Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Traumurlaub auf den Seychellen

    Wir, Thomas (29) und Lara (27), reisen beide sehr gerne, weshalb wir uns im Vorhinein schöne Urlaubsdestinationen überlegen. Nachdem wir beide begeisterte Taucher sind und im Urlaub auch gerne Erholung an schönen Stränden suchen, fiel die Wahl auf die wunderschönen Seychellen.

    Als Reisezeit suchten wir uns den Oktober aus, um dem grauen Herbst zu entkommen und für einige Tage ins Paradies entfliehen zu können. Neben den offensichtlichen Wetterargumenten sprach auch die Tatsache, dass sich in dieser Zeit angeblich die Winde drehen und somit die besten Sichtbedingungen für Taucher herrschen sollen, eben im Oktober für eine Reise auf die Seychellen. Über Internetrecherche kamen wir recht schnell auf Seyvillas, die zunächst mit tollen, kompakten Informationen über die Seychellen und später mit toller Organisation und super Kundenservice überzeugen konnten. Nachdem ein paar operative Rückfragen geklärt waren und unser Urlaubspackage zusammengestellt war, stand dem Traumurlaub auch nichts mehr im Wege.

    Von Budapest aus (wo wir aktuell wohnen) ging es via Dubai auf die Seychellen, auf Mahé, und von dort mittels Fähre auf La Digue, wo unsere Reise begann. Die kleine Insel ist fußläufig oder per Rad erschließbar. Wir kamen im Etoile Labrine unter; ein kleines, familiär geführtes Guesthouse, bestehend aus sehr sauberen Bungalows, großem Bad und eigenem Garten. Die Besitzerin erkundigt sich zu Beginn und im Laufe des Aufenthalts nach unserem Befinden, half mit Insiderinfos aus und unterstützte auch bei organisatorischen Dingen, wie das Buchen von Fahrrädern. Also steuerten wir fortan per Rad sämtliche Traumstrände und -buchten an, wie den berühmten Anse Source d'Argent (Eintritt 100 SCR pP) im Südwesten der Insel, Grand Anse und Petite Anse, Anse Cocos im Südosten sowie Anse Severe und Anse Patates im Norden auf zwei Rädern an. Letztgenannte Strände eignen sich besser zum Schnorcheln, wo man sich neben der Entdeckung der vielfältigen und bunten Fischfauna auch über Schildkröten und Rochen erfreuen kann. Acht geben sollte man jedenfalls aber auf die mitunter starken Strömungen.

    Image ImageMit Seychellen Flagge an der Petite Anse Image

    Auf Schildkröten trifft man auf La Digue jedoch nicht zur im Wasser sondern auch auf Landwegen – einfach spektakulär!

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    Nachdem wir das Guesthouse inklusive Frühstück buchten, hielten wir uns tagsüber mit kleinen Snacks bei Laune. Am Abend gingen wir dann in vorgeschlagene Restaurants (die meistens an Hotels oder Guesthouses angeschlossen waren) oder Take-Aways (preislich billiger) essen. Die Vielfalt der kreolischen Küche ist enden wollend, die frischen Fischgerichte sollten Sea-Food-Fans aber jedenfalls überzeugen. Es gibt verhältnismäßig ein reichliches Angebot an internationaler Küche. Es ist der Größe der Insel geschuldet, dass man einigen Personen, die man auf der Fähre, am Strand oder im Guest-House trifft, auch am Abend im selben Restaurant bei einem kalten Seybrew, dem lokalen Bier, wiedersieht.

    Im zweiten Teil der Reise ging es dann auf die Insel Praslin. Außergewöhnlich waren die Strände Anse Lazio und Anse Georgette.

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    Anders als die übrigen Strände konnten diese beiden an die Schönheit der Strände auf La Digue nahtlos anschließen. Wir kamen im Acquario Villa Guesthouse unter, das in unmittelbarer Nähe zur Tauchschule Whitetip Divers liegt. Gleich nach Ankunft in unserem Guesthouse wurden wir von der sehr freundlichen Besitzerin Nora empfangen, die uns kompakt über alles Wissenswerte informierte und uns die gepflegte Unterkunft zeigte, die wir uns mit einem netten, deutschen Pärchen teilten. Auch hier hatten wir das Frühstück gebucht, was nicht besonders billig aber doch praktisch war. Leider bietet das Guesthouse auf Praslin (noch) kein WI-FI an.

    In den ersten Tagen machten wir vom Tauchangebot der oben erwähnten Whitetip Divers gebrauch. Die Tauchschule wird von einem netten Ehepaar geführt, das sich seit 11 Jahren ein sehr professionelles Team aufgebaut hat, gut gewartetes Equipment hat und tolle Tauchdestinationen anfährt. Wir konnten viele tolle Eindrücke und Fotos mitnehmen, und sahen unter anderem Schildkröten, Oktopusse, Baby- und Ammenhaie, sowie einen großen Stachelrochen und einen riesigen Büffelkopf-Papageifisch.

    Auch für die weniger tauchbegeisterte Touristen, die Praslin bereisen, gibt es eine Vielzahl von Ausflugszielen, wie Schnorchelsafaris oder den Besuch des Naturschutzgebietes (mit der berühmten Coco de Mer), die man vorab oder vor Ort buchen kann. Abends kann man auch hier im Nahe gelegenen „Dorf“, das viel eher ein Straßenabschnitt mit ein paar netten Restaurants, Take-aways und Früchteverkäufern ist, noch gut Essen gehen und den Tag ausklingen lassen. Apropos Ausklang: Als wir uns die ersten Worte auf Kreolisch antrainiert hatten und uns den für die Insel typisch entspannten Lebensstil angeeignet hatten, waren die zehn Tage auch schon rum und wir mussten die Heimreise antreten.

    Fazit: Die Seychellen sind etwas für Hedonisten, die der Hektik des Alltages entfliehen möchten und auch das nötige Kleingeld mitbringen. Die sehr freundlichen und vom (angenehm limitiert gehaltenen) Tourismus noch nicht genervten Seychellois begegnen einem mit Gastfreundschaft und das meist in mindestens drei Sprachen fließend, sodass es auch zu keiner Zeit Verständigungsprobleme geben kann.
    Die Insel La Digue hat uns dann doch etwas besser gefallen, weil die Strände teilweise schon kitschig schön waren und die Fortbewegung mit dem Fahrrad sehr kurzweilig und einfach(er als auf Praslin) war.

    Tipps: Bargeld, das man am Flughafen oder idealerweise am Hafen wechseln kann, sollte man immer ausreichend dabei haben, da nicht überall Kreditkarten akzeptiert werden.
    Auf Praslin kann man um 5 SCR die ganze Insel abfahren – die Busfahrzeiten sind flexiblerweise jedoch etwas abweichend von den Fahrplänen.
    Vor Ort (am Flughafen zB.) kann man sich SIM-Karten kaufen. Mit einem entsprechend gebuchten mobilen Datenpaket ist man dann auch nicht mehr an das spärlich ausgebaute WLAN-Netz angewiesen.

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  • Image von Lara & Thomas Wolfsberg
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