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Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Bacardi Feeling - Der schönste Urlaub unseres Lebens

    Anreise

    Unser Traumurlaub begann in Frankfurt mit Emirates und dem A380. Nach einem Zwischenstopp in Dubai ging es endlich Richtung Seychellen. Über Mahé angekommen wurde die anstrengende 16-stündige Anreise mit einem super schönen Ausblick aus dem Flugzeug belohnt. Am Flughafen Mahé wurden wir direkt von SeyVillas-/Creole-Mitarbeiterinnen in Empfang genommen. So einen freundlichen Empfang hatten wir bisher bei noch keiner unserer Reisen.

    Anschließend sind wir mit einer kleinen Propellermaschine weiter nach Praslin geflogen. Dieses einmalige Erlebnis würden wir jedem empfehlen. Insbesondere wer schnell seekrank wird, kann sich so die deutlich längere Überfahrt nach Praslin mit der Fähre ersparen und bekommt zusätzlich einen wunderschönen Überblick über die Inseln. Am Flughafen Praslin wurden wir wieder herzlich begrüßt, direkt zum Transfertaxi geführt und in unser erstes Hotel gebracht.

    ImagePropellerflug

    Praslin

    Auf Praslin haben wir insgesamt fünf Tage im Hotel Le Domaine de La Reserve verbracht. Dieses Hotel hatten wir aufgrund seiner Lage im „Curieuse Marine National Park“ und den guten Schnorchelmöglichkeiten ausgewählt. Wir haben zum ersten Mal geschnorchelt. Die hoteleigene und sehr ruhige Bucht Anse Petite Cour eignet sich insbesondere für Anfänger hierfür hervorragend. Wir konnten viele verschiedene bunte Fische, eine Muräne und einen kleinen Rochen entdecken. Das absolute Highlight dieses Hotels war jedoch der traumhafte Restaurantsteg, auf welchem wir ein romantisches Abendessen aufgrund unserer Flitterwochen vom Hotel geschenkt bekamen.

    ImageRestaurantsteg Le Domaine de la Reserve
    ImageSonnenuntergang Anse Petit Cour
    In diesem Hotel empfehlen wir auf alle Fälle Halbpension. Erstens gab es dort ein sehr leckeres Buffet und zweitens war die Lage des Hotels etwas außerhalb, sodass „Take-Aways“ nicht schnell erreichbar waren. Während unseres Aufenthaltes haben wir an einem Halbtagesausflug nach Curieuse und St. Pierre teilgenommen. Auf Curieuse konnten wir Riesenschildkröten streicheln und Mangrovenwälder sehen.

    ImageCurieuse mit Riesenschildkröten Nahe der Insel St. Pierre haben wir anschließend beim Schnorcheln die größte Vielfalt an bunten Fischen der ganzen Reise bewundern können. Zum Abschluss wollten wir noch flexibel die Insel erkunden. Eine Mitarbeiterin von Creole hat uns hierfür im Hotel über die wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel informiert und uns ein Mietauto organisiert (ca. 50 €). Achtung: Hier wird auf der linken Seite gefahren! Wir konnten so den Traumstrand Anse Lazio, den Berg „Zimbabwe“, das Weltkulturerbe „Vallée de Mai“ mit der einzigartigen „Coco de Mer“ sowie die Bucht Anse Georgette besuchen.

    ImageSchnorchelausflug Ile St. Pierre
    ImageAnse Lazio
    ImageAnse Lazio
    ImageCoco de Mer
    Für den Besuch der Bucht „Anse Georgette“ hat uns die Mitarbeiterin von Creole telefonisch bei der Pforte des Hotels Constance Lémuria Resort angemeldet, dessen Gelände man zur Erreichung des Strandes betreten musste. Nach Überquerung des resorteigenen Golfplatzes und einem schweißtreibenden Fussmarsch wurden wir schließlich von einer fast menschenleeren und wunderschönen Bucht und einem sehr romantischen Sonnenuntergang belohnt. Am 6. Tag unserer Reise wurden wir pünktlich am Hotel abgeholt und zum Bootsanleger der Fähre „Cat Rose“ gebracht. Nach ca. 15 minütiger Überfahrt erreichten wir stressfrei „La Digue“.

    La Digue

    Auf „La Digue“ haben wir vier Nächte im Hotel Le Relax Beach House verbracht. Mit nur vier Zimmern war dies das kleinste, aber persönlichste Hotel unserer Reise. Das Personal war sehr freundlich und stets bemüht. Das Frühstück und Abendessen waren einfach, aber sehr lecker. Direkt am Ende des kleinen Hotelgartens schloss sich der Strand Anse La Réunion an. Wir hatten so beim Abendessen auf der Terrasse einen unvergesslichen Blick über den Sundowner-Strand.

    ImageAnse La Reunion Auch in diesem Hotel bekamen wir ein romantisches Dinner anlässlich unserer Hochzeit vom Hotel geschenkt. Auf „La Digue“ war wirklich alles sehr relaxt. Wir konnten zu Fuß und mit dem Fahrrad ganz entspannt die Insel erkunden. Wir machten u.a. eine wunderschöne Wanderung von der Bucht Grand Anse zur Petite Anse und schließlich zur Anse Cocos.

    ImageAnse Cocos
    ImageGrand Anse
    Als Highlight dieses Ausfluges zeigte uns ein Einheimischer wie man Kokosnüsse von der Palme holt und mit viel Geduld öffnet. Wir konnten uns so nicht nur im natürlichen Pool der „Anse Cocos“, sondern auch mit frischem Kokosnusswasser erfrischen. Wir hatten das Gefühl, mit Robinson Crusoe im Paradis gestrandet zu sein! Den aus der Bacardi-Werbung bekannte Strand Anse Source d'Argent konnten wir während unseres Aufenthaltes vom Hotel aus zu Fuß besuchen. Allerdings war es im Laufe des Tages hier sehr überlaufen, sodass wir den Nachmittag am Hotelstrand verbrachten und erst zum Sonnenuntergang zurückkehrten.

    ImageBacardi-Strand
    ImageAnse de Source d’Argent
    Geschnorchelt haben wir insbesondere an der Bucht Anse Patates und Anse Severe. Am 10. Tag reisten wir mit der Fähre Cat Rose nach „Praslin“ zurück und anschließend mit der Fähre Cat Cocos nach „Mahé“. Die Organisation der insgesamt vier Transfers dieses Tages verlief wieder tadellos. Die einstündige Fährfahrt nach „Mahé“ war allerdings nur etwas für starke Mägen, sodass die Crew mit Einmalhandschuhen und Tüchern bewaffnet die Überreste des ein oder anderen Frühstücks beseitigen musste.

    ImageAnse Severe, La Digue

    Mahé

    Auf „Mahé“ verbrachten wir 4 Tage im Kempinski Seychelles Resort Baie Lazare. Auch in diesem Hotel empfehlen wir Halbpension, da es doch sehr weit außerhalb lag und „Take-Aways“ hier zu Fuß nicht zugänglich waren. Unsere letzten Tage verbrachten wir insbesondere mit Schnorcheln und Sonnenbaden an der wunderschönen Hotelbucht Baie Lazare.

    ImageBaie Lazare Hier konnten wir wieder viele bunte Fische, Seeigel und kleine Tintenfische sowie Quallen beobachten. Die Stadt „Victoria“ inklusive „Sir Selwyn-Clarke Market“ und Hindutempel „Arul Mihu Navasakthi Vinayagar“, die Strände Beau Vallon und Anse Soleil sowie der atemberaubende Aussichtspunkt „Mission Lodge Lookout“ haben wir per Mietauto erkundet (ca. 70 €).

    ImageVictoria
    ImageHindu Tempel
    ImageBeau Vallon
    ImageMission Lodge Lockout
    Die Straßen waren deutlich breiter, als auf Praslin. Allerdings machten uns hier die vielen Serpentinen der Berge in Bezug auf Reiseübelkeit zu schaffen. Zum Abschluss unserer Traumreise unternahm Marc noch einen Tauchausflug, welchen er über die hoteleigene Tauchschule buchte. Ein Traum wurde wahr - Marc konnte mit Schildkröten schwimmen.

    Abreise

    Da wir einen sehr späten Rückflug hatten, konnten wir den gesamten Abreisetag im Hotel und am Strand genießen. Nach dem Abendessen durften wir uns nochmal in einem Hotelzimmer frischmachen. Wir wurden um 20:30 Uhr vom Transferbus abgeholt. Um 23:50 Uhr ging der Emirates-Flieger Richtung Dubai zurück. Nach langen 5,5 Std. Aufenthalt am Flughafen Dubai flogen wir dann weiter nach Frankfurt.

    Anmerkung

    Direkt am 2. Tag der Reise ist mir unterhalb eines Baumes eine Raupe namens „senil plim“ auf den Bauch gefallen. Die kleinen Haare des an sich hübschen Tierchens haben bei mir einen heftigen und juckenden Hautausschlag mit kleinen Pusteln ausgelöst. Je nach Empfindlichkeit hält dieser Ausschlag 3 - 14 Tage an. Laut den Einheimischen ist die Raupe auf den Seychellen ein bekanntes Problem und in den Hotels lagen z.T. auch Warnhinweise diesbezüglich aus. Allerdings halten sich diese Raupen wohl weniger im Küstengebiet, sondern verstärkt innerhalb von Hibiskusbüschen, Terrassen- und Mangobäumen auf. Da Cortisoncremes wie Feinstil Hydrocort keine lindernde Wirkung bei mir zeigten, musste ich schließlich Cortisontabletten einnehmen. Leider wurde weder über das auswärtige Amt, noch über den Reiseführer Dumont im Vorfeld über diese Raupe informiert!

    Fazit

    Großes Kompliment an SeyVillas und das Partnerunternehmen Creole für die super Organisation der Reise. Wir haben uns jederzeit sehr wohl und gut betreut gefühlt. Unser Lieblingshotel war das „Le Domaine de la Reserve“. Als Fazit kann man nur sagen: „Traumurlaub im Paradies - sofort wieder!!!“

    Jenny & Marc.

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  • Image von Jennifer & Marc Vellmar, Deutschland