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Ramona & David
von Ramona & David

Traumhafte Segeltour durch die Seychellen

Tag #1: Mahé → Sainte Anne Marine Park

Spektakulär, dieser Anflug auf die Seychellen. Zur Überbrückung der Zeit zwischen Landung um 7 Uhr morgens und Einschiffung um 15 Uhr, buchten wir Frühstück + Poolzugang im Eden Bleu Hotel auf der künstlich angelegten Eden Island. Direkt dort befindet sich der Yachthafen, von wo aus unsere Reise starten sollte. Auf unseren Katamaran „Bacchus“ kamen wir und vier weitere deutschsprachige Gäste. Von sechs Kabinen waren somit nur drei belegt! Nach einer kurzweiligen Einführung konnte das Abenteuer beginnen. Den Abend verbrachten wir im Sainte Anne Marine Park, etwa eine halbe Stunde vor der Küste Mahés. Wir genossen unser erstes Abendessen, welches noch die ganze Woche lang sehr liebevoll angerichtet und lecker werden sollte.

Einschiffung Eden IslandEinschiffung Eden Island Tag #2: St. Anne → Praslin

Zum Frühstück gab es Toast, allerlei Aufstriche, Käse, Schinken, Eier mit Milch, Kaffee und Fruchtsaft. Danach fuhren wir nach Praslin, der zweitgrößten Insel der Seychellen. Ziel war die Anse Lazio. Dort angekommen ging es mit dem Dingi an den Strand, wo wir einen kurzen, aber knallharten 10%-Steigung-Walk hinlegten. Am Scheitelpunkt dieses Hügels genossen wir kurz den Ausblick auf das Meer, bevor es zurück an den Strand ging, wo wir mit den anderen planschten.

Straße zur Anse LazioStraße zur Anse Lazio Tag #3: Praslin → Coco Island → La Digue

Heute stand das Vallée de Mai, UNESCO Weltnaturerbe, auf dem Plan. Wir entschieden uns nach kurzer Absprache jedoch einstimmig für das weit weniger bekannte Naturreservat Fond Ferdinand, welches erst 2013 eröffnete. Wie auch das Vallée de Mai ist der Fond Ferdinand Heimat der Coco de Mer. Wieso wir den Fond Ferdinand bevorzugt haben:

  • Weniger Touristen
  • Weit günstigerer Eintrittspreis, darin inbegriffen ein Guide
  • Ein traumhafter Aussichtspunkt
Wir können an dieser Stelle keinen Vergleich ziehen, aber das was wir gesehen haben, können wir zu 100% weiterempfehlen. Die etwa einstündige Wanderung durch den Dschungel zum View Point führte über etliche Treppenstufen, die, körperliche Gesundheit vorausgesetzt, gut zu bewältigen sind.

Mitten im Fond FerdinandMitten im Fond Ferdinand Abstieg vom View Point des Fond FerdinandAbstieg vom View Point des Fond Ferdinand Als es nach kurzem, aber heftigem Regenschauer wieder aufklarte besuchten wir Coco Island. Ein Traum von Inselchen und eine der schönsten Erinnerungen: Wir borgten uns das Kajak und paddelten zum Strand, wo man zwischen, über und durch Felsspalten klettern und kriechen konnte. Wir genossen die Zweisamkeit. Gegen Abend fuhren wir eine Stunde lang zum Hafen von La Digue, wo wir die Nacht verbrachten.

Coco Island nur für uns alleineCoco Island nur für uns alleine Tag #4: La Digue → Curieuse

Heute stand das Erkunden La Digues auf dem Programm. Wir mieteten uns ein Fahrrad und radelten zum L'Union Estate, einem Naturschutzpark. Diesen muss man durchqueren, wenn man zur berühmten Anse Source d'Argent möchte. Das Fahrradfahren durch den Park war sehr schön. Wir waren auch ganz erstaunt über den vierzig Meter hohen Monolithen in der Mitte des L'Union Estate.

Inmitten des L'Union EstateInmitten des L'Union Estate Ziemlich bald machten wir uns auf den Weg zum Nid d’Aigle. Die Besteigung dieses "Berges" (Höhe: 333 m) stand auf unserer Wunschliste. Nach etwa einer Stunde schweißtreibendem Fußmarsch erreichten wir eine kleine Bar in Belle Vue. Wir schnappten uns eine eisgekühlte Cola und waren überwältigt von der atemberaubenden Aussicht über die ganze Insel und darüber hinaus. Gestärkt traten wir die abenteuerliche Wanderung durch den Urwald zur Spitze des Berges an. Sowohl den Aufstieg als auch Abstieg trafen wir keine anderen Menschen. Am Ziel angekommen erwartete uns noch einmal ein 360-Grad-Ausblick.

Aussicht vom Nid d‘AigleAussicht vom Nid d‘Aigle Letzter Halt für diesen Tag: Grand Anse. Der Strand war wie aus dem Bilderbuch! Nur schwimmen ist aufgrund gefährlicher Unterströmungen hier meistens nicht erlaubt.

Grand AnseGrand Anse Tag #5: Curieuse → St. Pierre → Praslin

Am Morgen machten wir um St. Pierre eine kleine Kajak-Tour (eine Umrundung dauert ca. sieben Minuten). Danach setzten wir nach Curieuse über, wo wir eine Landschildkröten-Aufzuchtstation besuchten. Den Tierchen ging es hier wirklich prächtig, sie konnten sich frei bewegen und es waren für das große Gebiet sehr wenige Touristen vor Ort. Die ausgewachsenen Schildkröten waren zwischen 45 und 95 Jahre alt. Im besten Alter, würde so manch einer sagen, wenn man bedenkt, dass sie im Schnitt 150 Jahre alt werden. Im Anschluss war eine kurze, etwa einstündige Wanderung über die Insel zum gegenüberliegenden Strand geplant, wo uns unser Skipper wieder abholte.

Tag #6: Praslin → Cousin → Mahé

Zum Aufwachen ankerten wir früh morgens in der bisher schönsten Bucht, der Anse Georgette. Diese befindet sich im Nordosten Praslins. Danach ging es nach Cousin. Sie ist bedeutendes Rückzuggebiet für seltene, endemische Tiere sowie Pflanzen. Die Vorschriften für das Betreten der Insel sind streng: so dürfen sich Ausflugsboote dem Strand nur auf zwanzig Meter nähern, die restliche Strecke werden Ausflüger von den Betreibern der Insel, dem BirdLife International, mit deren eigenen Dingis abgeholt. Zudem wird nur eine Führung pro Tag angeboten – alleine ist es nicht erlaubt, die Insel zu überqueren. Zur Mittagszeit hissten wir die Segel und machten uns auf den Weg nach Mahé, genauer nach Port Launay North Beach.

Tag #7: Mahé

Zum Frühstücken suchten wir uns ein anderes Örtchen. Wir fanden drei kleine, nebeneinander liegende Strände im Nordosten Mahés. Diese hatten wir für mehrere Stunden nur für uns alleine! Wie traumhaft es hier aussah! Den späten Nachmittag und Abend verbrachten wir vorBeau Vallon, dem „touristischsten“ Ort der Seychellen. Dort genossen wir unseren letzten Abend auf den Seychellen. Ganz bestimmt „auf Wiedersehen“!

Einsamer Strand auf MahéEinsamer Strand auf Mahé
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Julia

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