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Wer seinen Urlaub auf den Seychellen verbringt, kommt an dieser wahren Inselperle nicht vorbei. La Digue ist der Inbegriff einer paradiesischen Trauminsel mit unberührten Stränden, üppigem Dschungel in der Inselmitte und einem kleinen, romantischen Hafenstädtchen.
Wer seinen Urlaub auf den Seychellen verbringt, kommt an dieser wahren Inselperle nicht vorbei. La Digue ist der Inbegriff einer paradiesischen Trauminsel mit unberührten Robinson-Crusoe-Stränden, üppigem Dschungel in der Inselmitte und einem kleinen, romantischen Hafenstädtchen. Von den vier natürlich bewohnten Inseln der Seychellen ist La Digue mit etwa 10 km² die drittgrößte unter ihnen.
Wie alle zentralen Seychellen-Inseln ist auch La Digue granitären Ursprungs und zugleich umgeben von einem ausnehmend breiten Korallenriff. An der Südwestseite der kleinen Insel liegt der vielfach zum schönsten Strand der Welt gekürte Anse de Source d’Argent. Und in der Tat handelt es sich hierbei um einen äußerst puderfeinen, strahlend weißen Sandstrand mit vorgelagertem Korallenriff sowie kleinen Bachläufen, die aus dem dahinterliegenden Dschungel geplätschert kommen und sich durch die wie von Zauberhand aufgetürmten runden Granitfelsen ins Meer schlängeln. Der Strand ist einer der meistfotografierten Orte der Welt. Um zu diesem Traumstrand zu gelangen, geht man ganz bequem zu Fuß durch einen prächtigen, öffentlichen Garten, der eine kleine Vanilleplantage, eine Station für Riesenlandschildkröten und einen Kokosnusspalmenhain beherbergt. Der Park hat den Namen “L’Union Estate”. Alternativ kann man den Strand auf demselben Weg mit dem Fahrrad oder dem Ochsenkarren erreichen. Fahrrad und Ochsenkarren sind zugleich die beiden gängigen Verkehrsmittel auf der Insel. Auf dem ansonsten kleinen Wegenetz der Insel bewegen sich ansonsten nur etwa 10-12 motorisierte Fahrzeuge mit Sondergenehmigung. Durch die geringe Ausdehnung der Insel ist somit jeder Punkt der Insel in etwa binnen einer Stunde leicht zu erreichen.
La Digue verfügt an der Westküste über einen kleinen Hafen, wo der Katamaran und ein weiteres Passagierschiff anlegen, um Besucher und Waren von der Hauptinsel Mahé oder Praslin zu bringen. Der kleine Hafen verfügt über einige hübsche und gut sortierte Läden mit landestypischen Produkten, Bars und Restaurants sowie eine Bank mit Geldautomat. Auch ein paar Fahrradverleiher bieten ihre Dienste an. Vom Hafen aus erstreckt sich das Wegenetz in Richtung Norden, Süden und Inselmitte. So gelangt man schnell und leicht zur eigenen Unterkunft.
Neben dem oben erwähnten Strand Anse de Source d’Argent und dem Park “L’Union Estate” gibt es einige weitere wirklich spektakuläre Schönheiten, die La Digue zu bieten hat. Dazu zählen nicht nur die zahlreichen weiteren Traumstrände (allen voran der Strand Grand Anse im Südosten), sondern auch die Inselmitte, die ein kleines Naturrervat bereithält. Es handelt sich um das “Veuve Reserve”. Dies ist das Brutgebiet des berühmten Seychellen-Paradiesschnäppers, einer seltenen und nur auf den Seychellen beheimateten tiefblau gefärbten Vogelart. Einen Bootsausflug wert ist unbedingt auch die Mini-Insel “Coco Island” mit ihrem umliegenden tadellosen Riff, das ideale Tauch- und Schnorchelbedingungen bietet.
Die Ostseite von La Digue ist nahezu unbebaut und bietet zahlreiche lange, weiße Sandstrände, an denen der Seychellen Urlauber in aller Regel ganz allein die Sonne und das Meer genießen wird. Denn La Digue bietet nur eine begrenzte Zahl von Unterkünften, so dass sich niemals zu viele Besucher auf der Insel befinden. Der verträgliche Tourismus, die Besinnung auf Beschaulichkeit, ruhiges Inselflair im Robinson-Crusoe-Style werden hier auch seitens der Regierung groß geschrieben. Wer nach La Digue kommt, wird dies umgehend spüren. La Digue gehört ganz gewiss zu den letzten Inselparadiesen dieser Erde und ist daher ganz besonders empfindlich und schützenswert, wie das folgende Gedicht zeigt:
So lang wie dem Menschen es trefflich gelingt,
die Natur in die Grenzen der Ordnung zu schließen,
dass dort, wo sie fließt, er zum Stillstand sie zwingt,
wo sie stillsteh’n will aber zwingt weiter zu fließen,
stellt selbst er sich, nicht die Natur, der Gefahr ,
was er eigentlich sucht, von der Welt zu vertreiben,
bis, was einst im Überfluss vorrätig war,
kann im hintersten Fleckchen der Welt nur verbleiben.
Dies Inselchen nun, wo auch immer es liegt,
kann im Kleinen die Schönheit von einstmals entfalten.
Weil anderswo aber der Mensch sie besiegt,
kann Natur diesen Schatz nicht auf ewig erhalten.
So wird man einst sagen, bevor’s Wasser stieg,
war der Welt schönste Insel die Insel La Digue.