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Die Seychellen – Das Paradies

Die Anreise auf die Seychellen war zwar lang und anstrengend, doch je näher wir dem Indischen Ozean kamen, desto größer wurde die Vorfreude. Als wir schließlich wohlbehalten landeten und die warme, tropische Luft uns begrüßte, war sofort klar: Die Mühe hatte sich gelohnt. Mit der Fähre ging es weiter nach Praslin, wo ein Bus uns zum Bliss Hotel Praslin brachte – unserem ersten Zuhause im Paradies.

Wir wurden sehr herzlich begrüßt. Das Hotel war wunderschön angelegt, eingebettet in tropisches Grün. Das Meer direkt vor der Anlage war im November zwar stark von Algen bedeckt, doch die Atmosphäre blieb dennoch traumhaft. Ein Highlight erwartete uns direkt neben unserem Bungalow: Landschildkröten, die gemächlich über das Gelände spazierten.

An zwei Tagen erkundeten wir die Insel auf eigene Faust mit dem Mietwagen. Die Westküste präsentierte sich landschaftlich wunderschön, auch wenn viele Strände von Algen geprägt waren. Da wir keine typischen Touristenspots suchten, sondern einsame, unberührte Naturstrände und versteckte Buchten lieben, hielten wir an der Anse la Blague. Anse La Blague, PraslinAnse La Blague, Praslin Der Anblick der türkisblauen Bucht war ein Balsam für die Seele. Weiter nördlich besuchten wir den Anse Gouvernement, ein ruhiger, wunderschöner Ort mit feinstem weißem Sand. Am Rand feierte eine kleine Gruppe Einheimischer Geburtstag, doch das störte nicht, sondern verlieh der idyllischen Atmosphäre einen authentischen und fröhlichen Touch.

Natürlich fuhren wir auch zum berühmten Anse Lazio, dem wohl bekanntesten Strand Praslins. Obwohl er selbst am späten Nachmittag noch gut besucht war und der Parkplatz eine kleine Gebühr kostete, hat sich der Besuch gelohnt. Die Szenerie wirkte wie gemalt: gewaltige Granitfelsen, sattes Grün und Wasser, das in allen Blautönen schimmerte. Doch das wahre Highlight erwartete uns unter der Wasseroberfläche. Hier zeigte sich die Unterwasserwelt von ihrer schönsten Seite.

Zudem erkundeten wir das Vallée de Mai, einen urtümlichen Palmenwald und UNESCO-Weltnaturerbe. Die riesigen Blätter, das mystische Licht und die berühmte Coco-de-Mer machten den Spaziergang unvergesslich. Vallée de Mai, PraslinVallée de Mai, Praslin Ein Tag auf Praslin brachte Dauerregen, der von den Einheimischen lang ersehnt wurde. Die Natur hatte das gebraucht, doch uns störte es nicht – bei 30 Grad lässt es sich auch im Regen herrlich genießen. So verbrachten wir den Tag entspannt am Pool.

Unvergesslich blieb auch ein Ausflug zur Insel St. Pierre, deren klares Wasser und bunte Fischwelt uns beim Schnorcheln erneut begeisterten. Weiter ging es zum traumhaften Anse Georgette, einem Strand wie aus dem Bilderbuch, ideal zum Baden und Entspannen. Nach einem leckeren Barbecue an Bord fuhren wir weiter nach Curieuse Marine National Park, wo eine faszinierende Wanderung durch Mangrovenwälder auf uns wartete. Die dort freilebenden riesigen Landschildkröten hinterließen einen bleibenden Eindruck, ebenso wie die herzliche Crew, die diesen Ausflug zu einem tollen Erlebnis gemacht hat.
Ausflug nach Curieuse IslandAusflug nach Curieuse Island
auf Curieuseauf Curieuse
Riesenschildkröte auf CurieuseRiesenschildkröte auf Curieuse Nach der Überfahrt von Praslin nach La Digue wurden wir von der Ruhe und Abgeschiedenheit dieser Insel sofort verzaubert.

Wir waren im La Digue Self Catering untergebracht, wo uns ein wunderbares Zimmer und sehr freundliches Personal empfingen. Frühstück und Abendessen konnten wir bequem über unser Zimmer in Kooperation mit dem Restaurant Fish Trap genießen – eine unkomplizierte und leckere Lösung.

Wir mieteten uns Fahrräder und machten uns auf den Weg, die Insel zu erkunden. Der Norden von La Digue bot uns einige schöne Strände. Besonders der Anse Patates stach hervor: ein kleines Paradies, perfekt zum Baden, umgeben von Granitfelsen und Palmen. Etwas weiter im Süden fanden wir auch den besten Ort zum Schnorcheln – der Anse Severe – ein wunderschöner Ort, an dem das Wasser klar und das Korallenriff lebendig war.

Einer der unvergesslichen Momente war der Ausflug zur Ostküste der Insel, den wir mit unseren Fahrrädern unternahmen. Der Weg war zwar herausfordernd, da wir die Fahrräder am ersten Strand abstellen und den restlichen Teil des Weges zu Fuß weitergehen mussten, doch die Anstrengung war es wert. Der Fußweg führte uns bis zum Anse Cocos, einem abgelegenen Strand, der mit türkisfarbenem Wasser und feinstem Sand verzauberte. Am Ende des Strandes fanden wir einen Naturpool, der eine willkommene Abkühlung versprach. Beim Baden am Strand sollte man jedoch vorsichtig sein, da die Wellen an diesen Stränden oft sehr hoch sind und starke Strömungen herrschen.

Ein Ausflug zum Schnorcheln war ebenfalls ein Highlight. Wir tauchten ein in kristallklares Wasser und entdeckten atemberaubende Korallenriffe, mit einer Vielzahl bunter Fische. Besonders spannend war es, zwei kleine Haie in zu beobachten – ein wahrhaft faszinierendes Erlebnis!

Neben der Schnorchel-Tour entschieden wir uns, eine Kajak-Tour an der Anse Source d'Argent zu machen. Die eine Stunde, die wir auf dem Wasser verbrachten, war genau richtig, um die Insel aus einer neuen Perspektive zu erleben. Vom Kajak aus konnten wir die beeindruckenden Granitformationen und den Strand von außen in seiner vollen Schönheit bewundern. Anse Source d'Argent, La DigueAnse Source d'Argent, La Digue Nach unserem Aufenthalt auf La Digue nahmen wir die Fähre nach Mahé, der größten Insel der Seychellen. Die Überfahrt war angenehm, und wir kamen am Hafen in Victoria an. Um die Insel in ihrem vollen Umfang zu erkunden, hatten wir für die gesamte Zeit auf Mahé einen Mietwagen, der uns die Freiheit gab, die Strände, Sehenswürdigkeiten und versteckten Ecken in unserem eigenen Tempo zu entdecken. Unsere Unterkunft, das Bliss Hotel, war ebenfalls ein echtes Highlight.

Unser erster Tag auf Mahé war ein entspannter Pooltag – eine willkommene Möglichkeit, den wunderschönen Ausblick auf das türkisfarbene Meer zu genießen. Srand des Bliss Hotels, MahéSrand des Bliss Hotels, Mahé Doch schon am nächsten Tag lockte uns der Süden der Insel, wo wir einige der beeindruckendsten Strände entdeckten. Viele dieser Strände sind aufgrund starker Strömungen und hoher Wellen nicht zum Baden oder Schnorcheln geeignet. Trotzdem war die Landschaft ein Traum: sanfte Hügel, dichte Wälder und die unberührte Natur sorgten für ein perfektes Ambiente.

Einer der Höhepunkte war der Le Jardin Du Roi Spice Garden von Mahé. Der Eintritt lohnt sich durchaus, um die Vielfalt der tropischen Pflanzenwelt zu erleben. Man erhält eine Karte mit den Namen der Pflanzen und kann sich auf eine kleine Reise durch den Garten begeben.

Leider mussten wir unseren Rundgang jedoch vorzeitig abbrechen – die Moskitos hatten es auf uns abgesehen. Wer den Garten besuchen möchte, sollte unbedingt lange Kleidung und Anti-Mücken-Spray mitnehmen. Abgesehen von den Mücken war der Garten ein echtes Erlebnis. Daraufhin fuhren wir zum Strand Anse Takamaka, dieser ist wunderschön und perfekt zum Entspannen.

Ein weiteres Abenteuer wartete auf uns mit einer Wanderung zum Morne Blanc View, einem Aussichtspunkt, der uns einen atemberaubenden Blick auf die Westseite von Mahé bot. Der Aufstieg war anspruchsvoll: steil und mit hoher Luftfeuchtigkeit. Diese Wanderung ist definitiv nur für fitte Menschen zu empfehlen, aber die Aussicht entschädigte die Anstrengungen. Der Wanderweg selbst war ebenfalls sehr schön, fast ein wenig mystisch, umgeben von dichten Wäldern. Der Ausblick über die Insel, das Meer und die Küste war einfach atemberaubend. Nach der Wanderung ging es zum Port Launay North Beach, einem idyllischen Strand, der zum Schnorcheln einlud.
Aussicht Morne BlancAussicht Morne Blanc
Wanderung Morne BlancWanderung Morne Blanc
Der Strand vor unserem Hotel Bliss war einfach traumhaft, wir würden sagen unser Favoriten Strand– feiner Sand und türkisfarbenes Wasser. Beim Schnorcheln entdeckten wir auch hier einen Hai und eine Schildkröte. Die Sonnenuntergänge waren ebenfalls absolute Highlights. Sonnenuntergang am Bliss HotelSonnenuntergang am Bliss Hotel Am letzten Tag besuchten wir noch die Hauptstadt Victoria. Die Stadt selbst ist charmant, aber für uns war es kein Muss. Es ist nett, einmal dort gewesen zu sein, aber wir sind eher die „Naturmenschen“ und zogen es vor, die unberührten Strände und Landschaften zu genießen.

Die Einheimischen auf den Seychellen waren einfach unglaublich nett, freundlich und zuvorkommend. Mit ihrer warmherzigen Art und unaufdringlichen Höflichkeit fühlten wir uns jederzeit willkommen. Leider ging unsere Reise viel zu schnell zu Ende, und so verabschiedeten wir uns am Abreisetag von den Seychellen, mit einem Koffer voller Erinnerungen an atemberaubende Strände, beeindruckende Landschaften und unvergessliche Erlebnisse.

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