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Christian
von Christian

Ein Traum, den man sich auch mit Kindern verwirklichen kann

Seit wenigen Wochen sind wir nun wieder zurück in Deutschland und denken nur allzu gerne an unsere Seychellenreise zurück. Wir, dass sind meine liebe Frau, unsere zwei kleinen Jungs und der Papa, also ich. Gerne möchte ich Euch ein wenig an unserer Reise teilhaben lassen.

Vor Reisebeginn

Wie ging es los? Nun, im Jahr 2014 heirateten wir und wollten schon damals auf die Seychellen. Viele Berichte in Gazetten, im TV hatten uns das Traumziel schlechthin suggeriert. Nun spielt das Leben manchmal anders und mein Großer kündigte sich überraschend an. Ein wundervolles Ereignis, aber die Reise wurde erst einmal vertagt und geriet in Vergessenheit. Nachdem dann unser Kleiner 2017 auf die Welt kam, wurde der Wunsch nach den Seychellen wieder laut. Lange haben wir überlegt, ob eine solch lange Reise in die Tropen für so kleine Kids zumutbar ist. Um eines vorwegzunehmen: Auf jeden Fall! Nun surfte ich also Anfang 2018, ein Jahr vor der Reise emsig im Internet und fand eher zufällig Seyvillas. Gesagt getan, durch die gut aufgebaute Internetseite gestöbert, eine Reise zusammengebaut, fertig. War es das? Mitnichten. Zufrieden war ich nicht zu 100 Prozent, also flugs bei Seyvillas angerufen und mit Lisa in Kontakt gekommen. Ich muss sagen, ich war begeistert. Lisa bastelte nach unseren Wünschen eine Traumreise zusammen, wie sich im Nachgang feststellen ließ. Auf jeden noch so kleinen Wunsch wurde eingegangen, alles wurde geduldig, kompetent und zu unserer absoluten Zufriedenheit beantwortet und so buchten wir letztlich die Reise für den Januar 2019. Wir mussten uns wirklich um nichts kümmern und waren im Nachgang auch dankbar, das Transferpaket mit gebucht zu haben. „In der Regenzeit wollt ihr auf die Seychellen?“ Wie oft hörte ich das im Vorfeld. Aber auch hier lösten sich alle Spekulationen in Wohlgefallen auf. Ja, es regnete. Es regnete auch mal heftig, aber letztlich nur von kurzer Dauer und nur an zwei Tagen. Ansonsten purer Sonnenschein und Glückseligkeit. Lasst Euch also nicht abhalten oder die Stimmung vermiesen, auch im Januar auf die Seychellen zu fliegen, selbst wenn es mit Sicherheit Jahreszeiten gibt, an denen es definitiv trockener ist. Den Wettergott kann man ohnehin so oder so nicht beeinflussen.

Doch im DschungelcampDoch im Dschungelcamp

Los geht´s….Adieu kaltes Deutschland!

Nun ging es also mit großem Gepäck und Kind und Kegel Anfang Januar von Düsseldorf mit Emirates über Dubai nach Mahé. Wir waren sehr dankbar, den Zwischenstopp gewählt zu haben, da wir uns alle noch einmal fleißig die Füße vertreten konnten. Zudem hat uns der imposante Airport zu dem ein oder anderen Spontankauf verleitet. Der Urlaub hatte also schon mit der Anreise begonnen, zumal Emirates wirklich einen Topservice, insbesondere für die Kinder anbot. Es war nie langweilig und unsere größte Befürchtung, dass unsere Jungs den langen Flug quengelnd und schreiend erleben, lösten sich im Nichts auf. Es gab einfach zu viel zu tun für die Kleinen im Flieger: Essen, trinken, mit den tollen Geschenken von Emirates spielen, mit den Stewardessen flirten und auch zu schlafen. Es war wirklich viel entspannender, als wir vermutet hatten. In den frühen Morgenstunden erreichten wir dann Mahé und wurden erstmal von der Morgensonne und den wirklich warmen Temperaturen erschlagen. Kurze Hose und Flip-Flops an und rein ins Abenteuer!

Von Mahé ging es dann mit einem Inlandsflug nach Praslin weiter. Der Check-In verlief in einer unglaublichen Entschleunigung. Die Ruhe und Gelassenheit der Seychellois die uns gestresste Deutsche anfangs noch amüsierte, ging sofort auf uns über. Der Flug mit der kleinen Twin Fokker von AirSeychelles war ein wirkliches Highlight! Die Kinder konnten in der kleinen Maschine ins Cockpit schauen und wir waren fassungslos obschon der Schönheit der Seychellen, die wir vom Flugzeug aus „von oben“ nur erahnen konnten. Leider ging der Trip viel zu schnell um, aber immerhin ersparten wir uns nach den langen Reisestrapazen ein wenig Reisezeit. Auf Praslin angekommen ging es dann weiter mit der Cat Rose auf unsere erste Urlaubsstation: La Digue und das Cabanes des Anges. Endlich angekommen im Paradies!

La Digue…da bist Du!

Die ersten Eindrücke erschlugen uns förmlich. Paradiesisches Gezwitscher, der türkisfarbene indische Ozean, unfassbar großartige Granitfelsformationen, dichtes Grün wohin man sah, duftende und wunderschöne Blumen und Pflanzen die sich fest in unsere Erinnerung gebrannt haben. Das Cabanes des Anges entpuppte sich als Kleinod, etwas versteckt, aber von der Lage her – sowohl zu den Stränden als auch zum Inselzentrum - absolut Spitze.

Bequemes Bett im Cabanes des AngesBequemes Bett im Cabanes des Anges Auch ein Supermarkt war quasi direkt ums Eck, was natürlich für eine Selbstversorgerunterkunft unglaublich praktisch ist. Uns erwartete ein sehr schön hergerichtetes und sauberes Appartement, was wirklich bestens und liebevoll ausgestattet war. Direkt vom großen Balkon konnten wir den kleinen aber feinen Pool und die gepflegte Gartenanlage bewundern. Wir fielen erst einmal totmüde in die Betten und machten ein Mittagsschläfchen, bevor wir den Anreisetag mit einem kurzen Poolbesuch, einem schönen selbst hergerichteten Abendessen und einem guten Takamaka auf dem Balkon haben ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen und den nächsten Tagen wurden wir stets mit Sonnenschein und einem schönen Frühstück, welches auf uns in der Anlage wartete, geweckt. Wir mieteten uns vor Ort gleich Räder mit Kindersitzen, um auch auf La Digue mobil zu bleiben und die Insel zu entdecken.

Felsformation an der Anse Source d'ArgentFelsformation an der Anse Source d'Argent

Schildis und weitere Eindrücke

Für unsere Kinder haben wir ziemlich schnell die aus unserer Sicht für Kinder am besten geeigneten Strände auf La Digue ausfindig gemacht. Die weltbekannte Anse Source d'Argent mit den sagenhaften Granitformationen und die Anse Severé. Beide Strände waren besonders kinderfreundlich. Seichtes Wasser durch das vorgelagerte Riff und viel Platz zum Spielen und Spaß haben. Auch gab es genügend schattige palmengesäumte Plätzchen, um der Sonne auch mal zu entfliehen. Unsere Jungs waren begeistert über das kristallklare und badewannenwarme Wasser sowie die riesigen und vielfältigen Fische, die es zu beobachten gab. An der Anse Severe konnten wir dann nach einer kleinen Radtour durch La Digue erstmals zwei freilaufende Riesenschildkröten, die den kompletten Radweg für sich einnahmen, bewundern. Die Ruhe und Gemütlichkeit dieser Tiere ist schon faszinierend genug, diese jedoch auch mal berühren zu können, einfach sagenhaft. Ein Grund übrigens, warum unser Großer schon im Vorfeld total freudig auf den Urlaub war. Schildis wie er sie nennt, sind neben Haien seine Lieblingstiere. Mit letzteren haben wir keine persönliche Begegnung gehabt, ehrlicherweise war ich auch nicht traurig drum. Haben wir uns an der Anse Source D´Argent noch eine herrlich durstlöschene Kokosnuss gegönnt, so habe ich mir fleißig im Takamaka Café mit traumhafter Aussicht auf die Anse Severé mein Seybrew nach den Radtouren einverleibt.

Kokosnuss am StrandKokosnuss am Strand Kulinarisch sind wir auf La Digue ebenfalls auf unsere Kosten gekommen. Die Wahl der Take Aways war nicht immer leicht, zu groß die Auswahl einerseits, andererseits hatte die ein- oder andere Lokalität aufgrund von Betriebsferien geschlossen. Das hat uns nicht betrübt, sind wir doch so gut um die Insel gekommen. Besonders gefallen haben uns die Currys im Mi Mums Take Away, die zudem auch noch total schön zu einem sehr fairen Preis angerichtet serviert wurden. Für die Jungs durfte es dann auch schon einmal etwas aus der Abteilung „ungesund“ sein. Pommes & Co. lassen grüßen! Auch die klassische Pizza fand immer mal einen Abnehmer. Aber so ist das nunmal: Es war schließlich Urlaub und so hatten wir alle unseren Spaß. Ich könnte noch stundenlang über La Digue berichten, diese Insel ist so zauberhaft, so quirlig lebendig und dann doch wiederum total heimelig und familiär. Uns hat es ganz wunderbar gefallen, von der Unterkunft bis hin zu der Schönheit dieser Insel. Bis hierhin war einfach alles perfekt und die Woche ging um wie im Flug.

Erfrischung an der Anse SevereErfrischung an der Anse Severe

Regen? Durchaus, aber nur kurz und warm. Zeit für den Inselwechsel.

Am Tag unseres „Inselwechsels“ erlebten wir dann unseren ersten tropischen Regentag. Es schüttete wie aus Eimern, aber immerhin hatten wir dadurch keinen Tag verloren, da ohnehin 3 Fahrten mit dem Jetty anstanden und wir gut unterwegs waren. Durch den starken Regen war der Ozean entsprechend unruhig und so waren die Fahrten mit der Cat Rose und Cat Cocos ziemlich schaukelig. Offensichtlich sind wir aber alle seefest, denn übel wurde uns nicht, ganz im Gegenteil. Unser Jüngster bevorzugtes es, ein Schläfchen einzulegen. Er musste sich wohl vorkommen, wie in einer Wiege. Meine Sorge war es, wie wir den Umstieg auf Praslin sowie dann auf Mahé mit viel Gepäck und unseren zwei Jungs schaffen werden. Auch hier war ich wieder überglücklich, die Transfers etc. bereits im Vorfeld gebucht zu haben. Creole Travel kümmerte sich um alles und es lief alles perfekt und reibungslos. Irgendwie hatten wir aber auch schon nach der einen Woche La Digue total entschleunigt und es hätte uns fast nichts mehr stressen können. Auf Mahé erreichten wir dann den Jetty in Bel Ombre zu unserem zweiten Ziel unserer Reise: Die Insel Silhouette und das Hilton Labriz Resort & Spa. Allein in Bel Ombre wurden wir empfangen wie die Könige: Es wurden uns kühle Tücher und Getränke gereicht, das Gepäck wurde uns abgenommen und das kleine Boot, welches wir fast allein für uns hatten, tuckerte uns sicher gen Silhouette.

Willkommen im Hilton LabrizWillkommen im Hilton Labriz
Strand auf SilhouetteStrand auf Silhouette
Strand auf SilhouetteStrand auf Silhouette
Sand, Sonne, traumhaftes MeerSand, Sonne, traumhaftes Meer
Strand auf SilhouetteStrand auf Silhouette

Regen? Willkommen im Garten Eden. Oder doch im Filmset von Jurassic Park? .

Den Anblick von Silhouette werde ich nie vergessen. Es war, als lande man im Paradies. Oder mitten im Film Jurassic Park oder im ominösen Dschungelcamp eines deutschen Privatsenders. Gewaltig lag der mächtige Mount Dauban vor uns, rundum Regenwald. Wir dachten: La Digue ist nicht zu toppen und wurden eines Besseren belehrt. Auf Silhouette gingen die Uhren noch einmal anders, es war unglaublich ruhig, kaum Menschen zu sehen. Mit einem Golf-Caddy wurden wir dann in unsere Garden Villa gebracht und von unserem Room-Boy schon herzlichst empfangen. Die Ausstattung der Garden Villa war wirklich phantastisch. Ein riesiges Bett für Mama und Papa, für den Großen ein gemütliches zum Bett umfunktionierten Sofa, für unseren Kleinen ein Babybettchen, Nespressomaschine mit Kapseln auf dem Zimmer, Wasserflaschen gratis und zu unserer Überraschung zwei Schildkrötenkuscheltiere für die Jungs vom Hilton. Die Begeisterung war riesig! Während die Jungs begeistert über Ihre neuen Familienmitglieder herfielen, schauten wir uns weiter um und waren über die Außendusche und die tolle freistehende Badewanne begeistert. Auch der Balkon mit den schweren Holzliegen versprach wundervolle und erholsame Tage. Die Nachbarvillen lagen jeweils mit ausreichendem Abstand weg, man hatte also wirklich die beste Privatsphäre und Ruhe, die man haben konnte. Nur einen Katzensprung war es vom Zimmer zum sagenhaften Strand. Strände sind ja immer Geschmackssache, aber der Strand vorm Hilton hat alle bisher von uns gesehenen Strände in den Schatten gestellt. Weitläufig, türkises und kristallklares Wasser und weitgehende Einsamkeit, obwohl das Ressort fast ausgebucht war. Die Jungs konnten toben und Spaß haben bis zum Umfallen, während wir einfach nur die Seele in einer der Hängematten baumeln ließen. Die wundervolle Poolanlage hatte ebenfalls unseren Geschmack getroffen und diente der Abkühlung, war doch der indische Ozean mit seinen knapp 29 Grad fast warm dagegen. Auch kulinarisch schlug unser Herz höher. Liebevolle Mottoabende und Live-Cooking am Abend mit einer unfassbar großen Auswahl sowie ein grandioses und üppiges Frühstücksbuffet ließen uns gut durch den Tag kommen. Wir haben in dieser Woche bewusst nicht auf Aktivität gesetzt und haben ganz gemächlich das traumhafte Ressort mit all seinen bunten Facetten erkundet und einfach tiefenentspannt. Das Hotelpersonal ließ dabei keine Wünsche offen und kümmerte sich mit Herzblut um alle noch so kleinen Sorgen und Nöte. Unsere Kinder wurden überall mit offenen Armen empfangen und wurden ebenso liebevoll umsorgt. Es hat also alles gepasst und unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Wer Erholung und Ruhe, gepaart mit einer luxuriösen Unterkunft, tollem Essen und einer sagenhaft schönen, naturgeschützten Insel sucht, der sollte definitiv das Hilton Labriz besuchen. Die Bilder die ich Euch zur Verfügung stelle, sprechen für sich.

Mount DaubanMount Dauban
Ich bin ein Start, holt mich hier NICHT raus!!Ich bin ein Start, holt mich hier NICHT raus!!

Auch der schönste Urlaub geht einmal vorbei

Am Abreisetag dann – oh Wunder – wieder Regen. Man hätte meinen können, der Himmel würde jeweils immer dann weinen, wenn wir die Inseln, in dem Fall nun die Seychellen verlassen. Überglücklich von den vielen Eindrücken, aber auch tieftraurig reisten wir dann nach Deutschland zurück und werden sicher noch lange von den Erlebnissen zehren. Für uns steht fest: Irgendwann wird es wieder auf die Seychellen gehen und dann auch wieder mit Seyvillas. Euch möchte ich ganz besonders danken! Die Reise war von der Beratung bis zum Ende hin unvergesslich. Alles war prima aufeinander abgestimmt und top durchorganisiert. Und zu guter Letzt, falls Ihr Euch die Frage stellt: Seychellen mit kleinen Kindern? Meine Antwort darauf: Auf jedenfall, ihr werdet es nicht bereuen! Unsere Söhne möchten jetzt schon am liebsten wieder hin zu „Schildi und seinen Freunden“.
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Julia

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