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    Cerf, La Digue, Mahé – drei Urlaube in einem!

    Mit Air Berlin sind wir am 6. Februar 2016 von Stuttgart nach Abu Dhabi, und nach einigen Stunden Aufenthalt am Flughafen, weiter auf die Seychellen geflogen. Am Flughafen von Mahé bekamen wir von Creole Travel Services die Unterlagen für unsere geplanten Transfers überreicht und wurden nach Eden Island gefahren, wo bereits das Boot nach Cerf zu unserem Hotel L'Habitation auf uns wartete.

    Cerf

    Wir kamen nach kurzer Überfahrt gegen 10 Uhr morgens auf Cerf an und wurden am Bootssteg freundlich von Dominic in Empfang genommen, der uns über die kleine Hotelanlage zur Rezeption führte. Nach einem Willkommensdrink konnten wir unsere Zimmer beziehen, die Koffer waren schon dort.

    Wir hatten ein hübsches Zimmer mit großem Balkon und Blick auf den Garten mit Pool und dahinter das Meer. Wasserkocher und Kaffee auf dem Zimmer, W-Lan, TV und ein prima Badezimmer und ganz wichtig: Klimaanlage und Deckenventilator bei den hohen Temperaturen.

    ImageHotel L'Habitation ImageHotel L'Habitation

    Wir erkundeten den Strand vorm Hotel in beide Richtungen und gingen mit unseren mitgebrachten Schnorchelausrüstungen ausgiebig das 27 Grad warme Ozeanwasser genießen. Vom Hotel wurde uns ein kostenloser Schnorchelausflug angeboten. Das intakte Korallenriff lag direkt vor dem Hotelstrand und Kajaks standen uns ebenfalls zur freien Verfügung. Auf dem gepflegten Hotelgelände standen bequeme Liegen für die Hotelgäste bereit, die wir immer wieder gerne nutzten. In den nächsten Tagen liefen wir den abenteuerlichen Trampelpfad quer über die Insel und Strände ab, umrundeten die Insel mit den Kajaks und vor allem waren wir immer wieder schnorcheln, sahen riesige Sehsterne, Seeigel, Walhaie und farbenfrohe Fische in allen Größen.

    Den Tag konnten wir mit einem vielseitigen Frühstück vom großen Buffet starten und am Abend gab es zwei verschiedene 3-Gänge-Menüs zur Wahl. An einem Abend gab es ein kreolisches Buffet. Das Essen war super lecker und das Hotelpersonal sehr freundlich und aufmerksam. Das Ambiente des Hotelrestaurants war wunderschön. Wir saßen auf einer überdachten Terrasse in der kleinen Gartenanlage mit Blick aufs Meer und hatten während unseres Aufenthaltes einen festen Tisch. Das Hotel mit Halbpension auf der kleinen Insel Cerf war für uns ideal zum Ankommen und um uns auf das tropische Klima einzustellen. Der Luxus mit Halbpension in der schönen kleinen Hotelanlage war Entspannung und Erholung pur. Wir haben hier aufgrund des Sonderangebotes (3 Nächte zahlen – 4 Nächte bleiben) eine Nacht mehr gebucht und es war total gut hier 4 Tage zu verbringen.

    ImageCerf Island

    La Digue

    Am 11. Februar wurden wir nach dem Frühstück mit dem Boot nach Eden Island übergesetzt. Dort holte uns das Creole Team ab und brachte uns zum Fährhafen. Es folgte die Überfahrt nach Praslin und mit Umstieg auf einen Katamaran nach La Digue.

    ImageAnse Union

    Am Hafen stand das Creole Team bereit und wir wurden in unsere Villa Fleur de Lys gefahren. Nach einem Willkommensdrink bei David an der Rezeption bezogen eine traumhafte kleine Villa, mit voll ausgestatteter offener Küche, Essecke, Wohnzimmer mit Korbmöbeln, Schlafzimmer mit Klimaanlage und einem riesengroßen Badezimmer mit toller Duschkabine. In den Zimmern gab es Deckenventilatoren. Jede der acht kleinen Villen hatte eine große möblierte Veranda mit Blick auf die Gartenanlage. Alles war sehr gepflegt und es war erstaunlich ruhig. Das Anwesen liegt in einer kleinen Seitenstraße und es sind ca. 50 m bis zum Meer und Ortsanfang von La Passe. Wir erkundeten den kleinen Ort mit einigen kleinen Supermärkten, Restaurants und einer Bank (wo wir das erste Mal Geld eintauschten – es werden nur Euroscheine angenommen, die nicht beschädigt sind) und es war abenteuerlich in den kleinen Läden Dinge des täglichen Bedarfs zu finden, da wir uns ja selber versorgen wollten (und es blieb täglich ein Abenteuer was wir wohl für den Abend zum Kochen bekamen).

    An diesem Tag liefen wir die halbe Insel an der Küste und an den Stränden ab und sammelten unsere ersten Eindrücke von Land und Leuten. Auch für Fußgänger ist der Linksverkehr eine Herausforderung, obwohl es wenig Autos gibt. Nach ausgiebigem Frühstück auf der Veranda haben wir uns am nächsten Tag bei David gute Fahrräder für die nächsten drei Tage ausgeliehen und sind damit auf die andere Seite der Insel geradelt. Dort gab es ebenfalls den traumhaften Strand Grand Anse in einer Bucht und wir sahen die erste Strandbar, wo kreolisches Essen angeboten wurde. Zum Schnorcheln war es im Wasser nicht attraktiv, da waren wir zu verwöhnt von Cerf, denn es gab keine Korallenriffe in der Nähe der Insel. Zum Planschen und Schwimmen haben wir es jedoch immer wieder gerne zwischendurch genutzt. Und es wurde am Abend zum Ritual den Sonnenuntergang vom Wasser aus in der Bucht der Anse Union zu beobachten.

    Am nächsten Tag radelten wir in die andere Richtung, denn wir wollten wissen, wie weit man mit den Rädern die Insel umrunden konnte. Wir begegneten an diesem Tag vielen Riesenschildkröten am Wegesrand, die uns vorher nicht aufgefallen waren.

    ImageRiesenlandschildkröte La Digue

    Am vierten Tag fuhren wir zum nahegelegenen Park, durch den man zum Strand Anse Pierrot kommt, was pro Person 100 Rupien Eintritt kostet. Die Arbeit auf einer Kokos- und Vanilleplantage wird dort wie in einem Freilichtmuseum gezeigt. Es gab auch ein Gehege für Riesenschildkröten. Da es Sonntag war, war es sehr ruhig dort und wir radelten alles ab und gingen dann zu Fuß weiter zum meistfotografierten Strand Anse Pierrot, der wirklich traumhaft schön ist und für uns auch der schönste Strand unserer Reise war. Beim erneuten Schnorchelversuch waren hier zwei große Fische und eine große Wasserschildkröte zu entdecken. Immerhin etwas! Wir versuchten über die Granitfelsen zum benachbarten Strand zu gelangen, stapften durch den Dschungel über in eine Sackgasse führenden Trampelpfad und wurden schon bald zur Umkehr gezwungen.

    ImageAnse Pirrot ImageWanderung auf La Digue Image

    Mahé

    Am Montag, den 15. Februar, räumten wir bis 10 Uhr die Villa und stellten unser Gepäck zur Abholung in der Rezeption unter. David meinte es würde bald regnen. Wir gingen nochmals in den Ort, da wir bis zum Transfer noch ein bisschen Zeit hatten und da fing es dann auch schon an zu regnen. Es schüttete wie aus Kübeln, das war der Hammer! Es war unvermeidlich, dass wir nass wurden, denn es hörte nicht wieder auf. Auch nicht auf unserer Überfahrt nach Mahé, die aufgrund des hohen Seegangs sehr abenteuerlich war, und auch nicht die nächsten beiden Tage auf Mahé. Wenn es kurz aufhörte, nutzten wir die Gelegenheit und gingen nach draußen, um den langen Sandstrand entlang zu laufen, zum Baden oder zum Einkaufen zu gehen oder um die Ortschaft zu erkunden. Es reichte gerade immer so wieder zurück ins Apartment bevor die nächsten gewaltigen Wassermassen hernieder prasselten. Es war beeindruckend.

    Wir wohnten in den sehr netten Romance Bungalows in unmittelbarer Strandnähe des Beau Vallon. Die Unterkunft entsprach den Bildern, die wir beim Buchen gesehen hatten, mit Granitfelswand im Zimmer, Flur und Badezimmer. Die Küche war gut ausgestattet, wir hatten wieder W-Lan und ein TV Gerät, und alles ….bis auf die heftigen Regenschauer …war super in Ordnung.

    Image ImageStrand bei den Romance Bungalows

    Die Temperaturen sanken ein paar wenige Grad, was für uns sehr angenehm war. Wir nutzen die Regenzeit auf Mahé, um die Busfahrpläne und Aktivitäten zu checken, und buchten bei einer Agentur in einem Hotelresort auf der anderen Seite der Insel ein Zip-line-Adventure (8 lange Stahlseilbahnen, gespannt über Schluchten im Dschungel, in Klettermontur hinunter sausen). Und wir feierten am Dienstag meinen Geburtstag unter anderem mit einem Besuch in der Strandpizzeria gegenüber, bei lecker Holzofenpizza und entgegen aller Online-Beurteilungen mit sehr freundlichem und schnellem Personal, ohne große Wartezeiten. Am Donnerstag fuhren dann mit dem Bus nach Mahé, besuchten die Markthallen für unsere Einkäufe und genossen es, das Treiben in der Kleinstadt auf den Straßen, den Läden, am Busbahnhof und auf dem Markt mitzubekommen.

    Image ImageMarkt in Victoria

    Außerdem freuten wir uns auf die Busfahrten am Freitag, denn Busfahren ist auf Mahè ein super Erlebnis. Auf den engen, kurvigen Straßen geht es in alten Bussen im Linksverkehr die Berge hinaus und hinunter. Bei aufheulende Motoren und quitschenden Bremsen muss man sich bei diesen rasanten Fahrten am Vordersitz festhalten - besser wie jede Achterbahn! Man bekommt viel von den Einheimischen mit, denn auch die Schüler in ihren verschiedenen Uniformen nutzen den Bus. Der Bus stoppt im Niemandsland und trotzdem steigen Leute ein oder aus. Wir kamen mit einmal umsteigen ohne Probleme zum Hotelresort.

    Da wir zu früh waren, fragten wir an der Rezeption, ob wir die Wartezeit am Strand bei Port Launay verbringen durften. Upps.…es war ein Luxushotel…und wir durften. Der Strand war wunderschön, lag aber in einer kleinen Bucht und es gab keine größeren Wellen. Da war die Brandung an unserem Hotelstrand Beau Vallon gigantisch dagegen: meter hohe Wellen, in die wir uns jeden Tag mit größtem Vergnügen stürzten. Wir nutzten die Wartezeit und das schöne Ambiente, um ein Video für Seyvillas zu machen. Wir haben uns dabei tot gelacht und sind gespannt ob Seyvillas davon etwas verwendet und auch für Humor zu haben ist.

    ImageDschungel-Wanderung auf Mahé ImagePort Launay

    Die Zip-line-Tour war eindrücklich und wir haben alles auf Video gefilmt.

    Samstag, der 20. Februar, war unser Abreisetag. Unser Flug ging jedoch erst in den Abendstunden. Der Transfer mit Creole war auf 17 Uhr geplant. Wir bekamen zu unserer Freude die Erlaubnis unser Zimmer kostenfrei den Tag über noch zu nutzen, um zu Kochen, zu Duschen und zu packen. Als wir abgeholt wurden, warfen wir den Schlüssel einfach in den Briefkasten. So hatten wir insgesamt sechs tolle Tage auf Mahé.

    Wir haben uns mit diesem Urlaub einen Jugendtraum erfüllt und waren mit unserer Planung und Buchung über Seyvillas und dem gebuchten Transfer mit Creole super zufrieden. Kein Koffer schleppen und einladen, keine Wartezeiten, super zuverlässig und gut organisiert.

    Unser Rückflug mit kurzem Zwischenstopp in Abu Dhabi und einer weiteren außerplanmäßigen Zwischenlandung zum Tanken in Wien war trotz starkem Gegenwind angenehm und die Flugzeit insgesamt wesentlich kürzer …und das lag nicht nur an den drei Stunden Zeitverschiebung.

    Es bleiben tolle Erinnerungen an 14 wunderschöne und erholsame Tage, tolle Landschaftsaufnahmen, sowie eindrückliche und lustige Videoaufnahmen.

    Elke & Bernd

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  • Image von Elke & Bernd Gerlingen, Deutschland