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Anna Lena & Sarah
von Anna Lena & Sarah

Reise ins Paradies

Praslin

Nach 12 Stunden mit Zwischenstopp in Dubai landeten wir endlich auf den Seychellen. Kurz darauf ging es weiter mit dem Flugzeug nach Praslin, was wir sehr angenehm empfanden (wir hatten von dem teilweise hohen Seegang gehört und uns daher bewusst für den Flieger und gegen die Fähre entschieden). Obwohl wir noch müde von dem langen Nachtflug waren, zögerten wir nicht lange und suchten den ersten Strand in der Nähe unserer Unterkunft Acquario Villa auf – die Anse Volbert (Cote d'Or) – und waren sogleich überwältigt von dem Anblick des ersten Traumstrandes.

Hier verbrachten wir ein paar Stunden und machten Bekanntschaft mit den ersten liebenswürdigen Strandhunden, bevor wir in unsere Unterkunft zurückkehrten und später nach dem Abendessen müde ins Bett fielen. Die Unterkunft an sich würden wir weiterempfehlen, es gab nichts zu bemängeln und auch der Empfang war sehr herzlich. Leider ist der Standort etwas abgelegen und man muss an der Hauptstraße entlanglaufen, was wir nicht ganz ungefährlich fanden.

Hund an der Anse VolbertHund an der Anse Volbert Die darauffolgenden Tage besuchten wir die Riesenschildkröten auf der Insel Curieuse im Curieuse Marine National Park und das Naturreservat Fond Ferdinand – beides hat uns sehr gut gefallen. Ansonsten hatte es uns die Anse Lazio besonders angetan, weshalb wir sie gleich zweimal besuchten und bis zum wunderschönen Sonnenuntergang blieben. Hier trafen wir auch das erste Mal auf eine Meeresschildkröte, was für uns ein ganz besonderes Erlebnis war. Auf Praslin hatten wir uns kein Auto geliehen, was wir nicht empfehlen können, denn die Busfahrten waren doch teilweise recht abenteuerlich. Zudem fuhren die Busse nicht sehr häufig bzw. unzuverlässig. Beim nächsten Mal würden wir definitiv einen Mietwagen buchen.

Anse Lazio, PraslinAnse Lazio, Praslin
Felsen auf CurieuseFelsen auf Curieuse
Schildkröten auf CurieuseSchildkröten auf Curieuse Fond FerdinandFond Ferdinand

La Digue

Auf La Digue waren wir im Oceane Self Catering untergebracht. Die Unterkunft an sich war zwar sehr schön, vom Service (Begrüßung etc.) waren wir leider enttäuscht. Ebenso hatten wir oft Probleme beim Verschließen der Appartmenttüre, wodurch wir uns nicht mehr sehr sicher fühlten. Der Fahrradverleih hat allerdings gut geklappt.

Auf La Digue gefiel uns vor allem die Ruhe und die Bequemlichkeit mit dem Fahrrad überall hinfahren zu können. Dies haben wir ausgiebig genutzt und jede Ecke der Insel erkundet. Besonders schön fanden wir die Anse Patates, Anse Source d'Argent (aber nur morgens, da sonst zu sehr überlaufen!) sowie die Grand Anse. Sehr gut gegessen haben wir im Le Repaire, im Gala Takeaway sowie in der Strandbar Chez Jules (mit herrlichem Ausblick!).

Schildkröte beim Chez Julez, La DigueSchildkröte beim Chez Julez, La Digue
Grand Anse, La DigueGrand Anse, La Digue
Anse PatatesAnse Patates Die „Muss“-Wanderung zur Anse Marron haben wir selbstverständlich auch unternommen. Teilweise war es zwar recht anstrengend und nicht ganz ungefährlich, aber mit einem guten Guide (Sunny Trail Guide) war das kein Problem. Wir fanden die Wanderung sehr schön und würden sie jederzeit wieder machen.

Grand Cap, La DigueGrand Cap, La Digue An unserem letzten Tag auf La Digue unternahmen wir noch eine Schnorcheltour mit Simplicity Boat Charter zu Félicité, Big Sister und Coco Island. Neben vielen bunten Fischen haben wir sogar einen Oktopus, einen Rochen und kleine Haie beobachten können.

Mahé

Auf Mahé sollte man in jedem Fall einen Mietwagen buchen, um flexibel zu sein. Wir haben uns für ein Automatikauto entschieden, da wir keinerlei Erfahrung mit Linksverkehr hatten und im Nachhinein hatte es noch einen weiteren Vorteil: Enge und steile Kurven waren so vermutlich viel besser zu bewältigen, da man sich nicht auf das Schalten konzentrieren musste.

Unsere schöne und empfehlenswerte Unterkunft Le Domaine de Bacova war sehr ruhig gelegen und ganz in der Nähe einer unserer Lieblingsstrände, dem Fairyland Beach, wo wir viele Stunden verbrachten. Sehr schön und nicht sehr stark besucht waren auch die Anse Takamaka und die Baie Lazare.

Anse Takamaka, MahéAnse Takamaka, Mahé
Fairyland Beach, MahéFairyland Beach, Mahé
Victoria, die kleinste Hauptstadt der Welt, das Luxusresort Eden Island und den berühmten Strand Beau Vallon konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. An letzterem besuchten wir außerdem den Nachtmarkt (findet immer mittwochs statt) und konnten nochmal so richtig in den Genuss der kreolischen Küche kommen und ein paar Souvenirs für die Daheimgebliebenen erstehen.

Am letzten Tag besuchten wir noch den schönen und vielfältigen Gewürzgarten Le Jardin Du Roi Spice Garden sowie die Mission Lodge Lookout und genossen die letzten Sonnenstrahlen an der Anse Soleil, bevor wir ein paar Stunden später schweren Herzens zur Heimreise wieder zum Flughafen fuhren.

Mission LodgeMission Lodge
Mission LodgeMission Lodge
Obwohl wir 5 Tage auf Mahé verbrachten, haben wir längst nicht alles gesehen, was diese tolle Insel zu bieten hat. Ein paar Strände fehlen noch und einige Wanderungen stehen auf unserer Liste für das nächste Mal. Das Gleiche gilt übrigens für Praslin und La Digue – Ja, wir werden definitiv wiederkommen und dieses schöne Paradies inmitten des Indischen Ozeans erneut besuchen!
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Julia

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