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Claudia & Christian
von Claudia & Christian

Unser Trauminselhopping auf Praslin / La Digue und Mahe

Am 1.11.2018 starten wir mit Qatar Airways pünktlich ab Frankfurt Richtung Doha, dort ging es nach einem 3-stündigem Aufenthalt endlich los Richtung Mahe. Auf Mahe angekommen ging es erst einmal an das wohl kleinste Gepäckband, was wir bisher gesehen hatten, alle Koffer waren da und somit machte sich Erleichterung bei allen breit ! Sofort nahm uns dann auch eine freundliche Mitarbeiterin von Creol in Empfang und gab uns Unterlagen, wie die Reise weiter geht. Wir flogen dann mit einer kleinen Propellermaschine in ca. 20 Minuten direkt nach Praslin, hier durften nicht alle Koffer mit an Bord, da die Maschine sonst zu schwer gewesen wäre.

Also rein in die kleine Maschine und schon ging es los, eine ungewohnt wacklige Angelegenheit, aber trotzdem ein Erlebnis.

Propellermaschine über den SeychellenPropellermaschine über den Seychellen Praslin

Wir konnten die tolle Inselwelt nun schon aus der Luft bewundern und die Vorfreude auf unseren kommenden Urlaub auf diesen Trauminseln stieg. Die fehlenden Koffer wurden dann auch ganz schnell in unsere Unterkunft gebracht. Gleich am Flughafen wurden wir wieder von einem freundlichen Creole Mitarbeiter empfangen, der uns dann auch in unsere erste Unterkunft auf Praslin dem Ocean Jewels Resort brachte. Dort wurden wir von Sophia freundlich empfangen und durch unsere Traumvilla geführt, in der wir 5 Tage wohnen durften. Wir waren zu viert unterwegs, deshalb hatten wir ein Haus für uns allein, oben befanden sich 2 Schlafzimmer mit riesigem Balkon mit Blick auf das türkisfarbende Meer, im unteren Bereich sind Küche , Wohnzimmer und Gästetoilette und wieder eine große Terrasse und dann ein traumhafter Garten und nach 30 Meter ist man direkt am Meer.

Ocean Jewels ResortOcean Jewels Resort Der Grand Anse ein sehr langer weißer Strand, an dem fast keine Menschen unterwegs sind, zu unserer Zeit war Seegras am Strand vorhanden, aber das stört nicht, das ist alles natürlich und zeigt das hier die das Ökosystem noch in Ordnung ist. Der Strand ist einfach ein Traum und die Sonnenuntergänge am Abend ebenso, wenn die Sonne zwischen den Insel Cousin und Cousine unter geht ! Wir hatten uns bereits im Vorfeld bei Seyvillas einen Mietwagen gebucht und dieser wurde auch pünktlichst am ersten Tag an uns übergeben, so machten wir uns auch gleich auf das Vallée de Mai zu besuchen. Wir wählten eine Tour mit einen deutschsprachigem Guide und los ging es durch diesen Wald mit dem dichten Blätterdach der Kokuspalmen, bis wir dann auch schon die ersten riesigen Kokusnüsse der Coco de Mer sahen, wir konnten die Exemplare auch selbst einmal hochheben und alles genau betrachten. Immer wieder machte uns der Guide auf Vögel oder kleine Echsen aufmerksam und zeigte uns die verschiedensten Palmenarten, die nur hier auf Praslin wachsen.

Im Vallée de MaiIm Vallée de Mai An den folgenden Tagen unternahmen wir noch einige Touren mit unserem Mietauto über die z.T. sehr engen Straßen, die auch teilweise ganz schön steil waren, Gefälle mit bis zu 30% , das sieht man selten! Die Strände der Anse Boudin , Anse Takamaka , Anse Volbert (Cote d'Or) im Osten der Insel fuhren wir auch an , nur leider hatten wir immer mal einen Regenschauer dabei, so dass wir hier keine so schönen Fotos zur Verfügung stellen können. Besonders gut gefallen hat es uns aber im Südosten der Insel, der Anse la Blague, keine Menschenseele nur wir und eine traumhafte Bucht. Oder dann weiter auf abenteuerlichen Straßen zur Anse Consolation, wo wir in einem am Hafen liegenden Restaurant den besten Smoked Fish Salad gegessen haben, weiter auf unserem Weg zur Grand Anse, fährt man entlang der Küstenstrasse und hat immer wieder tolle Ausblicke und einen schönen Strand am nächsten, hier stoppten wir einfach immer wieder einmal, wo wir es besonders schön fanden.

Anse Consolation, PraslinAnse Consolation, Praslin Dann aber hatten wir über Sophia aus unserer Unterkunft noch einen Ausflug nach Curieuse gebucht, es ging morgens 9 Uhr direkt bei uns am Strand los, nur wir 4 ein Skipper und ein Guide. Vorbei an den traumhaften Stränden der Anse Kerlan , Anse Georgette nach Curieuse, dort wurden wir zum Baden im türkisblauen Wasser abgesetzt und sollten dann über einen Weg zur anderen Seite der Insel laufen, der Weg führte durch einen kleinen Wald und auf Gipfel mit sensationellen Ausblicken auf die Inselwelt, hinunter führte dann der Weg über Holzstege durch die Mangroven bis wir endlich das Ziel erreichten mit den über 200 frei lebenden Riesenschildkröten, die wir mit Streicheleinheiten bedachten und diese uns mit Stillhalten für tolle Urlaubsbilder belohnten. Hier wurden wir mit einem tollen BBQ verköstigt. Nach diesem Aufenthalt auf Curieuse fuhren mit noch zum Schnorcheln nach St. Pierre, einem winzigen traumhaften Inselchen. Hier wurden wir mit riesigen Fischschwärmen beim Schnorcheln überrascht. Die Zeit auf Praslin ging einfach viel zu schnell zu Ende, aber das nächste Highlight sollte kommen.

RiesenschildkröteRiesenschildkröte La Digue

Wir wurden wieder pünktlich auf Praslin abgeholt und fuhren mit der Fähre nach La Digue. Nach einer kurzen Überfahrt über das ruhige in allen Farben schimmernde Meer erreichten wir La Digue, wo bereits eine freundliche Mitarbeiterin von Creole auf uns wartete, damit Sie uns mit einem Taxi in unsere Unterkunft dem Etoile Labrine bringen lassen konnte. Auch hier wurden wir freundlich mit einem Glas eisgekühltem Zitronella Tee empfangen. Sogar unsere Fahrräder waren schon wie gewünscht da. So packten wir nur schnell unsere Koffer aus und los ging es mit dem Drahtesel zu dem wohl bekanntesten Strand, dem Anse Source d'Argent.

Anse Source d'Argent, La DigueAnse Source d'Argent, La Digue Vorbei an unzähligen Kokospalmen und Vanilleplantagen erreichten wir den Strand. Ein Traum, gleich ging es rein ins Wasser und auch ohne Schnorchel konnten wir herrlich bunte Fische beobachten , aber auch die riesigen Granitfelsen rauben einem den Atem, es war wie auf den versprochenen Werbefotos, die man kennt.

Hier ließen wir mit einem leckeren Cocktail den Abend beim Sonnenuntergang ausklingen Am nächsten Tag ging es mit dem Fahrrad los durch das kleine Städtchen La Passe , vorbei an der traumhaften Anse Severe und an den Strand Anse Patates, leider war hier morgens das Schnorcheln nicht möglich, da zu starke Wellen waren , die einen an die scharfen Kanten des Riffs schleuderten. Aber die Bucht ist einfach ein Traum. So fuhren wir nach einem kurzen Aufenthalt weiter vorbei an den Stränden der Anse Gaulettes , Anse Grosse Roche und Anse Banane, bei Chez Jules einem kleinen Restaurant mit direktem Blick aufs Meer machten wir eine Pause. Erfrischt mit Kokusnusswasser und einem leckeren Essen ging es weiter bis zur Anse Fourmis, doch irgendwann endet die Straße und somit fuhren wir in aller Ruhe wieder zurück und verbrachten den Rest des Tages und den Sonnenuntergang an der Anse Severe.

Hier konnten wir herrlich schnorcheln und sahen unsere erste Wasserschildkröte und einen Rochen . Am nächsten Tag hieß es wieder einen Traumstrand zu finden und so radelten wir zur Grand Anse über das Vallee de La Retraite, ein herrlicher dichter Wald der beim Radeln über einen relativ steilen Berg gut Schatten spendet. Der Grand Anse ist wild und zum Schnorcheln und Baden nicht geeignet, da dem Strand kein Korallenriff vorgelagert ist, aber der herrliche in Granitfelsen eingebunden Strand lädt trotzdem zum Verweilen.

Grand Anse, La DigueGrand Anse, La Digue Am Nachmittag radelten wir zurück und machten noch eine kleine Rast in Tante Mimi Restaurant, was direkt auf dem Weg lag, da genossen wir leckeren kreolischen Smoked Fish Salad und ein kühles Sea Brew.

Am nächtsen Tag machten wir uns auf dem Weg zum Nid d'Aigle. Eine wirklich schweißtreibende Tour auf den höchsten Berg La Digues , teilweise auf engen Pfaden durch einen dichten Wald, aber oben angekommen wird man mit einem herrlichen Ausblick auf die Inselwelt rund um La Digue belohnt.

Nid d'AigleNid d'Aigle Schon am nächsten Tag hatten wir noch einmal einen Bootsausflug zum Schnorcheln gebucht, direkt im Etoile Labrine,der Vater des Besitzers hat ein Segelboot, mit dem fuhren wir nach Sister Island, Felicite und Coco Island.

Wir waren wieder nur zu viert an Bord, der Vater und ein Guide, die sich beide rührend um uns kümmerten. An den verschiedensten Stellen schnorchelten wir und der Guide hatte immer ein waches Auge auf uns und die Unterwasserwelt, somit kamen wir vor der kleinen Insel Coco Island auch wieder in den Genuss nun eine größere Meeresschildkröte zu sehen und mit ihr zu schwimmen, das war für uns das Highlight dieser Tour.

An unserem letzten Tag genossen wir noch einmal den Tag am Anse Source d'Argent . Der Aufenthalt auf La Digue und im Etolile Labrine war einfach traumhaft, alle Mitarbeiter im Etoile Labrine kümmerten sich rührend um uns, vor allem aber Jamal, der von morgens bis abends für die Gäste da war .Das Gästehaus überzeugt auch durch einen wunderschönen Garten, die Sauberkeit und vor allem aber die Freundlichkeit.

Nun ging es am nächsten Tag wieder los auf die Hauptinsel Mahe, wie wir es bereits gewohnt waren, wurden wir pünktlich abgeholt und am Hafen direkt eingewiesen, wo Wir hin müssen, denn die Reise nach Mahe erfolgte nun per Expressboot Cat Coco

Mahe

Nachdem wir alle ohne Übelkeit die Überfahrt nach Mahe überstanden hatten, erwartete uns an einem nun etwas größerem Hafen bereits unser Fahrer, der uns in unsere letzte Unterkunft dem Tropical Hideway brachte . Auch hier wurden wir freundlich empfangen und ein erstes Frühstückspaket wartete bereits im Kühlschrank auf uns. Eine herrliche neue Wohnung ganz oben mit Blick auf die riesigen Berge von Mahe überraschte uns.

Gleich machten wir uns auf in einem Supermarkt um die Ecke ein paar Dinge einzukaufen, um danach auch gleich an den Strand dem nahe gelegenen Beau Vallon zu gehen. Hier kann man herrlich lange Strandspaziergänge unternehmen und gleich an einem der kleinen Stände hinter dem Strand herrlich frischen Fisch essen. Am nächsten Tag sollte es mit dem Mietauto los gehen, leider hatte da etwas nicht ganz geklappt, aber unbürokratisch wurde uns von Seyvillas der Betrag für das gebuchte Mietauto gutgeschrieben und der Besitzer vom Tropical Hideaway überließ uns seinen Wagen, mit dem wir dann die Insel an den nächsten Tagen erkundeten.

Los ging es Richtung Victoria , dann vorbei an tollen Stränden Richtung Süden, das erste Ziel sollte die Takamaka Rum Distillery sein. Hier kann man herrlich durch eine Garten laufen, die beiden Schildkröten Taka und Maka bestaunen und dann auch die herrlichen Rums, die hier hergestellt werden testen, der Besuch lohnt sich ! Weiter führte der Weg vorbei an der Anse Royale , der nächste Stopp war die Police Bay, ein einsamer herrlicher wilder Strand, doch da auch hier das Baden gefährlich ist, fuhren wir weiter an den Anse Intendance , ein 1 Kilomter langer Traumstrand an dem wir uns in die hier starken Wellen warfen und erfrischten. Weiter ging es dann noch an den Anse Takamaka und den Abend ließen wir wieder an einer einsamen Bucht ausklingen , wohl die Bucht von Baie Lazare , bevor es über den Pass bei Anse Boileau zurück zu unserer Unterkunft ging.

Anse Intendance, MahéAnse Intendance, Mahé Der Nächste Ausflug führte uns in den Norden der Insel zum North Point und Carana Bay, vorbei an kleinen tollen Buchten fuhren wir dann über die Sans Souci Road auf die Westseite der Insel. Einen kurzen Stopp machten wir auf der Sans Souci Road an den Mission Historical Ruins, hier hatte man einen tollen Ausblick und auf dem Weg zum Aussichtspunkt wurden Pflanzen und einige endemische Arten beschrieben, u.a. konnten man hier auch den Zimtbaum sehen. An der Westküste machten wir zuerst einmal einen Badestopp an der Grand Anse, auch hier waren wir wieder fast allein am endlos langen Sandstrand. Wir fuhren dann aber noch einmal Richtung Norden nach Port Glaud und dann an den Sauzier Wasserfall, wo sehr wagemutige junge Männer von einem Baum ins Becken des Wasserfalls sprangen oder über die steilen Felsen rutschten.

Weiter ging es mit dem Auto entlang einer sehr engen Straße bis an Ende zum Baie Ternay Marine Nationalpark, am Ende der Straße erfrischten wir uns mit einer zwar überteuerten aber recht leckeren Kokusnuss, na gut hier war auch sonst wirklich nichts.. Wir fuhren dann zurück und fanden auch hier wieder unsere einsame Robinson Bucht, wahrscheinlich die Anse Souillac: kein Mensch , nur wir und das kristallklare Wasser eingezäunt von Granitfelsen , hier ließen wir den Tag ausklingen.

Anse SouillacAnse Souillac Unserem letzten Tag widmeten wir einem Besuch in Victoria, zuerst besuchten wir den bunten Markt Sir Selwyn Selwyn Clarke Market , hier kann man gut Gewürze und frische Früchte, wie die leckeren Mangos, kaufen. Danach bummelten wir noch durch die Straßen vorbei am Clock Tower, dem farbenfrohen Hindu Temple - Arul Mihu Navasakthi Vinayagar und kleinen Geschäften , wo noch so manches Souvenir erstanden wurde.

Am nächsten Tag ging es leider schon zurück nach Deutschland, aber die Erinnerungen an einen traumhaften Urlaub auf den Seychellen bleiben. Dem Seyvillas Team noch einmal vielen lieben Dank für diesen Urlaub, hier hat wirklich von Anfang bis Ende alles gepasst, die Beratung im Vorfeld, die Durchführung der Reise und die Betreuung vor Ort, sowei die ausgewählten Unterkünfte , es gibt wirklich nichts was wir auszusetzen hätten.

Die nächste Reise auf die Seychellen nur wieder mit Seyvillas.

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Julia

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