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Felicité
von Felicité

Familien-Flitterwochen im Tropenparadies

Unsere Hochzeit lag acht Monate zurück und wir wollten endlich in die Flitterwochen. Das einzige längere Urlaubszeitfenster seitens des Arbeitgebers fiel auf April, natürlich sollte es etwas Besonderes sein und allen Beteiligten Spaß bringen, auch unserer 18 Monate alten Tochter. Da fiel unsere Wahl schnell auf die Seychellen, die das ganze Jahr über warm sind, eine traumhafte Kulisse bieten mit Badespaß für jedes Alter, guter materieller und medizinischer Versorgung und keinem ernsthaften Risiko für Tropenkrankheiten.

Aufgrund der familiären Situation hatten wir uns entschlossen, das Inselhopping mit Unterkunftswechsel auf „nur zwei“ Inseln zu beschränken.

3 Tage La Digue

Nach der Ankunft am Flughafen von Mahé flogen wir direkt mit einer Propellermaschine weiter nach Praslin und fuhren von dort mit einem Katamaran nach La Digue. Dort übernachteten wir im Casa de Leela, das aus mehreren kleinen Bungalows mit eigener Küche besteht. Ein leckeres tropisches Frühstück kann man optional dazu buchen und ist auch definitiv empfehlenswert. Nach der langen Reise hüpften wir noch einmal in den zur Anlage gehörenden Pool.

Casa le LeelaCasa le Leela Wir liehen uns für die Dauer des Aufenthaltes zwei Fahrräder plus Kindersitz an der Rezeption aus und erkundeten so die Insel. Zuerst fuhren wir zur Grand Anse, die an sich auch sehr schön ist, aber von hier kommt man nach einem Spaziergang durch den Dschungel zur noch schöneren Anse Cocos!

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Am nächsten Tag stand ein Besuch im Freilichtmuseum L'Union Estate an, wo wir zum ersten Mal die berühmten Riesenschildkröten sehen konnten und von wo aus man zur weltbekannten Anse Source d'Argent kommt. Es lohnt sich entlang der Granitfelsen den ganzen Weg bis zum Ende der Bucht zu laufen. Man wird mit einer herrlichen Kulisse und etwas weniger Besuchern belohnt und kann sich auch ein Mittagessen vom Strandgrilll kaufen.

Anse Source d'Argent, La DigueAnse Source d'Argent, La Digue Abends fuhren wir mit dem Taxi ins Restaurant Snack Bellevue, das am Berghang gelegen ist und bei einem 3-Gänge-Menue eine tolle Aussicht auf die Inseln im Sonnenuntergang bietet.

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Sehr gut gefallen hat uns auch die Anse Patates im Norden der Insel.

Anse Patates, La DigueAnse Patates, La Digue Die drei Tage auf La Digue waren auf jeden Fall wunderschön und wir hätten auch gut und gerne noch mehr Zeit hier verbringen können.

12 Tage Mahé

Die Rückfahrt nach Mahé unternahmen wir komplett mit dem Katamaran bei zum Glück einigermaßen ruhigem Seegang. Wir hatten für den gesamten Zeitraum ein Auto gemietet, mit dem wir dann vom Fähranleger zu unserer Ferienwohnung im Man-Fiyo an der Anse à la Mouche fuhren. Das Haus lag traumhaft am Berghang und wir hatten eines der obersten Apartments.

Die Balkons zeigen alle Richtung Meer und man kann von dort über die ganze Bucht gucken und herrliche Sonnenuntergänge beobachten. Der Vermieter Rodney wohnt mit seiner Familie ganz unten im Haus und wir konnten uns bei Fragen oder Problemen jederzeit an ihn oder seine Frau wenden.

Man Fiyo, MahéMan Fiyo, Mahé
Sonnenuntergang vom Balkon ausSonnenuntergang vom Balkon aus
Mit dem Auto erkundeten wir die Insel, besonders natürlich die Strände. Wir haben wirklich viele Strände besucht in der ganzen Zeit, aber am besten gefallen hat uns der Strand von Anse Soleil. Hier konnte man dicht vor dem Strand bei einem kleinen Restaurant parken, der Strand war einigermaßen überschaubar und es gab, wie so häufig auf den Seychellen, natürlichen Schatten durch die Vegetation. Das Wasser war sehr angenehm warm und die Wellen waren nicht zu hoch, sodass unsere Tochter stundenlang mit uns ins Wasser konnte. Buddeln ging natürlich auch und es gab viele Kokosnüsse, die darauf warteten aufgeknackt, leergetrunken und gegessen zu werden.

Anse Soleil, MahéAnse Soleil, Mahé
Anse Soleil, MahéAnse Soleil, Mahé
Ebenfalls sehr familienfreundlich waren die Anse Royale und die Anse Parnel auf der Ostseite der Insel.

Anse Royale, MahéAnse Royale, Mahé
Anse Parnel, MahéAnse Parnel, Mahé
Schön anzusehen ist auf jeden Fall auch die Anse Takamaka, wegen der Wellen aber nur bedingt badetauglich für kleine Kinder und bei Flut verschwindet quasi der ganze Strand, sodass man keine Liegefläche mehr hat.

Anse Takamaka, MahéAnse Takamaka, Mahé Im Süden der Insel haben wir auch einige Strände besucht, die wirklich toll aussehen und eher wild und einsam sind, wie Police Bay, aber sich eher zum Spazieren als zum Baden eignen oder eben nur für gute Schwimmer, wie Anse Intendance.

Police Bay, MahéPolice Bay, Mahé
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Ansonsten haben wir noch die Hauptstadt Victoria mit ihrem Marktviertel erkundet und den botanischen Garten dort besucht, sind zur Mission Lodge Lookout gefahren, haben den Ausblick von dort genossen und haben einen Tagesausflug mit einem Glasbodenboot nach Moyenne Island gemacht. Und obwohl das der einzige Tag war, an dem es zwischendrin wie aus Eimern gegossen hat, war der Trip ein Highlight, weil unserer Tochter das Fischegucken und Bootfahren so Spaß gemacht hat, wir ein bisschen Schnorcheln konnten und es dort wieder einmal viele Riesenschildkröten gab und ein sehr leckeres kreolisches Buffet.

Moyenne IslandMoyenne Island
Mission Lodge LookoutMission Lodge Lookout
Die kleine Ausstellung vom Künstler Michael Adams und die Takamaka Rum Distillery fanden wir auch sehenswert.

Insgesamt haben wir alle drei unseren Urlaub auf den Seychellen mit den sehr herzlichen und kinderfreundlichen Einheimischen und der sagenhaften Natur sehr genossen und können dieses Reiseziel nur wärmstens empfehlen!
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Julia

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