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Heike
von Heike

Jede Insel ein kleines Paradies für sich

Nach einem zugegeben langem Flug, Bustransfer und zwei Fährfahrten brauchten wir auf La Digue nur kurze Zeit um komplett zu entspannen. Diese Insel ist einfach Entspannung pur: man fährt nur Fahrrad, sieht an vielen Ecken „niedliche“ Riesenschildkröten, bekommt an jedem Strand Kokosnüsse (zum Sonnenuntergang optional mit Rum), erblickt einen Traumstrand nach dem anderen und erhält bei Chez Jules die leckersten Säfte und den frischesten Fisch überhaupt - wahrlich ein kleines Paradies!

Paradiesisch war auch unsere Unterkunft in der Villa Verte, die wir komplett für uns hatten. Einschlafen und Aufwachen mit Meeresrauschen und Ausblick auf einsame Inseln sind den etwas höheren Preis allemal wert gewesen.

Die 116|Villa Verte auf La DigueDie Villa Verte auf La Digue Blick aus dem SchlafzimmerBlick aus dem Schlafzimmer

Drei Tage reichen so gerade eben, um die La Digue zu erkunden, wer mehr Zeit hat, sollte länger bleiben, denn hier lässt es sich bestens chillen. Zum Beispiel am traumhaften und meist menschenleeren Anse Cocos, den man sich zwar erwandern muss, aber dann eben auch fast für sich alleine hat...

Menschenleerer Traumstrand - 5|Anse CocosMenschenleerer Traumstrand - Anse Cocos Blick auf den Sonnenuntergang aus dem 92|Hilton Seychelles Northolme Resort & SpaBlick auf den Sonnenuntergang aus dem Hilton Seychelles Northolme Resort & Spa

Ebenso lohnt ein Ausflug auf den Nid d'Aigle, am besten morgens, wenn es noch nicht zu warm ist. Der Ausblick ist famos und die Mühe lohnt sich! Beeindruckt waren wir auch von der allgemeinen Gelassenheit der Insulaner und ebenso der Touristen. Die Räder brauchen kein Schloss und man kann sogar die Schnorchelsachen im Korb liegen lassen, da klaut keiner was. Hier geht einfach alles ganz relaxt zu ;-)

Blick vom 73|Nid d'Aigle auf PraslinBlick vom Nid d'Aigle auf Praslin

Mahé war dann mit seinem wuseligen Victoria der totale Kontrast, doch erstmal angekommen im exklusiven Hilton Seychelles Northolme Resort & Spa wähnten wir uns gleich im nächsten Paradies.

92|Hilton Seychelles Northolme Resort & Spa FrühstücksblickHilton Seychelles Northolme Resort & Spa Frühstücksblick

Der Standard hier ist einfach nur top: jeder Wunsch wird einem von den Lippen abgelesen, die Villen sind super schön eingerichtet, der Ausblick ein Traum und das Hausriff voller bunter Fische. Sicher hätten wir uns hier weiter gut ausruhen können, doch mit Übernahme des Mietwagens stieg der Tatendrang und so erkundeten wir (fast) alle Strände und mehrere Berge der Hauptinsel. Vor allem die Wanderung zum Copolia Lodge Trail sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Anstieg ist überschaubar und mit festem Schuhwerk in einer Stunde erledigt. Der Ausblick auf die Küste und vor allem den Sainte Anne Marine National Park ist gigantisch!

Blick vom 61|Copolia Lodge Trail  gen 59|Sainte Anne Marine National ParkBlick vom Copolia Lodge Trail gen Sainte Anne Marine National Park

Den Sainte Anne Marine National Park lohnt es sich zudem bei einem Schnorchel-Trip näher unter die Lupe zu nehmen. Wir hatten das Glück und konnten Baby-Riffhaie, Rochen, Schildkröten, einen Hummer so wie jede Menge bunter Fische aus nächster Nähe sehen. Anbieter gibt es für diese Touren jede Menge und man lernt viel über den Sainte Anne Marine National Park sowie Fauna & Flora.

Riesenschildkröte mit RiesenhungerRiesenschildkröte mit Riesenhunger Kristallklares Wasser im 59|Sainte Anne Marine National ParkKristallklares Wasser im Sainte Anne Marine National Park

Die farbenfrohe Unterwasserwelt konnten wir auch noch bei einem Stand up Paddling Trip mit isurfseychelles am Kempinski Seychelles Resort Baie Lazare im Süden von Mahé bestaunen. Der Guide Ruben paddelte erst mit uns raus zu einer kleinen Insel und später zu einem Riff, an dem er uns seine Lieblings-Spots zeigte. Ein sehr gelungener Ausflug, den wir schon im Vorfeld gebucht hatten.

Recht spontan sind wir dann am letzten Tag noch nach Silhouette Island gefahren, dies organisiert das Hilton direkt, da dort ein weiteres Hotel von denen an einem MEGA-Traumstrand liegt. Die Insel ist voll wilder Natur, wie wir bei einer weiteren Wanderung feststellen konnten. Wer also genug von Traumstrand mit Bounty-Palmen hat, kann ins Dickicht des Dschungels abtauchen und Baumriesen ebenso wie Tausendfüßler bewundern.

Trauminsel mit TraumstrandTrauminsel mit Traumstrand

Alles in allem haben wir in den 10 Tagen eine Menge gesehen und sind tiefenentspannt wieder in den Flieger gestiegen. Vielen Dank an Seyvillas für die gute Beratung zu Unterkünften und Kombinationen - so haben wir sicherlich das Beste aus dem Urlaub raus geholt!

Einen Mietwagen empfehlen wir aber nur Leuten, die sich mit Linksverkehr auskennen und auch schon Erfahrung mit dem Fahren im Ausland haben. Die Straßen und der Verkehr sind nicht ohne, man gewöhnt sich aber schnell dran. Super war auch, dass es an jeder Ecke kleine Supermärkte gab, die einen mit kalten Getränken und Snacks versorgten. Die Orientierung ist einfach - auch beim Wandern, denn die Wege sind gut ausgeschildert und markiert. Und mit ein wenig Spürsinn findet man vor allem auf La Digue noch Trampelfade zu einsamen Buchten…

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Julia

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