Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr Sa
London Heathrow (LHR) British Airways Mi, Sa Do, So
Paris Charles de Gaulle (CDG)* Air France Di, Do, Sa Mi, Fr, So
Zürich (ZRH) Edelweiss Sa Mo
*ab 31.10.2019
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    Ein Kindheitstraum wird wahr

    „Im Paradies Riesenschildkröten streicheln“ - das war schon als Kind mein Traum. Anlässlich unserer Flitterwochen haben wir diesen endlich wahr werden lassen und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Wir hatten 14 Nächte Zeit und haben uns für die 3 Hauptinseln Praslin – La Digue – Mahé entschieden. Das würden wir jederzeit wieder so machen, da jede Insel ihren eigenen Charme hat und wir nun im Nachhinein keine hätten missen wollen.

    Gestartet sind wir von München via Air Seychelles (Etihad) nach Mahé. Von dort ging es per Schnellfähre nach Praslin, wo wir am frühen Abend an unserer genialen Unterkunft Heliconia Grove (sehr schöne Häuschen mit kleinem Privatpool und top Lage) angekommen sind und sehr herzlich empfangen wurden. Von der Gastgeberin wurde uns gleich noch ein sehr gutes Restaurant (La Goulue), keine 5 min von der Unterkunft entfernt, empfohlen. Wir waren sehr begeistert vom Essen und hatten uns dann jeden Abend für dieses Lokal entschieden.

    Generell haben wir auf den Seychellen nicht einmal schlecht gegessen. Der frische Fisch und die verschiedensten Currys – einfach klasse. Kleiner Tipp: Unbedingt das Fledermaus bzw. Flughund-Curry probieren. Ist zwar eine kleine Fieselei, aber sehr köstlich.

    Auf Praslin hatten wir drei volle Tage zur Verfügung. Wir haben an unserem wunderschönen Haustrand Anse Volbert (Cote d'Or) relaxt, haben die von der Unterkunft gestellten Kajaks genutzt, sind mit dem Bus (für ca. 0,50 Euro p.P.) zum Nationalpark Vallée de Mai gefahren und haben uns für eine Wanderung mit Guide entschieden, was wirklich zu empfehlen ist. So erhielten wir nicht nur viele Infos über die Flora und Fauna (vor allem über die berühmte Coco de Mer), sondern erfuhren auch interessante Dinge über Land und Leute. Natürlich haben wir uns auch die berühmte Anse Lazio nicht entgehen lassen. Wir sind schon relativ früh losgefahren, was wirklich von Vorteil war, da wir den Strand anfangs fast für uns alleine hatten. Überlaufen war er zwar später auch nicht wirklich, aber es war schon mehr los. Hier unbedingt die Schnorchel mitnehmen.

    ImageUnser Hausstrand – die Anse Volbert
    ImageAnse Lazio
    Da wir unbedingt den Ausflug nach St. Pierre und Curieuse machen wollten, aber die Zeit auf Praslin ein bisschen eng wurde, waren wir sehr froh, als uns die Mitarbeiterin von Creole erzählte, dass das auch von La Digue aus möglich ist.

    Einen weiteren Tag hätten wir auf Praslin noch gebraucht. Die Westküste hätte ich gerne noch ausgekundschaftet.

    Auf La Digue waren wir in der Unterkunft Moonlight Beach Villa untergebracht. Die Lage und das Frühstück (wahnsinnig guter Smoothie und riesiger Obstteller) war phänomenal. Diese Insel hat es uns besonders angetan. Allein die Tatsache, dass hier fast keine Autos fahren (außer paar wenige Baufahrzeuge und Hotel Buggys) und alle zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, macht es so entspannt. Hier haben wir nun den Ausflug nach St. Pierre, Curieuse und Anse Georgette gemacht. Auf dem Katamaran waren es zwar um die 50 Personen, das hat aber gar nicht gestört, da wir bei der Führung auf Curieuse in 3 Gruppen aufgeteilt wurden. Uns hat der Ausflug richtig gut gefallen.

    ImageRiesenschildkröte auf Curieuse Unsere Highlights/Aktivitäten auf La Digue waren Schnorcheln in der Anse Severe, Besuch der Anse Source d'Argent im Park L'Union Estate , Wanderung auf den Nid d'Aigle, Wanderung von der Grand Anse, Petite Anse zur Anse Cocos (Naturpools, in denen man baden kann – was ansonsten auf dieser Seite der Insel zu der Jahreszeit nicht möglich ist). Unsere Lieblings-Take-Aways waren: Mi Mums (bei uns gleich um die Ecke) und Gala.

    ImageEin bisschen Heimat auf La Digue
    ImageWanderung zum Nid d'Aigle
    ImageStreicheleinheiten an der Anse Severe Nach 5 Nächten auf La Digue ging es für 5 weitere Nächte nach Mahé. Anfangs waren wir ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob die Hauptinsel mit den anderen beiden mithalten kann, aber das kann sie definitiv. Wir hatten uns für das Takamaka Green Village im Süden der Insel entschieden – wieder eine klasse Unterkunft! Hier hatten wir für den gesamten Aufenthalt ein Auto gemietet. Dies wurde uns sogar zur Unterkunft gebracht – total unkompliziert. Wenn man die ganze Insel erkunden möchte, ist ein Auto unbedingt empfehlenswert und Spaß macht es obendrein, die kurvenreichen Straßen entlangzufahren.

    ImageUnser Flitzer auf Mahé Besonders gut gefallen hat es uns am Port Launay Nord und im Port Launay/ Baie Ternay Marine National Park. Beides sind super Schnorchelstrände. Um zum Baie Ternay zu gelangen haben wir unser Auto am Port Launay geparkt und sind ca. 20 – 30min gewandert. Man könnte zwar bis zum Parkeingang fahren, da die Straße jedoch so schmal ist, dass es echt problematisch wird, wenn man Gegenverkehr bekommt, haben wir uns für den Fußmarsch entschieden.

    Ein weiteres Highlight waren die Wanderungen auf den Morne Blanc und der Copolia Lodge Trail (grandiose Aussicht auf die West- und Ostküste). Wir hatten auch das Glück und konnten dabei eine schwarze Seychellen-Wolfsschlange und einen großen Tenrek entdecken.

    ImageCopolia Trail auf Mahé Einen Tag verbrachten wir am Beau Vallon – der wohl bekannteste Strand auf Mahé. An diesem Tag hatte auch die Regatta begonnen – ein beliebtes nationales Fest mit Musik, vielen Bars und Essenständen entlang der Promenade. Hier kamen sowohl die Touristen, als auch die Einheimischen zusammen – tolles Event!

    ImageAbendstimmung am Beau Vallon Die Hauptstadt Victoria darf natürlich auch nicht fehlen, genauso wenig wie dieTakamaka Rum Distillery . Nach der Rumverköstigung hatten wir sogar die Besitzer kennengelernt - eine super angenehme Familie. Den letzten Tag hatten wir uns bei uns im Süden aufgehalten. Da der Flieger erst abends ging, konnten wir den ganzen Tag noch nutzen. Wir sind die Südspitze abgefahren und haben uns schließlich an der Anse Forbans niedergelassen: Ein letztes Mal sonnen, schnorcheln und einfach genießen stand auf dem Programm.

    Es war ein genialer Urlaub, an den wir gerne zurückdenken. Wir sind nicht nur von der Natur und dem Essen begeistert, uns haben es vor allem auch die Seychellois angetan - sucht unbedingt den Kontakt zu Ihnen. Sie sind alle super herzlich und helfen gerne weiter. Wir sind mit vielen Eindrücken und Erinnerungen nach Hause gereist. Danke auch an Seyvillas und Creole – es hat alles perfekt geklappt.
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  • Image von Alexandra & Christoph
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