Ohrentropfen für unsere Tochter zu kaufen, folgte eine wahre Lawine von Hilfsbereitschaft, die damit endete, dass der Arzt des Resorts unsere Tochter behandelt und uns entsprechende Medikamente mitgab bzw. ein Rezept ausstellte. Wirklich toll das zu erleben.
    Somit schmeckte das Abendessen in dem nicht nur wegen des tollen Blicks zu empfehlenden Restaurants Del Place Bar & Restaurant gleich noch mal so gut.

    Bei wieder sonnigem Wetter erkundeten wir dann am Folgetag die Strände im Süden der Insel. Am besten hat uns Police Bay gefallen die man mit etwas Courage auch gut mit dem Auto erreichen kann. Dafür muss man einfach vorsichtig dem schmalen Feldweg am Ende der Teerstraße folgen! Abgeschlossen haben wir den Tag am Anse Takamaka mit einem leckeren Essen im Chez Batista Restaurant. Natürlich nicht ohne vorher den dortigen Riesenschildkröten ein paar leckere Bananen zu kredenzen.

    Um hoffentlich dem erneut durchwachsenen Wetter im Süden zu entkommen, fuhren wir nach einem leckeren Frühstück wieder in den Norden zur Besichtigung der Tea Factory. Das Wetter war dort leider auch nicht besser, die Fabrikbesichtigung aber trotzdem interessant. Unsere Tochter bekam von einer netten Mitarbeiterin sogar eine Kostprobe des gerade verpackten Tees geschenkt.

    Generell empfanden wir das Wetter im August zum Wandern und anderen Aktivitäten ideal, also die Temperatur gerade noch erträglich; aber die tollen Ausblicke und Gelegenheiten für Fotos bei strahlend blauem Himmel, wie man sie aus den Katalogen kennt, waren rar. Da wir gerade in der Nähe waren, besuchten wir trotz Wolkenhimmel den Mission Lodge Lookout. Dieser gefiel uns so gut, dass wir uns entschieden bei gutem Wetter noch einmal wieder zu kommen und, zum Glück, am nächsten Tag war es schon so weit. Zuvor machten wir am Abend aber noch den Glacis Trois Frères, da es hier die berühmten endemischen fleischfressenden Kannenpflanzen zu sehen geben sollte. Und nach ein paar vereinzelten Exemplaren zu Beginn gab es am Ende des Weges wirklich Kannenpflanzen in Hülle und Fülle und einen schönen Ausblick auf die Küste.

    ImageGlacis Trois Frères

    Am letzten Tag wollten wir uns gerne noch am Strand erholen und entschieden uns nach dem erwähnten Abstecher zum Mission Lodge Lookout für den Strand Port Launay/ Baie Ternay Marine National Park. Dieser war dank der Lage an der Bucht himmlisch ruhig zum Schwimmen, aber für uns schon fast etwas zu überlaufen.

    Am Abreisetag ging es sehr früh, aber ausgestattet mit einem leckeren Frühstück to go zum Flughafen. Hier wurden wir, wie verabredet, schon zur Rückgabe des Mietwagens erwartet. Diese verlief problemlos, ebenso wie der Check-In. Erschöpft und viele tolle Eindrücke und Erlebnisse reicher erreichten wir dann, nach einem hektischen Umstieg in Dubai, wieder Frankfurt.

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  • Image von Karin, Carolina & Jörg Berlin
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