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Magdalena
von Magdalena

Urlaub im Paradies

Honig ist nicht geflossen, aber das kristallklare, türkisfarbene Wasser war noch viel, viel schöner. Dann hört man noch die Vögel zwitschern, die Wellen rauschen, der sanfte Wind streicht einem über die Haut und man weiß plötzlich – das kann nur das Paradies auf Erden sein! Noch so lange werden wir uns an unseren Traumurlaub 2018 auf den Seychellen erinnern:

Angekommen sind wir auf Mahé, von dort aus ging es mit einem kleinen Propellerflugzeug auf unsere erste Urlaubsinsel, Praslin. Hier übernachteten wir in den Les Villas D'Or, das sind ein paar Chalets an der Anse Volbert (Cote d'Or), ganz zurückgezogen, idyllisch und wunderschön. Auf Praslin war unser erstes Ziel der Anse Georgette, ein Strand, der durch seine hohen Wellen beeindruckt. Baden konnte man trotzdem ganz wunderbar und vom Aussichtspunkt aus hatte man einen fantastischen Blick.

Blick auf die Anse GeorgetteBlick auf die Anse Georgette Auch das Vallée de Mai stand hier auf dem Programm, man fühlte sich wie im Dschungelbuch, umgeben von Palmen, Lianen und natürlich den Cocos de Mer .

im Vallée de Maiim Vallée de Mai Doch noch mehr dieser berühmt-berüchtigten Pflanze entdeckten wir im Fond Ferdinand: Hier wanderten wir, geführt von Walter, einem sehr netten Einheimischen, bis auf den Gipfel des geschützten Gebietes und genossen einen beeindruckenden Blick fast über die ganze Insel. Besonders war auch ein Ausflug auf die Vogelinsel Cousin: Wie der Name schon sagt, lernt man hier paradiesische Vögel kennen. Eine Insel weiter – auf Curieuse - krönte eine Wanderung über Holzstege bis hin zu einer wunderschönen Bucht mit einer Palme, die sich weit über das Wasser streckte, den Abschluss des Tages.

Doch natürlich stand auch Entspannung auf dem Programm und abends besuchten wir oft das Coco Rouge Take Away & Cafeteria, ein Imbiss-Restaurant, in welchem man zwar einfaches aber sehr leckeres kreolisches Essen genießen kann. Und am letzten Abend auf Praslin besuchten wir das Café de Arts und genossen leckere Cocktails.

Weiter ging es nach La Digue: eine Insel mit einem ganz anderen Flair, was natürlich auch daran liegt, dass sie viel kleiner ist als Praslin. Wir übernachteten in der Elje Villa, einem wunderbar gepflegten Haus mit großer Terrasse und einem schönen Garten mitten im Wohngebiet. Eines unserer ersten Ziele war natürlich der Anse Source d'Argent, bekannt aus diversen Werbespots und Filmen - und jetzt wissen wir auch wieso, denn er ist wirklich wunderschön mit seinen Granitfelsen. Generell prägt dieses Gestein das Gesicht der Insel, und so sieht man sie z.B. auch am beeindruckenden Grand Anse, dessen Kraft einem den Atem raubt.

Grand Anse, La DigueGrand Anse, La Digue Besonders schön war, dass man nur mit dem Fahrrad unterwegs ist. So radelten wir durch den kleinen Ort, um die Insel herum, durch das L'Union Estate & Anse Source d'Argent oder zum Anse Cocos, der einen Naturpool beherbergt .

Anse Cocos, La DigueAnse Cocos, La Digue Faszinierend war die geführte Wanderung zum Anse Marron. Es ging wortwörtlich über Stock und Stein, durch den Wald, über Granitfelsen, und sogar von Wasser durchflutete Felsspalten. Doch das lohnte sich: denn auch der Anse Marron birgt einen Naturpool, welchen wir lange genossen, bevor wir dann abends durch die langsam zurückkehrende Flut zum Anse Source d'Argent zurück wateten und dabei den Sonnenuntergang genießen konnten. Während unseres Aufenthaltes feierten die Seychellois gerade Mariä Himmelfahrt. Aus diesem Grund war ein Fest im Ortskern, auf dem wir auch einmal zu Abend aßen.

Oft von uns besucht war das kleine Lokal Chez Jules, das liegt relativ versteckt am Fahrradweg um die Insel herum, belohnt aber mit einem fantastischen Blick und einer tollen Atmosphäre. Der Abschied viel schwer, doch Mahé wartete auf uns! Diese größte Insel ist noch einmal komplett anders als La Digue oder Praslin. Wir fuhren mit der Fähre, was allerdings keine besonders empfehlenswerte Idee war, denn oft ist der Wellengang sehr stark und es wird einem schnell übel. Auf Mahé hatten wir, wie übrigens auf Praslin auch, einen Mietwagen. Schon der Weg zu unserer Unterkunft, den Blue Lagoon Chalets, war Kontrastprogramm zu den beiden bisherigen Inseln: Autobahnen, eine richtige Stadt, eine Universität...

Blick auf die Anse MajorBlick auf die Anse Major
Sonnenuntergang an der Anse a la MoucheSonnenuntergang an der Anse a la Mouche
Doch das alles hatte seinen Reiz und so erkundeten wir die Insel in den darauf folgenden Tagen genauer. Ein Highlight war sicher die Wanderung zum Anse Major. Wir liefen eigentlich durchgehend oben auf den Klippen, umgeben von Wald, Wiesen und Felsen und mit einem fantastischen Blick auf das Meer. Der Strand selber war sehr schwach besucht, was den Aufenthalt natürlich noch schöner machte. Zurück zum Ausgangspunkt brachte uns ein Fischerbötchen.

Wir besuchten natürlich auch Victoria, die Hauptstadt, waren uns allerdings einig, dass es zwar interessant war, diese zu sehen, die Stadt an sich aber weniger reizvoll ist.

Viel schöner war z.B. ein Besuch des Strands des Four Seasons Resort, der für jedermann zugänglich ist, wenn man seinen Namen an der Rezeption angibt. Dort waren wir oft, wie auch abends an den beiden schönen Restaurants bei unsrer Unterkunft am Anse à la Mouche. Oft fuhren wir auch einfach mit dem Auto herum und hielten an der Bucht an, die uns am besten gefiel. Hier ist zu erwähnen, dass der Norden der Insel viel touristischer ist als der Süden, deshalb zog es uns dort nur einmal hin. Im Süden der Insel fanden wir viele Ateliers, u.a. das von Donald Adelaide, Tom Bowers oder Michael Adams, alle sind interessante Menschen mit einer eindrucksvollen Geschichte.

Natürlich haben wir auf Mahé, wie auf allen Inseln auch, geschnorchelt, ein einmaliges Erlebnis. Kurz vor der Abreise galt unser letzter Besuch dem Le Jardin Du Roi Spice Garden, das ist ein wunderschöner Garten im Kolonialstil mit vielen einheimischen Pflanzen.

Ich könnte noch so viel erzählen, von eindrücklichen Erlebnissen bis hin zu fantastischen Stränden, aber sinnvoller ist es, dieses Paradies mitten im Indischen Ozean selbst kennen und lieben zu lernen. Und zu guter Letzt hätte ich fast die Riesenschildkröten vergessen! Sie haben in unseren Herzen einen ganz besonderen Platz eingenommen, so, wie diese wunderschönen Wochen selbst...
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Julia

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