Direktflüge nach Mahé (SEZ)

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Täglich fliegen mehrere Airlines mit Zwischenstopp auf die Seychellen.
Hier finden Sie alle Direktflug Möglichkeiten im Überblick.

Flughafen Airline Hinflug Rückflug
Frankfurt (FRA) Condor Fr. Sa.
Wien (VIE) Austrian Airlines Mi.* Do.*
*ab Oktober 2017
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    Unvergesslicher Seychellen-Urlaub

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    Für uns waren die Seychellen schon immer ein Traumziel, das man mindestens einmal im Leben gesehen haben muss. Finanziell aber nicht erschwinglich, daher dachten wir, es würde wohl auch ein ewiger Traum für uns bleiben, bis wir dann die Reportage Traumziel Seychellen im WDR sahen und unsere Überlegungen neu ins Rollen kamen. Noch während der Reportage wurden im Internet die Reiseportale nach guten Angeboten für die Seychellen durchstöbert. So kamen wir dann letztlich auch auf SeyVillas, eine Agentur, die quasi in unserer Heimatstadt Bielefeld zuhause ist - was für ein Zufall.

    Beim Durchstöbern der Angebote stellten wir fest, dass die Seychellen doch ein erschwingliches Reiseziel sind, wenn man nicht auf ein 5 Sterne Luxushotels mit 2 Wochen All Inclusive besteht. So fingen wir an, uns einen Reiseplan für die Seychellen zu machen und fanden schnell gute Gasthäuser zu erschwinglichen Preisen. Alles zusammen haben wir dies als Paket bei Seyvillas angefragt und wenige Tage später haben wir alles fest gebucht… der Traum von den Seychellen sollte nun Wirklichkeit werden.

    Mit Direktflügen ab Düsseldorf mit Air Seychelles ging unser Abenteuer dann am 09.06.2017 auch schon los. 10 Stunden später landeten wir auch schon auf Mahé, wo wir die ersten 5 Tage unserer 15 tägigen Reise verbrachten. Mittels Mietwagen, den wir vorher schon im Internet gebucht hatten, ging es dann vom Airport direkt zu unserer ersten Unterkunft – dem Grann Kaz Guesthouse am Anse à la Mouche. Das Guesthouse wurde erst 2016 eröffnet und es liegt sehr gut gelegen im Südwesten der Insel. Das freundliche Personal gab uns gleich hilfreiche Tipps für unseren Aufenthalt. Unser Zimmer war sehr geräumig, stets sauber und auch mit eigener Küche.
    Da wir in der Nebensaison (Juni) dort waren, waren einige Restaurant bereits geschlossen, sodass die Essensauswahl teils leider sehr beschränkt war. Wir konnten aber auch das Abendessen bei uns im Guesthouse bestellen, was sich als sehr gute Alternative zu den lokalen Restaurants erwies.

    Mit unserem Mietwagen erkundeten wir dann die Insel. Zuerst steuerten wir die Strände im Süden der Insel an… Police Bay, Petite Police, Anse Intendance, Anse Takamaka und Baie Lazare. Besonders herauszuheben war der Sonnenuntergang an der Anse Takamaka… mit einem kühlen Seybrew ging unser Tag zu Ende.

    ImageAnse Takamaka ImageAnse Takamaka

    Weitere Highlights auf Mahé: Port Glaud und der Port Launay Nord Maritime Park. Der Strand des Constance Ephelia Hotels zählt zu einem der schönsten auf der Insel und es lohnt sich, hier einen Tag einfach nur am Strand zu verbringen.

    Unser absolutes Highlight war aber der Aufenthalt am Strand Petite Anse, den man nur über den Zugang des Four Seasons Hotels erreicht. Ihr könnt euch dort am Empfang melden und gebt eure Namen sowie Unterkunft an und schon wird euch – wenn ihr freundlich seit – der Zutritt gewährt. Ein netter Golf Caddy Fahrer nahm uns dann die ca. 8 min Fußweg bis direkt zum Strand mit. Das war bei der Hitze schon sehr praktisch

    Am letzten Tag auf Mahé schauten wir uns dann auch kleinste Hauptstadt der Welt – Victoria – an. Dort besuchten wir den sight>31|Hindu Temple - Arul Mihu Navasakthi Vinayagar, besichtigen den berühmten Wochenmarkt mit seinen vielen Verkaufsständen und shoppten ein paar kleine Souvenirs. Nachmittags trafen wir uns mit Freunden aus Deutschland, die zur gleichen Zeit auf den Seychellen waren, am Beau Vallon Strand und gingen gemeinsam auf den an jedem Mittwoch stattfindenden Markt im Zentrum von Beau Vallon. Hier gibt es leckeres Street Food und frisch gepresste Säfte. Wirklich sehr empfehlenswert!
    Unsere Zeit auf Mahé ging nun schon dem Ende entgegen und am nächsten Tag ging es per Propellermaschine von Mahé nach Praslin, der zweitgrößten Insel. Der Überflug dauerte nur ca. 15 Minuten und bot einen sagenhaften Ausblick über das Inselparadies.

    Für Praslin hatten wir ebenfalls schon von Deutschland aus einen Mietwagen organisiert und diesen direkt am Flughafen abgeholt. Sack und Pack wurden im Auto verstaut und los ging es zu unserer Unterkunft - der Chez Bea Villa. Dort erwartete uns ein sehr geräumiges Appartement mit 2 Schlafzimmern, großer Küche und einem tollen Wohn- und Essbereich. Tipp: hier könnt ihr günstig auch zu viert euren Urlaub verbringen. Die Unterkunft liegt etwas außerhalb von Anse Volbert (Cote d'Or), ein Mietwagen bietet euch hier schon einige Vorteile. Man unterschätzt schnell die Entfernungen und die Steigungen auf der Insel.

    Auf Praslin waren unser Hauptattraktion der Anse Lazio, an dem wir fast täglich einige schöne Stunden verbrachten. Die großen Felsformationen, auf die man mit ein wenig Geschick auch sehr gut klettern konnte, sind eine der schönsten Fotokulissen auf den Seychellen.

    ImageAnse Lazio

    Noch schöner - aber etwas aufwendiger zu erreichen - ist die Anse Georgette, einer der schönsten Strände weltweit. Dorthin kommt ihr nur über einen kleinen Pfad von der Anse Lazio aus oder wie wir mit vorheriger Anmeldung durch unser Guesthouse beim Constance Lémuria Resort. Es ist hier sehr wichtig, dass ihr euch früh genug dort anmeldet, da jeden Tag nur eine begrenzte Anzahl von Personen der Zutritt gewährt wird. Der etwa 20 minütige Fußweg führt über die Hotelanlage mit eigenem 18 Par Golfplatz. Der Weg ist bei der Hitze schon etwas erschwerend (hier wird man als Nicht-Hotelgast leider nicht vom Golf Caddy mitgenommen), der traumhafte Ausblick an der Anse Georgette entschädigt euch aber für die Strapazen der Anreise.

    ImageAnse Georgette

    Sehr zu empfehlen ist auch ein Tagesausflug auf die Insel Curieuse – einer Insel mit zahlreichen freilebenden Landschildkröten. Wir wurden mit einem kleinen Boot dorthin gebracht und nach dem Besichtigen der Schildkröten haben wir einen ca. 30 – 45 minütigen Fußweg über die Insel gemacht, um an anderen Ende anzukommen. Dort erwartete uns ein leckeres Barbecue mit frischem Fisch, Hähnchen und zahlreichen Salaten.
    Gut gestärkt wurden wir dort von unserem Boot aufgesammelt und es ging zur Insel St. Pierre, wo wir mitten im Meer schnorchelten. Eine wirklich sehr schöne Erfahrung, da man dort viele bunte Fische zu Gesicht bekam.

    ImageSaint Pierre, Praslin

    Am letzten Tag statteten wir dem Fond Ferdinand Park einen Besuch ab. Der Eintritt ist mit gut 8 Euro sehr günstig und beinhaltete eine geführte Tour durch den Dschungel. Unser Tourguide Clifford war wirklich sehr nett und lustig und versorgte uns während der Tour mit zahlreichen spannenden Informationen rund um den Vanille-Anbau und die Pflanzenwelt der Seychellen. So bekamen wir auch einen hervorragenden Einblick rund um die weltberühmte Coco de Mer. Diese kann nur mit einem Zertifikat ausgeführt werden, wer es ohne probiert, der bekommt eine Urlaubsverlängerung von 2 Jahren… im Gefängnis auf Mahé! Die Tour führt in Summe über 525 Stufen pro Weg, euer Fitnessprogramm habt ihr somit schon hinter euch, wenn ihr wieder zuhause seid. Ein toller Ausblick über die Insel kommt noch obendrein… aber schaut selbst:

    ImageFond Ferdinand

    Besonders hervorheben möchten wir auf Praslin auch noch das Coco Rouge Take Away & Cafeteria in Baie Saint Anne, wo wir regelmäßig und günstig zu Abend aßen. Es muss nicht immer teuer sein, um gut zu essen.

    Von Praslin aus ging es dann auch schon per Fähre weiter auf die dritte Insel La Digue. Diese Insel könnt ihr nur per Boot erreichen und auch nur per Fahrrad erkunden. Die wenigen Autos, die hier herumfahren, sind allesamt Taxis/ Transporter. Da unsere Unterkunft – die Villa Anse Source d'Argent – über kein WLAN verfügte, nutzen wir oft den freien WLAN Zugang am Hafen (Jetty). Unsere Unterkunft lag ca. 10 Gehminuten vom Hafen entfernt und ebenso – wie der Name schon sagt – in der Nähe des Anse Source d'Argent – einem der schönsten Strände der Welt. Diesen besuchten wir nahezu täglich, da er sehr viele unterschiedliche Liegeplätze in kleinen – von Felsen umgebenen Buchten – bietet und wie schon erwähnt, einfach wunderschön ist.

    ImageAnse Source d'Argent ImageAnse Source d'Argent

    Der Zutritt zum Strand erfolgt über den L'Union Estate Park und kostet pro Tag ca. 6 Euro / Person. Eine sehr gute Investition, denn das Geld wird für die Erhaltung des L'Union Estate Parks verwendet. Dort könnt ihr kleine wie große Schildkröten in einem Gehege erleben und sie füttern sowie den Vanille-Anbau und eine kleine Bootswerft besichtigen. In einem typisch kreolischen Haus erfahrt ihr dort auch mehr über die interessante Kultur der Seychellen.

    Gleich am ersten Tag unserer Ankunft erkundeten wir die Insel mit unseren Fahrrädern, die wir direkt an unserer Unterkunft anmieteten. Es gibt aber auch zahlreiche Fahrradverleihe, so dass ihr euch keine Sorgen machen müsst, zu Fuß laufen zu müssen. La Digue ist per Fahrrad nicht komplett zu umrunden, es gibt aber sehr viele Hotspots auf den Wegen, die direkt am Meer entlang führen. Sehr zu empfehlen ist ein Zwischenstopp bei Chez Jules im Norden der Insel, wo es sehr leckere frisch gepresste Säfte gibt und ihr dazu auch lecker Kokosnuss zum Essen bekommt.

    ImageChez Jules, La Digue

    Auf dem Weg zu Chez Jules seht ihr einige traumhafte Fotokulissen, die euch zu einem Zwischenstopp nahezu zwingen. Bei der Hitze aber auch eine sehr gute Alternative, wenn man mal öfters eine Pause einlegt.

    ImageLa Digue

    Was ihr euch auf jeden Fall nicht entgehen lassen dürft, ist eine geführte Tour zur Anse Marron mit dem Einheimischen Tourguide Robert zu buchen. Robert ist einer von nur 3 Tourguides auf La Digue, die diese Tour offiziell anbieten dürfen. Er kennt quasi jeden Quadratmillimeter der Insel und die Tour mit ihm und anderen netten Touristen war unser Seychellen Highlight schlechthin. Robert besuchte uns bereits am Vorabend in unserer Unterkunft und gab uns einen Ausblick darauf, was uns erwarten würde. Die Tour kostet ca. 40 Euro / Person und dauert ca. 8 Stunden. Am nächsten Morgen trafen wir uns um 8 Uhr am Heliport Treffpunkt und dann ging es auch schon los.

    Wir liefen zuerst gute 45 Minuten durchs Wasser (am Union Estate Park entlang), ehe es dann über die Felsformationen zum eigentlichen Ausflugsziel – der Anse Marron – ging. Ihr solltet für die Tour neben ausreichend Wasser auch entsprechendes Schuhwerk (Wasserschuhe, feste Schuhe) mitnehmen. Wir kletterten durch einige enge Felspassagen, durch von Wasser umflutete Höhlen und von Sträuchern umgebene Dickichte. Robert gab uns dabei stets wichtige Tipps und Hilfestellungen. An der wunderschön gelegenen Anse Marron angekommen legten wir eine ca. 1,5 stündige Mittagspause ein, während Robert für die Teilnehmer der Tour ein ausgiebiges Früchtesortiment zum Verzehr vorbereitete.

    An diesem Strand und auf dem Weg dorthin entstanden einige unserer schönsten Urlaubsfotos. Robert ließ es sich auch nicht nehmen, auf einen ca. 10 Meter hohen Fels zu klettern… Wahnsinn. Anbei ein paar Impressionen und Aufnahmen von unserer Tour.

    ImageAnse Marron, La Digue ImageAnse Marron, La Digue ImageAnse Marron, La Digue ImageAnse Marron, La Digue ImageAnse Marron, La Digue

    Zum Ende der Tour sind wir noch durch den Dschungel gelaufen und Robert erklärte uns, wie man eine Kokosnuss öffnet. Er kletterte dazu mal eben leichtfüßig selbst auf die Palmen und holte diese dort herunter, als wenn es nichts Leichteres gäbe.
    Um ca. 16 Uhr kamen wir dann am Ausgangspunkt unserer Tour an. Erschöpft legten wir uns zum Entspannen nochmal an den Anse Source d'Argent, ehe wir abends ein beim Gala Takeaway zu Abend aßen und den tollen Tag gemütlich ausklingen ließen.

    Das kreolische Buffet beim Zerof Restaurant solltet ihr euch auf La Digue ebenfalls nicht entgehen lassen. Für ca. 25 Euro / Person erhaltet ihr ein leckeres Buffet mit Fisch, Steaks, Salaten, etc. und Live Musik wird dort ebenso geboten.

    Die Strände Anse Cocos, Petite Anse und Anse Cocos erreicht ihr nur per Fußweg (ca. 45 Minuten) ab der Anse Cocos. Der Weg führt euch durch den Dschungel und über Felsen. Auch hier empfehlen wir euch festes Schuhwerk. Der natürliche Pool am Ende der Anse Cocos lässt euch die leichten Anstrengungen schnell vergessen. Aufgrund der Gezeiten empfiehlt sich hier eine relativ frühe Ankunft, da man im natürlichen Pool nur bei Ebbe baden kann.

    ImageAnse Cocos, La Digue

    Mit der Fähe von La Digue nach Praslin und dem 15 Minuten Flug von Praslin nach Mahé startete dann nach 15 tollen Tagen leider auch schon unsere Heimreise nach Deutschland. Wir können die Seychellen nur jedem wärmstens empfehlen und wären gerne noch länger geblieben, um auch die anderen ca. 110 kleinen Inseln der Seychellen zu erkunden.

    Zu unserer gewählten Reisezeit im Juni gibt es dort die wenigsten Regentage pro Monat und es weht die ganze Zeit ein leichter, erfrischender Wind. Mit gut 28 bis 30 Grad ist es dabei auch erträglich warm und die Sonne lässt sich sehr oft am Himmel blicken. Da zu dieser Zeit auch die Nebensaison auf den Seychellen herrscht, habt ihr hier die Möglichkeit, sehr gute Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen zu bekommen.
    Wir kommen sicherlich noch einmal wieder… denn auf der Welt gibt es wenige noch schönere Plätze und Strände.

    Kristin & Mario

    ImageAnse Lazio
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  • Image von Kristin & Mario Bielefeld
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