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Seychellen Reiseführer

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Nid d’Aigle

Hoch hinaus auf La Digue

Die bevorzugte Fortbewegungsart zur eingehenden Erkundung La Digues ist das Gehen. Trotz der minimalen Ausdehnung der Insel bieten sich diverse Touren an, bei denen die Schönheit und Einzigartigkeit unmittelbar zu erfahren ist. Zu den Aufsehen erregenden Herrlichkeiten gehören allem voran und selbstredend die malerischen Strände, aber auch die eine oder andere Station mit kulturellem oder botanisch-geografischem Schwerpunkt lohnt einen Besuch.

Ein echter Klassiker ist die Bergtour zum Nid D’Aigle. Auf etwa 4 km Strecke geht es aufsteigend bis zum höchsten Punkt der Insel (333 m), von dem aus man mit einem sensationell schönen Blick über La Digue und die Nachbarinseln belohnt wird. Der Aufstieg ist nicht zu unterschätzen, zudem gibt es auf der gesamten Strecke wenig Schatten. Im Idealfall bricht man also früh auf.

ImageAusblick vom Nid d’Aigle. Das Foto wurde von unseren Kunden Peter & Katharina geschossen.

Wer die erste schweißtreibende Etappe aussparen möchte, der kann den halben Weg zum Gipfel per Taxi zurücklegen. Dieses fährt einen dann beispielsweise von La Passe aus bis zur Bergsiedlung Belle Vue, wo man im Café und Restaurant einen ersten Stopp einlegen kann. Wer vorab reserviert, kann sich auch vom Pickup Service des Snack Bellevues direkt vom Hotel abholen lassen. Hier gibt es nicht nur Snacks und frische Säfte, sondern in exzellenter Lage eine schöne Aussicht auf La Passe und Réunion sowie hinüber zu Praslin, Curieuse und Aride..


Neben dem Lokal startet der eigentliche Wanderweg, der mit weichem Waldboden, Granitsteinen und roter Erde abwechslungsreiche Untergründe bietet. Heimische Tiere wie der bis zu 30 cm lange Riesentausendfüßler, Schnecken, Wanzen und Spinnen können links und rechts des Weges entdeckt werden. Nach und nach lichtet sich das dschungelartige Gelände und auf einem weiteren Höhenrücken bewältigt man die letzten Meter nach oben. Vom höchsten Punkt aus sind Praslin, Félicité und Marianne zu sehen, bei klarem Wetter lässt sich im Osten sogar Frégate erblicken. Für den Abstieg wählt man entweder den Aufstiegsweg oder wandert in nördlicher Richtung weiter. Es tun sich dann mehrere Möglichkeiten auf, zum Teil in Form kleiner Trampelpfade, wieder zum Hauptweg und Tal hinab zu kommen.



 
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Julia

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