x
+ -
Seychelles image

Direktflüge nach Mahé (SEZ)

x

Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Düsseldorf (DUS) Air Seychelles Mo. & Fr. Do. & So.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
  • Zurück zu allen Reiseberichten

    Seychellen – Auch als Alleinreisende ein Traumziel

    Am 25. Oktober war es endlich soweit: meine Traumreise begann! Im Vorfeld hatte ich lange überlegt, ob die Seychellen, als bekanntes Ziel für Pärchen und die Flitterwochen, auch ein Reiseziel für Alleinreisende sind. Aber ich war mir sicher: Ich muss diese Inseln kennenlernen! Und ich habe es nicht bereut.

    Ankunft

    Mein Flug mit Condor hob mit zwei Stunden Verspätung ab, verlief aber sonst relativ ruhig. Beim nächsten Mal würde ich allerdings eine andere Fluggesellschaft bevorzugen, unter anderem da Condor den Rückflug nicht selber, sondern durch HiFly durchführen ließ. Zwar verlief auch dieser Flug sehr ruhig, aber von Condor erwarte ich andere Standards.

    ImageAnflug auf die Seychellen Auf Mahé angekommen, ging es mit Creole Travel Services weiter zum Hafen. Die Transfers mit Creole haben alle reibungslos geklappt und die Mitarbeiter waren freundlich und aufmerksam. Ich würde jederzeit wieder alle Transfers über SeyVillas organisieren und buchen lassen, da hier schon einige Stationen zusammen kommen. Einzig die Weiterfahrt mit der Fähre nach Praslin, würde ich beim nächsten Mal durch den Inlandsflug ersetzen. Dieser erspart einem viel Zeit und auch einiges an Nerven bei hiesigem Wellengang.

    Trauminsel Praslin

    Schon die Fahrt zu meiner Unterkunft dem Beach Villa Guesthouse, brachte mich ins Staunen. Das Wasser im Hafen von Praslin leuchtete in herrlichen Farben und auf dem Weg durch das berühmte Vallée de Mai, zeigten sich bereits die gigantischen Coco de Mer Palmen.

    Die Unterkunft lag am Grand Anse, wo zu meiner Reisezeit Seegras anzufinden war. Dennoch kann ich die Unterkunft guten Gewissens weiterempfehlen. Die Zimmer sind großzügig, sehr sauber und gemütlich mit Holzmöbeln eingerichtet. Morgens konnte man sich entscheiden, ob man abends im Restaurant essen möchte (mit Ausnahme am Wochenende). Dieses Angebot habe ich gerne mehrfach in Anspruch genommen, da das Essen ausgezeichnet war.

    Auch die Bootsausflüge, die vom Besitzer Martin angeboten werden, kann ich jedem ans Herz legen: Martin gibt einem viele Informationen über die Insel und vom Wasser sehen die Strände nochmal ganz anders aus. Außerdem ist ein super Mittagessen mit gegrilltem Fisch, Reis und Salat im Preis inbegriffen. Für mich war dies das beste Essen auf den Seychellen.

    ImageBootsausflug nach Curieuse mit Blick auf die Anse Georgette ImageRiesenschildkröte auf Curieuse-Island Die Bushaltestellen sind nur wenige Meter vom Guesthouse entfernt. Bis zur Station Mont Plaisir sind es mit dem Bus etwa 15 Minuten. Von dort aus kann man zur Anse Georgette oder zur Anse Lazio wandern. Die Wanderung zur Anse Lazio ist auch alleine kein Problem. Die Anse Georgette kann man nur durch einen Weg durch das Constance Lémuria Resort erreichen. Hier ist allerdings eine vorherige Anmeldung erforderlich.

    Wer sich die Coco de Mer Palmen genauer anschauen möchte, kann den Park Fond Ferdinand besuchen. Der Aufstieg durch den Park wird mit einer tollen Aussicht auf die Palmenhänge und umliegende Inseln belohnt.

    Auf Praslin fand ich besonders toll, dass man an jeder Ecke anhalten kann und einen schönen und meist total leeren Strand vor Augen hat. Einen Mietwagen würde ich deshalb unbedingt empfehlen, so lernt man tatsächlich auch die ruhigen Strände kennen, wie die Anse Citron, die der berühmten Anse Lazio in nichts nachstehen. Zwar lässt sich die Insel auch mit dem Bus gut erkunden, so ist man aber nicht auf Fahrzeiten oder bestimmte Bushaltestellen angewiesen.

    ImageAnse Citron

    Entschleunigen auf La Digue

    Nach einer Woche musste ich mich leider von Praslin verabschieden und kam eine kurze Fährüberfahrt später auf La Digue an. Bei der Ankunft am Hafen herrschte reges Treiben und ein Taxi brachte mich zu meiner nächsten Unterkunft. Die viel erwähnten Ochsenkarren kamen mir auf La Digue leider nur einmal entgegen und auch die Anzahl der Autos muss in vielen Reiseführern noch auf den neuesten Stand gebracht werden. Wer sich davon aber nicht stören lässt, kann sich schnell an die sonstige Gelassenheit auf La Digue gewöhnen.

    Auch das Etoile Labrine Guesthouse hat mir sehr gut gefallen. Die Bungalows sind umgeben von einem tollen grünen Garten mit bunten Blumen und die kleine Terrasse vor dem Zimmer lädt zum Lesen und Verweilen ein. An der Rezeption konnte ich mir für meinen Aufenthalt ein Fahrrad bestellen, welches dann von einem lokalen Anbieter direkt vor meine Terrasse gebracht wurde.

    Ich habe mehrmals im Guesthouse zu Abend gegessen, dies muss man am Morgen einfach anmelden. Man kann sich auf der Insel aber auch gut selbst versorgen und an verschiedenen günstigen Take-Aways Essen kaufen oder in Restaurants Essen gehen. Das Gala Take-Away bietet viele Curry Gerichte an und in der Pizzeria at Gregoire’s gibt es gute Pizzen falls man eine Alternative zu Reis sucht.

    ImageL’Union Estate Park auf dem Weg zur Anse Source d’Argent Mit dem Fahrrad lässt sich die Insel super erkunden. Die Felsformationen der Strände sind wirklich ganz besonders und einzigartig. Um zum berühmten Anse Source d'Argent zu gelangen muss man 100 Rupien Eintritt für den L’Union Estate Park bezahlen. Der Weg führt einen dann durch den Park, von einem Gehege mit Riesenschildkröten über die grüne Vanille-Plantage, bis zu dem von Granitfelsen eingerahmten Strand. Aber auch die anderen Strände wie die Anse Patates und Anse Severe haben mir gut gefallen und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Wer gerne einen Ausflug machen möchte, kann mit einem Guide die Südumrundung absolvieren. Da die Wanderung bei der Wärme aber doch recht anstrengend ist, empfehle ich eher einen Bootsausflug nach Sister Island. Die Insel mit ihrem kleinen Teich, bunten Blumen und vielen Palmen ist wirklich wunderschön. Außerdem laufen einige Riesenschildkröten frei herum, die sich sehr über Bananen freuen. Meistens wird die Fahrt dorthin mit ein paar Schnorchelstops verbunden, so konnte ich auch die Unterwasserwelt der Seychellen mit ihren vielen bunten Fischen entdecken.

    ImageGrand Anse: Startpunkt der Südumrundung ImageRiesenschildkröte auf Sister Island

    Fazit

    Die Seychellen sind definitiv auch ein Reiseziel für Alleinreisende. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit für gemütliche Tage am Strand, sondern auch für Wanderungen und Bootsausflüge. Die Menschen waren sehr freundlich und ich habe mich zu keinem Zeitpunkt unwohl oder bedrängt gefühlt. Im Gegenteil: Die Menschen waren immer hilfsbereit und für ein nettes Gespräch zu haben.

    Das nächste Mal würde ich vor der Abreise ein paar Tage auf Mahé oder Cerf einplanen, damit die Rückreise etwas entzerrt wird. Da mich der Service von SeyVillas überzeugt hat, würde ich jederzeit wieder meine Reise hier buchen.

    War dieser Reisebericht hilfreich? YES!
  • Image von Anika Schönefeld, Deutschland