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Sabine & Pascal
von Sabine & Pascal

Abwechslungsreiches Inselhopping

Bis vor einem Jahr dachte ich, dass es Urlaub auf den Seychellen nur in der Luxusvariante gibt und dies zwangsläufig so teuer ist, dass ich es mir nie leisten könnte (oder wollte). Als es an die Planung der Flitterwochen ging – für die man ja gern etwas mehr als üblich ausgibt – bin ich bei der Recherche gleich auf SeyVillas gestoßen und war begeistert vom Inselhopping-Konfigurator. Das beste daran war für uns, dass wir so komfortable Hotels für den Start und den Schluss auswählen und mit günstigen Unterkünften kombinieren konnten, um die Kosten insgesamt in einem vertretbaren Rahmen zu halten.
Damit wir uns wirklich um nichts kümmern mussten, haben wir von den Flügen über die Unterkünfte und Transfers bis hin zum Mietwagen alles über SeyVillas gebucht. So brauchten wir immer nur nach einem Mitarbeiter von Creole Ausschau zu halten und ihm unseren Voucher zu geben.

Bevor ich mit unserem Reisebericht beginne, möchten wir uns zunächst bei Frau Bentrup aus dem SeyVillas-Team bedanken, die uns sowohl bei der ursprünglichen Buchung kompetente Unterstützung bot als auch bei der Umbuchung unserer Flugverbindung, nachdem die von uns gebuchte Direktverbindung durch AirSeychelles eingestellt wurde.

Mahé

Wir kamen dienstagmorgens auf Mahé an. Am Flughafen war ganz wenig Betrieb, sodass wir im Nu unsere Koffer hatten und mit dem bereits auf uns wartenden Creole-Mitarbeiter den Transfer zu unserer ersten Unterkunft, dem Constance Ephelia, antreten konnten. Die positiven Aspekte des Hotels waren das wirklich neuwertige, extrem komfortable Zimmer sowie die weitläufige Hotelanlage inklusive Wanderweg mit herrlicher kleiner Bucht (Anse Koken).

Anse KokenAnse Koken Anse KokenAnse Koken

Von der Anse Koken aus kann man noch weiter gehen zu den Ephelia-Stufen.

Ephelia-StufenEphelia-Stufen

Wir besuchten auch den Sauzier-Wasserfall, der nur einen kurzen Fußweg vom Hotel entfernt liegt. Neben der Kirche in Port Glaud geht ein kleiner Weg ins Inselinnere. Nach wenigen Hundert Metern kommt eine Art Tor, an der man 25 Rupien pro Person als "Eintritt" zahlen muss. Kurz dahinter liegt auch schon der Wasserfall. Auf dem Rückweg wurden uns Kokosnüsse für 25 Rupien angeboten, am Strand nehmen sie 175!

Sauzier-WasserfallSauzier-Wasserfall

Für den Transfer zu unserer nächsten Unterkunft, der 34|Lemongrass LodgePort Glaud, der sich gleich neben unserer ersten Unterkunft befand, hätte uns eigentlich sehr gut gefallen, besser noch als die direkt in der Hotelanlage liegenden Strände Port Launay North Beach und Port Launay South Beach, allerdings lagen dort einige Glasflaschen und Müll herum, weshalb wir uns nicht weiter aufhielten.

56|Port GlaudPort Glaud

Außerdem fing es an zu regnen. Je weiter wir aber in den flacheren Süden kamen, desto besser wurde das Wetter auch wieder. Ein echtes Highlight unter den Stränden im Süden war die Baie Lazare: recht breiter, weißer, pudriger Sandstrand, kaum Seegrasanschwemmungen, viele Palmen, kleine Wellen in strahlenden Blautönen... Hier hätten wir ewig bleiben (und schaukeln ;)) können.

46|Baie LazareBaie Lazare Schaukel an der 46|Baie LazareSchaukel an der Baie Lazare

Ein weiteres Highlight war die Anse Takamaka. Wir legten noch einen Zwischenstopp im Supermarkt ein und machten uns dann auf den Weg zurück in den nördlichen Teil der Insel, weil dort auch unsere zweite Unterkunft, die Lemongrass Lodge, lag. Wir hatten komplett ohne Verpflegung gebucht und von zuhause bereits Pasta, Pesto und Müsli mitgebracht, da wir wussten, dass die Preise auf den Seychellen etwas höher liegen. Das von uns gebuchte Apartment Carambole war absolut zweckmäßig und verfügte sogar über eine Klimaanlage. Hier stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben ohnehin nur dort geschlafen und gegessen, ansonsten waren wir unterwegs.

Apartment CaramboleApartment Carambole

Passenderweise ist das Apartment von Sternfruchtbäumen umgeben, an denen wir uns bedienen duften. Der Besitzer, Basil, war sehr unkompliziert und freundlich. Es gibt auch Mangobäume in Basils Garten, die Mangos waren nur leider gerade nicht reif. Nachdem wir unser Gepäck ins Apartment verfrachtet hatten, fuhren wir zum Sunset Beach, weil wir dort schnorcheln und den Sonnenuntergang anschauen wollten. Leider fanden wir keinen öffentlichen Weg runter, weshalb wir dann verschiedene andere Strände weiter nördlich anschauten. Die Anse l'Ilot lud schließlich zum Verweilen ein. Mir war es schon zu schattig/ zu kühl, um ins Wasser zu gehen, weshalb ich riesige Seesterne und Feuerfische verpasste... Mein Mann war begeistert vom Schnorcheln dort.
Am nächsten Tag machten wir uns mit ein paar Sternfrüchten und viel Wasser im Gepäck auf zur Anse Major. Wir parkten den Mietwagen am La Scala Restaurant in Danzil (keine 10 Min. entfernt von unserer Lodge) und gingen von dort zu Fuß, der Weg ist leicht zu finden. Der Trail ist recht abwechselungsreich und belohnt neben den spektakulären Ausblicken auch mit einer kaum besuchten Badebucht am Ende.

Ausblick auf Anse MajorAusblick auf Anse Major Anse MajorAnse Major

Am Nachmittag fuhren wir nochmal zur Baie Lazaree, wo leider sehr viel los war, sodass wir nur noch mit Not einen Platz mit etwas Schatten fanden. Trotzdem konnten wir hier wunderbar entspannen und den Tag ausklingen lassen.

Durch den Mietwagen konnten wir hervorragend auf das wechselhafte Wetter reagieren und unsere Zeit sehr flexibel gestalten. Wir sind die Sans Soucis-Panoramastraße abgefahren, die Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderwege ist und allein schon beim Durchfahren einen tollen Eindruck von der Vegetation Mahés vermittelt. Außerdem bietet sie mitunter spektakuläre Aussichten auf Eden Island.

Vegetation MahésVegetation Mahés Ausblick auf Eden IslandAusblick auf Eden Island

Abgegeben haben wir den Wagen erst am Fährhafen, als die Weiterfahrt nach La Digue anstand. Die Übergabe klappte reibungslos, genau wie die Fährüberfahrt. Zum Glück war das Meer ganz ruhig... Trotzdem waren wir sehr froh, der Empfehlung von SeyVillas gefolgt zu sein, Oberdeck zu buchen. Nachdem sich meine Angst gelegt hatte, dass sich jemand übergeben würde, habe ich die Fahrt sogar genossen.

La Digue

Vor allem wegen der Lage hatten wir uns auf La Digue für das Patatran Village entschieden. Wir buchten Standard Room und Frühstück und waren sehr zufrieden mit unserer Wahl. Das Zimmer, vor allem das Bad, hatte die besten Zeiten lange hinter sich, aber dessen waren wir uns schon vor der Buchung bewusst. Das Patatran ist mit Liebe zum Detail eingerichtet, das Personal war sehr freundlich und das Frühstücksbuffet war klasse: Eierspeisen frisch nach Wahl, Bacon, Tomaten und Gurken, Würstchen, Bohnen, eine täglich wechselnde warme Speise (mal Haferschleim, mal gebratener Reis, mal Spaghetti...), Wasser und Saft, Joghurt, Müsli, Toast, viel frisches Obst, Kokosnuss, selbstgemachte Marmeladen, Honig, süße Teilchen und Kuchen und vor allem hervorragende Pancakes. Einzig Wurst hatte meinem Mann gefehlt.
Der Strand direkt vor der Unterkunft ist zwar sehr schmal und wird von der Flut fast komplett eingenommen, aber es war unser Lieblingsstrand auf La Digue, nicht nur wegen der schönen Felsformationen. War das Meer ruhig, konnte man hervorragend schnorcheln (wir haben so viele verschiedene, teilweise auch wirklich große Fische gesehen, eine Schildkröte und auch Rochen), ansonsten hat es einen Riesenspaß gemacht, in den Wellen zu springen. Und schön anzusehen war der Strand immer!

Blick auf 11|Anse Patates von der Straße ausBlick auf Anse Patates von der Straße aus
11|Anse Patates - Felsen linksAnse Patates - Felsen links
11|Anse Patates – Felsen rechtsAnse Patates – Felsen rechts
11|Anse Patates– ruhiges MeerAnse Patates– ruhiges Meer
11|Anse Patates– Kraft der WellenAnse Patates– Kraft der Wellen
Wellenspringen an der 11|Anse PatatesWellenspringen an der Anse Patates

Die Anse Source d'Argent dagegen hat uns enttäuscht (vielleicht waren aber auch die Erwartungen zu hoch). Die Postkartenkulisse ist anscheinend nur schwer vor die Linse zu bekommen. Wir waren zwei Mal dort. Beim ersten Mal passte das Wetter, das Meer war ruhig, einzig der Wasserstand etwas zu niedrig, und sehr voll war es leider schon (gegen halb 11). Das zweite Mal gingen wir früh morgens hin, da war das Meer dann aber zu unruhig und die Sonne stand noch nicht hoch genug. Als wir gingen, kam schon der erste Schwung Besucher. Man muss aber wirklich sagen, die Größe der Granitfelsen dort ist beeindruckend...

Natürlich hatten wir auf La Digue auch Fahrräder gemietet. Um zu sparen, nicht für den ganzen Zeitraum, das war auch gar nicht nötig, weil wir wie erwähnt ja einen Top-Strand vor der Tür hatten und nach La Passe (zum Einkaufen, zum Take Away) war es auch nicht weit. Gegessen haben wir abends am Take Away, am liebsten bei Mi Mum´s und beim Gala Takeaway, meist für 50 Rupien. Die Gerichte (war hatten z.B. Thunfischsteak mit Mangosauce, vegetarisches Curry, Fischcurry, Hähnchencurry, Beef creole) waren wirklich sehr lecker, es gab auch immer etwas Salat (ohne Sauce) und Linsenbrei mit dazu. Empfehlenswert ist auch das Softeis, das mit 15 Rupien sogar günstiger als in Deutschland ist und genauso lecker (abgesehen von Schoko-Nuss bei Mi Mum´s, das schmeckte, als sei Maschinenöl drin...).

An den drei Tagen, für die wir Fahrräder gemietet hatten, haben wir die Ostseite der Insel erkundet. Der Nordosten hat wunderschöne Felsen - die spitzesten, die wir auf ganzen Reise gesehen haben.

La DigueLa Digue

An den Stränden war sehr wenig los. Wir haben niemanden baden sehen, vermutlich ist das aber mit den vielen spitzen Steinen im Wasser auch keine gute Idee. Die südöstlichen Buchten Grand Anse, Petite Anse und Anse Cocos dagegen laden dazu ein, ins Wasser zu gehen und sich an den Wellen zu erfreuen. Schwimmen sollte man hier aufgrund starker Strömungen nicht. Die Strände waren sehr gut besucht, obwohl es hier keine Unterkünfte gibt und nur die Grand Anse mit dem Fahrrad oder per Taxi erreichbar ist. Zu den Stränden Petite Anse und Anse Cocos geht es nur zu Fuß weiter.

La DigueLa Digue La DigueLa Digue

Autoverkehr gibt es auf La Digue kaum. Es fahren eigentlich nur ein paar Kleintransporter und Taxen. Dadurch – und weil man sich auch wirklich nicht verläuft – kann man auf La Digue auch hervorragend joggen. Vor allem frühmorgens, wenn noch kein reger Fahrradverkehr herrscht. Insgesamt war die Zeit auf La Digue sehr entspannend!

Praslin

Für den Abschluss unserer Flitterwochen hatten wir uns nochmal ein Hotel ausgesucht, das Constance Lémuria Resort. Zur Anlage gehören zwei Strände. Die Anse Kerlan war zu unserer Reisezeit unangenehm windig und das Meer sehr aufgewühlt, sodass wir uns dort nicht aufhielten (haben dort auch sonst niemanden gesehen). Die Petite Anse Kerlan, klein aber fein, ist ein Traum... Hier stehen viele bequeme Sitzsäcke und Liegen für die Hotelgäste zur Verfügung, mit Tischen und Schirmen. Indirekt gehört auch die Anse Georgette zur Anlage, die noch traumhafter war, aber leider kaum weniger besucht.

Von der Anse Georgette aus führt ein Trail zur Anse Lazio, den wir versucht hatten, zu gehen. Die Qualität des Weges lag weit unter den Trails, die wir von Mahé kannten. Es gab abschnittsweise kaum Wurzeln oder Steine, die Halt gegeben hätten. Bei staubtrockenem Boden, teilweise bedeckt durch Laub, hatten wir oft Mühe, nicht den Abhang runter zu rutschen. Irgendwann hat sich der Pfad auch verloren - oder wir sind falsch abgebogen -, jedenfalls fanden wir uns mitten im Wald wieder, verkratzt, verschwitzt und entnervt. Wir beschlossen, dass die Anse Georgette ja auch ganz schön ist, und kämpften uns den Abhang nochmal hoch, auf den Weg zurück... Möglicherweise lässt sich der Trail aus der anderen Richtung noch gut gehen. Wir trafen noch ein anderes Paar, das den Weg aus unserer Richtung ebenfalls nicht gefunden hatte.

Abgesehen von den erwähnten Stränden haben wir auf Praslin leider nichts gesehen, die Zeit war einfach zu kurz und wir wollten sie auch in der Hotelanlage genießen... Unser luxuriöses Zimmer, der aufmerksame Service und der wunderschöne Strand mit den bequemen Sitzsäcken boten einen überaus komfortablen Abschluss für unsere traumhaften Flitterwochen.

Für den Rückweg nach Praslin haben wir uns einen Inlandsflug gegönnt, und das würden wir auch immer wieder so machen... Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit der gewählten Reihenfolge der Inseln und Unterkünfte.

Für uns steht fest, dass wir die Seychellen nochmal bereisen werden – mit SeyVillas! Dann verzichten wir allerdings ganz auf hochpreisige Hotels und nehmen Ameisen- und Mückenfallen mit.

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Julia

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