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Karolin & Marcus
von Karolin & Marcus

Aktivurlaub im Paradies

Sich einmal fühlen wie die Dame aus der Raffaelo-Werbung...Das war mein Traum und der werte Gatte musste natürlich mit. Dafür überwindet frau sich doch gern trotz mulmigen Gefühls in ein Flugzeug zu steigen. Wenn schon, denn schon. Wir planten 13 Tage auf den Seychellen in der Kombination Praslin-La Digue-Mahé. Mithilfe des tollen Inselhopping-Konfigurators von Seyvillas war die Buchung ein Kinderspiel.

Nach monatelanger Vorfreude war es endlich soweit. Auf Mahé gelandet, ging es mit einer kleinen Propeller-Maschine weiter auf die Insel Praslin-ein Abenteuer für sich. Wir sind nicht so die Camper, aber auch keine All-inclusive-Fans. Daher war unsere Unterkunft, das The Old School Self Catering in der „Baie St. Anne“, perfekt für uns! Praslin bereisten wir hauptsächlich mit dem Bus, mit umgerechnet 50 Cent pro Person und Fahrt ein Schnäppchen.

Zudem bekamen wir ein authentisches Bild vom Inselleben. Als ersten Strand auf den Seychellen besuchten wir die Anse Volbert (Cote d'Or). Sie raubte uns den Atem. Wir erkundigten uns bei Sagittarius Taxi Boat Excursions über Ausflugsmöglichkeiten und buchten für den Folgetag eine Tour zur Insel Curieuse für 45 Euro pro Person.

Wanderung CurieuseWanderung Curieuse Dort trafen wir auf die wundervollen und beeindruckenden Seychellen-Riesenschildkröten und machten eine Wanderung zur Anse Badamier (unglaublich schöne, wilde und einsame Bucht). Dann ging es durch den Mangrovenwald zu einem weiteren Strand, von dem wir nach 3-stündigem Aufenthalt wieder abgeholt wurden. Unser 7. Hochzeitstag war perfekt!

Anse Volbert, PraslinAnse Volbert, Praslin Schildkröte, CurieuseSchildkröte, Curieuse Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus zum Vallée de Mai, UNESCO-Weltnaturerbe, bestritten aber vor Besuch desselben erst einmal den unbekannteren Weg „Glacis Noir“. Wir sahen keine Menschenseele, schwitzten viel (IMMER ausreichend Wasser mitnehmen!) und wurden mit einem wunderschönen Ausblick auf die Baie St. Anne belohnt. Im Vallée de Mai nahmen wir an einer geführten Wanderung teil (umsonst!), die uns sehr viele gute Hintergrundinformationen zu der Coco de Mer und der heimischen Vogelwelt vermittelte. An einem weiteren Tag mieteten wir uns einen Leihwagen und machten einen Mini-Road-Trip über die Insel mit abschließendem Sonnenuntergang an der Grand Anse.

Anse Cocos, La DigueAnse Cocos, La Digue
Flycatcher WeibchenFlycatcher Weibchen
Flycatcher MännchenFlycatcher Männchen
Nächste Etappe: La Digue. Unsere Unterkunft, Tannette's Villa, war klein aber fein. Tolles Frühstück, bei Anmeldung noch tolleres Abendessen zu erschwinglichen Preisen. Noch günstiger und auch lecker waren die vielen Take Aways, weshalb wir kaum dazu kamen, selbst zu kochen. La Digue hat wunderschöne Strände und ein besonderes Flair aufgrund der vielen Fahrradfahrer. Unser Hausstrand dort war die Anse Severe und die Anse Patates. Bei Flut gut zum Schnorcheln, aber so richtiger Badespaß kam nicht auf, weil das Wasser sehr flach war.

Anse Source d'Argent, La DigueAnse Source d'Argent, La Digue Wir erlebten eine Hochzeit am Strand und dann 1,5 Tage recht viel Regen. Also nutzten wir die Zeit zum Souvenir-Shoppen in dem Dörflein „la Passe“ und zum Karten-Schreiben. Eine kleine Radtour an die „Grande Anse“ auf der Ostseite der Insel mit Regenjacke war trotzdem machbar.

Wir besuchten das Veuve-Reserve, um die seltenen „Flycatcher“-Vögel zu sehen. Bei Regen versteckten sie sich jedoch leider gut. Umso größer war die Freude, als wir diese süße Spezies später auf unserer Wanderung von der Grand Anse, Petite Anse & Anse Cocos erleben durften. Alle drei Buchten waren beeindruckend schön, besonders die Anse Cocos hatte es uns angetan. Es gab dort einen kleinen natürlichen Pool, in dem man baden konnte und in dem es aussah wie im Aquarium.

Petit Anse, MahéPetit Anse, Mahé Am nächsten Tag klarte das Wetter auf und wir besuchten die Anse Source d'Argent. Dieser Strand war etwas frequentierter als andere, aber wir fanden noch ein schattiges Plätzchen. Beim Schnorcheln dort kam mir ein Rochen sehr nahe und uns fiel auf, dass die Bucht ihre volle Schönheit vor allem bei Ebbe entfaltete.

Wer rastet, der rostet. Nach diesem Motto reisten wir mit der Fähre weiter auf die Hauptinsel Mahé. Wir hatten die Unterkunft La Résidence im Westen der Insel gebucht und wurden mit einem Upgrade vom Appartement zu einer größeren Villa überrascht. Jeden Morgen genossen wir die tolle Aussicht auf die Bucht Anse à la Mouche.

Am ersten Tag ging es mit dem Mietwagen zur traumhaften Petite Anse. Um sie zu erreichen, mussten wir das Gelände des Four Seasons-Resort passieren, was man uns freundlich gewährte. Wir genossen einen perfekten Strandtag-Sonne tanken, planschen, schnorcheln. Es gibt dort ein tolles Projekt zur Wiederaufforstung des Riffs, wofür sich die Organisation „Wiseoceans“ ein setzt.

Petite AnsePetite Anse Das Highlight unseres zweiten Tages war der Copolia Lodge Trail . Eine schöne, schweißtreibende Wanderung, die hoch hinauf zu einem Felsen führte. Dort oben angekommen genossen wir eine atemberaubende Sicht herab auf die Hauptstadt Victoria, die künstliche Insel Eden-Island und die vorgelagerten Inseln. Besonders beeindruckt waren wir von den endemischen fleischfressenden Kannenpflanzen.

Copolia Trail, MahéCopolia Trail, Mahé
Anse Major, MahéAnse Major, Mahé
Anse Major, MahéAnse Major, Mahé
An unserem letzten Tag war der Himmel bedeckt und wir entschieden uns für eine weitere Wanderung, diesmal an der Nordküste entlang zur Anse Major. Sie führte uns zu der süßen Bucht, in der wir uns entspannten, badeten und schnorchelten. Der Sand dort war etwas gröber als an anderen Stränden, wodurch die Sicht unter Wasser ausgezeichnet war und wir viele bunte Fische sahen. Den Tag ließen wir am bekannten Beau Vallon ausklingen. Dort wurden wir zum Abschluss unserer Reise mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang beschenkt.

Beau Vallon, MahéBeau Vallon, Mahé Wir sind noch ganz erfüllt von den vielen wundervollen Erlebnissen dieses Urlaubs und können eine solche Reise wärmstens empfehlen. Im Hintergrund einen spezialisierten Anbieter wie Seyvillas zu wissen, hat uns die Freiheit gegeben, die Zeit sorglos zu genießen.

Vielen herzlichen Dank an das Team! Desweiteren können wir den „Inselguide Seychellen“ von Simone Schwerdtner sehr empfehlen-ohne ihn hätten wir wohl viel weniger von den Inseln gesehen.
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Julia

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