x
+ -
Seychelles image

Direktflüge nach Mahé (SEZ)

x

Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
  • Zurück zu allen Reiseberichten

    Traumurlaub – Insel Hopping auf den Seychellen

    Ende Dezember 2016 entstand die Idee die Seychellen zu bereisen. Die Frage war: Mauritius oder Seychellen? Wir haben uns gedacht, dass Inselhopping auf den Seychellen nicht so touristisch sein würde wie Mauritius. Dann haben wir uns im Internet etwas schlau gemacht. Wir sind in Sachen Urlaub keine großen perfektionistischen Planer, wir verlassen uns auf unsere Intuition und sind hierbei eher spontan veranlagt. Zum Glück sind wir bei unserer Suche auf den Inselhopping-Konfigurator von SeyVillas gestoßen. Wir haben dort nach unserem Belieben alle Termine und Hotels ausgesucht. Nach einer kurzen telefonischen Rückfrage bei SeyVillas wurden unsere Pläne noch unwesentlich abgeändert. Wir wurden sehr gut beraten!
    Am Freitag, den 13.01.2017 (!!!) ging es dann auch schon von Frankfurt aus los nach Mahé.

    Praslin

    14.01.2017 - Ankunft auf Mahé & Transfer nach Praslin

    Ankunft auf Mahé nach einem ca. zehn-stündigen Nonstop-Flug mit Condor. Nach der Gepäckaufnahme wurden wir bereits sehr freundlich von Creole Travel Services am Flughafen empfangen und einem Fahrer zugeteilt der uns direkt zur Fähre brachte. Unsere erste Insel war nämlich Praslin und wir mussten zunächst mit der Fähre übersetzen. Hat alles perfekt funktioniert. Doch noch eine eine kleine Anmerkung am Rande: wir würden auf alle Fälle empfehlen „Upper Deck“ zu reisen, da es „Unter Deck“ recht unangenehm werden kann, insofern der Seegang entsprechend ist.

    Wir hatten leider das Pech, dass der Seegang an diesem Tag einiges zu bieten hatte und uns ziemlich übel wurde. Da kann eine einstündige Fahrt leider recht lange werden! Die frische Luft verschafft einem jedoch etwas Abhilfe. In Praslin angekommen wurden wir wieder freundlichst von CTS empfangen und zum Hotel Chalets Cote Mer gefahren.

    ImageHotel Chalets Cote Mer Es waren stets sehr saubere Fahrzeuge mit gepflegten uniformierten Fahrern. Nach dem freundlichen Empfang im Hotel haben wir es uns erst mal auf dem Bett bequem gemacht. Die Reise war recht anstrengend. Nachmittags sind wir zur nächsten Busstation (direkt an der Fähre) gelaufen und sind mit dem nächsten Bus einfach drauf los gefahren. Geplant war, an die Anse Volbert (Cote d'Or) zu fahren, doch wie sich herausgestellt hat, ist der Bus genau entgegengesetzt Richtung zur Grand Anse gefahren. Die Busfahrt ist super günstig und kostet pro Person nur 5 SRP (ca. 0,80 €), egal wohin. Leider war es auch der letzte Bus, wie uns eine nette Dame im Bus erklärte. Wir sind dann an einem Restaurant ausgestiegen und haben erst mal etwas gegessen, bis uns ein älterer Herr netterweise mit seinem PKW zu einem günstigen Preis wieder zurück gefahren hat.

    15.01.2017 – Cote D'Or
    Nach dem sehr reichhaltigen Frühstück im Hotel versuchten wir vom hoteleigenen Meereszugang aus etwas zu Schnorcheln. Allerdings hat uns das Wetter da gleich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gewitter bei 30°C und strömender Regen. Wir flüchteten in unser Hotelzimmer. Um 11:00 Uhr wurden wir persönlich vom Reisebegleiter von CTS in der Hotellobby empfangen. Wir wurden ausreichend und freundlich beraten was wir hier alles tun können. Und wir buchten für unseren 3. Inseltag eine Katamarantour nach St. Pierre zum Schnorcheln und auf die Insel Curieuse zu den Schildkröten. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Cote d'Or um uns ein wenig umzusehen und eine Kleinigkeit einzukaufen. Cote d'Or hat uns persönlich nicht so sehr gefallen, das mag aber auch an dem schlechten Wetter an diesem Tag gelegen haben. Abends haben wir im Hotel dann wieder unser fabelhaftes 3-Gänge Menü genossen.

    16.01.2017 – Vallée De Mai
    Nach dem Frühstück war der Park Vallée de Mai geplant. Wir fuhren mit dem Bus (für 5 Rupien) direkt zum Eingang des Nationalparks. Ca. 4 Stunden verbrachten wir inmitten von Kokospalmen und _Hunderten unterschiedlichster tropischer Pflanzen quasi im unberührten Regenwald. In diesem Park stehen auch die weltberühmten Coco De Mer Palmen, welche auch das Wahrzeichen der Seychellen sind. Die Vielfalt an Pflanzen hat uns beeindruckt. Der Park ist sehr gepflegt, wie die ganzen Seychellen. Es gibt keine Abfälle auf den Straßen, in den Städten oder in der Natur! Da fühlt man sich richtig wohl. Zurück zum Hotel gingen wir dann per Fuß. Nach ca. 4 km kamen wir durch das Dorf und schlussendlich zum Hotel. Zum Dinner waren wir dann wieder im Hotel.

    ImageVallée De Mai 17.01.2017 – Katamarantour Curieuse
    Nach dem Frühstück im Hotel mit Blick auf die Baie Ste. Anne wurden wir gegen 09:30 Uhr an der Hotelrezeption abgeholt zur Katamarantour. Der Fahrer lieferte uns an der Fährstation ab, wo wir bereits von CTS empfangen wurden. Der Katamaran lag auch schon im Hafen. Ca. 18 m lang und nicht mal einen Monat alt war das Gefährt. Die Crew war sehr verantwortungsbewusst und machte einen souveränen Eindruck. Kein Krümel Schmutz war auf dem Katamaran zu entdecken. Die Fahrt ging Richtung Norden zur kleinen Insel St. Pierre. Dort konnten wir ins Wasser und eine Stunde schnorcheln. Dann ging die Fahrt weiter auf Curieuse. Mit einem motorisierten Schlauchboot wurden wir an den Strand gebracht. Dort angekommen wurden wir von Riesenschildkröten empfangen die dort frei leben dürfen. Eine richtige Wildlifebasis für Riesenschildkröten ohne Zäune und Abgrenzungen konnten wir erkunden.

    Im Anschluss wurden wir über Stege, Felsen und Mangroven über die Insel zum Doktorhaus geführt. Ein renoviertes Kolonialstilhaus mit Geschichte. Am anderen Ende der Insel planschten wir im Wasser und wurden auch schon wieder zum Barbeque auf dem Katamaran abgeholt. Die Crew zauberte in unserer Abwesenheit ein super tolles Buffet mit Fisch, Hühnchen, Smoked Marlin Salad, Reis und vielem mehr. Ein wirklich schmackhaftes und reichhaltiges Essen! Getränke gab es frisch gekühlt aus der Eisbox. Nach dem Essen fuhren wir noch zur Anse Georgette, wo wir aufgrund des Seegangs leider nicht vor Anker gehen konnten. Ersatzweise haben wir dann noch einmal Halt auf Curieuse zum Schnorcheln gemacht. Dann ging es wieder zurück zur Baie Ste. Anne. Von dort aus wurden wir dann zum Hotel gebracht. Eine sehr schöne Tour!

    ImageSchnorcheln St. Pierre
    ImageSchildkröte auf Curieuse
    ImageKatamarantour

    La Digue

    18.01.2017 – Von Praslin nach La Digue – Union Estate Park
    Nach dem Frühstück wurden wir zur Fähre nach La Digue abgeholt. Hat alles perfekt funktioniert. In La Digue wurden wir mit dem Taxi direkt zu unserem Guesthouse Etoile Labrine gebracht. Das war mit Abstand die schönste Adresse unseres Seychellen Aufenthalts. Die Eigentümer-Familie bemühte sich sehr herzlich und liebevoll um die Anlage mit 10 Häusern. Es fehlte an nichts! Wir bekamen umgehend unsere Leihfahrräder geliefert. Während unserer Aufenthaltszeit waren teilweise nur zwei Paare in der Anlage untergebracht. Nach dem Verstauen der Koffer fuhren wir mit den Fahrrädern auch schon los zu einer kleinen Inselrundfahrt und sind direkt im Union Estate Park gelandet. Im dortigen Restaurant „Lanbousir“ haben wir dann erst mal einen kleinen Stopp eingelegt, uns ein wenig mit einem Creole-Curry gestärkt und mit einem Cidre erfrischt. Der Park beherbergt eine Vanille Plantage, eine Kokosmühle, in welcher Kokosöl hergestellt wird, sowie eine kleine Farm, auf welcher diverse Obst- und Gemüsesorten angebaut werden und ein Landschildkröten-Gehege. Zudem findet man dort auch den bekannten und wunderschönen, von Granitfelsen umrandeten Strand Anse Source d'Argent. Abends waren wir mit den Rädern im Restaurant Zerof und haben uns ein leckeres kreolisches Buffet gegönnt.

    ImageAnse Source d'Argent
    ImageSonnenuntergang mit streunendem Hund
    ImageStreunende Hunde La Digue 19.01.2017 – Die drei Strände – Grand Anse, Petite Anse und Anse Cocos
    Vor dem Frühstück haben wir den super schönen Garten der Guesthouse-Anlage erkundet. Danach sind wir mit den Rädern zur Ostseite der Insel gefahren. Dort liegen die drei wunderschönen Strände Grand Anse, Petite Anse und Anse Cocos. Grand Anse erreicht man direkt mit dem Fahrrad, dort befindet sich auch ein Restaurant. Um nach Petite Anse zu kommen, muss man einen kleinen Fußmarsch von ca. 20 Minuten auf sich nehmen. Dieser führt durch den beeindruckenden tropischen Wald, über Felsen und umgestürzte Palmen, doch selbst barfuß ist er gut zu bewältigen. Wer jedoch empfindliche Füße hat, sollte zumindest Flip Flops tragen. Kommt man am Strand an, weiß man, wofür man den Weg auf sich genommen hat. Am Petite Anse gibt es eine kleine Bar, wo man frische Kokosnüsse, Mangos aber auch einfache Cocktails bekommt. Ordert man eine „trinkbare“ Kokosnuss mit Strohhalm, bezahlt man 100 SRP, bekommt dafür aber auch noch eine Mango, sowie Kokosnuss Fleisch in handlichen Stückchen, frisch aus der Kokosnuss geschnitzt. Sehr lecker!! Für das Abendessen hatten wir morgens bereits über unser Hotel einen Tisch im Belle Vue Restaurant reservieren lassen. Pünktlich um 17.30 Uhr wurden wir direkt am Hotel mit einem kleinen LKW abgeholt, wo wir auf der Ladefläche auf den seitlichen Holzbänken saßen, eine moderne „Planwagenfahrt“. Auf abenteuerlichen Straßen (zum Teil sehr steil) ging es dann zum Belle Vue Restaurant, wo wir einen super tollen Ausblick über die ganze Insel hatten und die unzähligen Flughunde in Aktion bestaunen konnten. Dort gab es ein Creolisches Buffett und Getränke nach Wahl, sowie frisch zubereitete Cocktails mit frisch gepressten Fruchtsäften mit oder ohne Alkohol. Als es dunkel war und leider zu regnen begonnen hatte, wurden wir wieder abgeholt und am Hotel abgesetzt. Bitte unbedingt Bargeld zum Bezahlen mit auf den Berg nehmen, da die Zahlung per Kreditkarte leider nicht möglich ist! Ein sehr schöner Abend!

    ImageAnse Petite Fruitsbar
    ImageWellen extrem
    20.01.2017 – La Digue – Der Westen
    Nach dem Frühstück beschlossen wir, die restliche Insel zu erkunden und Richtung Norden an der Fähre vorbeizufahren. Dort ging es entlang schöner Strände, beeindruckender Granitfelsen und toller Hotels und Guesthouses, bis zum Ende der Straße an der Anse Fourmis. Dort haben wir es uns dann auch gemütlich gemacht und konnten sogar eine Landschildkröte entdecken, die am Strand genüsslich ein paar Blätter verspeist hat. Auf dem Rückweg haben wir Halt in einem der kleinen Souvenirshops gemacht und ein paar Mitbringsel für Zuhause gekauft. Danach haben wir den restlichen Tag an der Petite Anse verbracht und die Wellen genossen. Dieses Mal sind wir bis zum Anse Cocos gewandert, welcher, gemeinsam mit Petite Anse, unser Favorit war. Um dorthin zu gelangen, muss man noch einmal ca. 15 Minuten Fußweg auf sich nehmen, der sich aber gut bewältigen lässt und dem ersten Weg zwischen Grand Anse und Petite Anse ähnelt. Abends haben wir zunächst den Sonnenuntergang an der Anse Union bestaunt und haben uns dann noch eine leckere Pizza bei der, laut unserer Guesthouse-Inhaberin, besten Pizzeria der Insel „Gregoire's Pizzeria“, mitgenommen. Die Preise sind ok und die Pizzen wirklich sehr sehr lecker (zu empfehlen: Pizza Seychellois).

    ImageLa Digue im Westen
    ImageLa Digue Westküste
    ImageSchnorcheln La Digue
    ImageVom Trail auf Grand Anse
    21.01.2017 – „Badewannen“ am Anse Coco
    Wir noch einmal zu unseren beiden Lieblingsstränden Petite Anse und Anse Cocos gefahren, da wir im Nachhinein erfahren hatten, dass es am Anse Cocos die bekannten Granit „Badewannen“ gibt. Hierbei handelt es sich um natürliche Pools im Meer, welche durch Felsen vom offenen Meer und den starken Wellen abgetrennt sind. Das Wasser ist glasklar, sehr ruhig und angenehm warm. Diese Wannen befinden sich am Ende der Anse Cocos und sind einen Blick und ein Probeliegen absolut wert. Auf dem Heimweg trafen wir glücklicherweise eine Mitarbeiterin an der Hubschrauberbasis, über welche wir dann einen viertel stündigen Scenic Flight über die Insel organisiert haben. Einfach traumhaft schön und ein absolutes Muss! Unser Abendessen haben wir in unserem Guesthouse genießen können, es gab ein leckeres selbstgemachtes Gemüsecurry und den „Catch of the day“ mit Beilagen und Salat.

    ImagePools am Ende von Anse Coco
    ImageHelikopter Rundflug La Digue
    ImageSonnenuntergang La Digue 22.01.2017 – Anse Source D'Argent und Union Estate Park
    Da es unser vorletzter Tag auf der Insel war, haben wir uns entschieden, noch mal den Union Estate Park zu besuchen. Dort haben wir sehr zutrauliche und liebe Strandhunde am Anse Source D'Argent kennengelernt, die uns fast den ganzen Tag über begleitet haben. Ein tolles Erlebnis, falls man Hunde mag, natürlich. Den Tag über waren wir am Strand und im Park und haben noch ein Mal die tolle Pflanzenwelt und exotischen Früchte bestaunt. Auch dem alten Friedhof im Park haben wir noch einmal eine Besuch abgestattet und versucht, die verwitterten Inschriften zu entziffern, insofern sie noch einigermaßen vorhanden waren. Am frühen Abend, nach einem Kaffee und einem Stückchen Bananenkuchen (sehr gut) aus dem Supermarkt, sind wir an den Anse Source d'Argent zurückgekehrt und haben die Sonne bewundert, die im tiefblauen Meer nach und nach versunken ist. Auch die Hunde haben uns gleich wieder erkannt und ein Stück unseres Weges begleitet. Da die Pizza so lecker war, beschlossen wir kurzerhand, uns wieder eine bei Gregoire zu gönnen und gemütlich in unserem Bungalow zu verspeisen.

    ImageVanillafarm
    ImageWilde Hunde auf La Digue
    ImageFruitsbar

    Mahé

    23.01.2017 – Letzter Tag auf La Digue – Transfer nach Mahé
    Leider der letzte Tag auf der wunderschönen kleinen Fahrradinsel La Digue. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und wurden bereits um 10 Uhr zur Fähre abgeholt. Sehr guter Service, prompt und unkompliziert! Die Überfahrt nach Praslin und danach nach Mahé war soft und ohne starken Seegang. Das Wetter war wunderschön, keine Wolke am Himmel. Am Hafen von Mahé angekommen und schon ging es mit dem Bus los in unsere Unterkunft Valmer Resort an der Baie Lazare. Der Bus war natürlich von Creole Travel Services und alles verlief problemlos. Das Hotel ist wunderschön am Hang liegend mit Blick auf die Baie Lazare. Wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf ein besser ausgestattetes Zimmer, einen Bungalow mit Küche, Wohnzimmer, Balkon, Schlafzimmer und großem Badezimmer. Den Nachmittag verbrachten wir an der Baie Lazare und unser Dinner hatten wir als Buffet im Hotel.

    ImageSupermarkt La Digue
    ImageSchule aus
    24.01.2017 – Erster Tag auf Mahé – Linksverkehr!!
    Nach dem super angerichteten Frühstücksbuffet testeten wir nun den Rechtslenker im Linksverkehr. Meine Güte, das fühlte sich an wie meine erste Fahrstunde! Aber man glaubt es nicht, nach 15 Minuten hat man sich schon gut daran gewöhnt. Wir fuhren zum nächsten Supermarkt, um uns mit Wasser und Snacks einzudecken. Danach an die Tankstelle. Alles problemlos! Nun ging es durch die grün umwucherten und steilen Straßen quer durch die Insel. Vorbei an super schönen Stränden und durch saubere und authentische Dörfer. Als Ziel hatten wir die Anse Intendance. Nachdem wir ganz einfach auf einem Waldparkplatz geparkt hatten ging es ca. 100 m zum Strand. Ein sehr schöner und weiter Strand. Wir hatten unsere Kameradrohne dabei und konnten sehr eindrucksvolle Fotos aus der Vogelperspektive machen. Danach fuhren wir weiter entlang der Chemin Grand Police bis zum Südcap, Anse Bazarca, für uns einer der schönsten Strände der Seychellen. Danach Heimfahrt zum Hotel, vorbei am Take Away, um unser Abendessen einzukaufen. Auf dem Balkon unseres Hotelzimmers ließen wir den Abend bei mitgebrachtem Fisch mit Reis und einem kalten Bier ausklingen.

    ImageChemin Grand Police
    ImageDrohnenflug Mahé
    25.01.2017 – Copoliatrail und Mission Lodge
    Frühstück wie immer und dann ab Richtung Norden über den Pass entlang der Teefarm zum Copoliatrail. Kurz vor Victoria geht ein steiler Trail durch den Regenwald auf einen ca. 500 m hohen Granitfelsen. Die Tour ist nicht anstrengend, allerdings erfordert sie festes Schuhwerk und Geschicklichkeit, um auf den rutschigen Wurzeln nach oben gelangen zu können. Die letzten 5 m Höhe zum Plateau gewinnt man über eine kleine Aluleiter. Aber dann wurden wir wirklich für die 60 Minuten Aufstieg belohnt! Ein wahnsinnig toller Überblick über die komplette Hauptstadt Richtung Osten. Richtung Westen erstrecken sich die grünen bewachsenen Berge der Insel. Ein unvergesslicher Ausblick! Nach dem Abstieg und während der Rückfahrt entdeckten wir die Auffahrt zur Mission Lodge am Rande der Passstraße. Wir besichtigten die ehemalige Schule ganz oben auf dem Berg. Quasi eine Vielzahl von Ruinen herrlich gelegen mit atemberaubendem Ausblick Richtung Meer. Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel.

    ImageFleischfressende Pflanzen Copoliatrail
    ImageOben – nach dem Copolia Trail
    ImageCopolia Trail Mahé
    ImageCopolia Trail Mahé
    26.01.2017 – Cape Ternay und Botanischer Garten in Victoria
    Nach dem Frühstück ging unsere Fahrt Richtung Norden bis zur Baie Ternay. Wir parkten vor der Schranke und gingen den Rest der Straße zu Fuß entlang den geheimnisvollen Ruinen eines ehemaligen Kindererholungsheims bis zur Bucht. Wir waren ganz alleine. Es war Ebbe und wir konnten durch den Sand etwa 200 m weit in die Bucht laufen. Hier ist sozusagen die nördlichste Spitze von Mahé. Sehr beeindruckend! Rechts und links sehr hohe und saftig bewucherte Granitberge. In der Mitte die ca. 500 m tiefe Bucht, etwas stürmisch und absolut verlassen. Für einen Drohnenflug war es viel zu windig, obwohl wir hier echt tolle Aufnahmen hätten machen können. Am Auto angelangt ging die Reise weiter über die Passstraße nach Victoria bis zum botanischen Garten. Ein sehr schön angelegter Garten in dem sämtliche Pflanzen wachsen die es auch auf den Inseln gibt.
    Ein Stück selbstgemachter Bananen- und Kokoskuchen wurde mit einer Tasse Tee verspeist. Bei der Rückfahrt pausierten wir nochmals an der Mission Lodge und machten mit der Drohne wunderschöne Luftaufnahmen aus über 500 m Höhe. Den Abend verbrachten wir zum Dinner im Hotel.

    ImageCape Ternay 27.01.2017 – Takamaka Destillerie Victoria
    Für den 28.01.2017 war eine Besichtigung der Takamaka-Brennerei geplant. Punkt 10 Uhr nach dem Frühstück fanden wir uns zur Führung im Brennereibetrieb ein. Unser Guide war der Geschäftsführer persönlich und außer uns war keiner mehr zur Führung gekommen. Na dann gab's natürlich eine ganz persönliche Führung durch den kleinen Familienbetrieb mit anschließender Rumverkostung. Aus einer Mischung von Deutsch, Englisch und Französisch konnten wir uns toll unterhalten und machten so manche Witze. Im Anschluss gab es Mittagessen beim Take Away und dann die Heimfahrt über den Beau Vallon im Norden zum Hotel. Dort angekommen entschlossen wir uns doch noch zu einem kleinen Ausflug an die Anse Bazarca. Ein menschenleerer Strand erwartete uns. Wir machten herrlich Luftaufnahmen mit unserer Drohne. Auch während des Sonnenuntergangs konnten wir traumhafte Aufnahmen aus der Vogelperspektive machen. Zum Dinner gab es frische Früchte die wir an der Police Bay von einem Bauern gekauft hatten.

    ImageTakamaka Destille 28.01.2017 – Letzter Tag – Victoria - Meeresschildkröte an der Grand Police Bay
    Leider der letzte Tag auf den wunderschönen Seychellen. Nach einem ausgedehnten und reichhaltigen Frühstück im Hotel, packten wir unsere Koffer, die wir im Anschluss an der Hotelrezeption abgaben. Mit dem Mietwagen fuhren wir dann nach Victoria um den dortigen Markt zu besuchen. Nach einem farbenfrohen Bummel über den Markt und durch die Stadt, wo wir noch das ein oder andere Souvenir erwarben, machten wir es uns im Dolce Vita, einem Café am Rande der Innenstadt, bequem und genossen ein kaltes Getränk. Auf der Heimfahrt über die Sans Souci Road hofften wir, dass die Teeplantage offen ist. Da es ein Samstag war, hatten wir leider kein Glück. Mittlerweile hatte es auch zu regnen begonnen und wir legten auf dem Weg zurück ins Hotel einen kleinen Zwischenstopp im Anchor Café an der West Coast Road ein und tranken einen leckeren Kaffee. Der Regen hatte aufgehört und wir beschlossen erneut an unseren Lieblingsstrand, an der Grand Police Bay, zu fahren um noch ein paar Aufnahmen mit unserer Drohne zu machen. Im Sand entdeckten wir Schildkrötenspuren. Eine sehr große Wasserschildkröte legte in den Büschen ihre Eier im Sand ab und verschwand dann in der Brandung. Eines unserer schönsten Erlebnisse! Wir machten uns im Hotel ein letztes Mal frisch, nahmen unsere Koffer mit und fuhren nach Victoria. Dort aßen wir dann noch eine Kleinigkeit und fuhren dann gemütlich zum nahe gelegenen Flughafen um unsere Heimreise ins kalte Deutschland anzutreten.

    Es war ein wundervoller Urlaub, einer unserer schönsten, wenn nicht sogar der schönste Urlaub!

    ImageInnenstadt Victoria
    ImageMarkt Victoria
    War dieser Reisebericht hilfreich? YES!
  • Image von Susanne & Martin Karlsbad, Deutschland